Freitag, 16. Dezember 2016

Sweet and warming Breakfast: Winter-Oats ♡

Hallo ihr Lieben 

Wenn es eine Zutat gibt, auf die ich im Herbst/Winter nicht verzichten kann, dann ist das definitiv Kürbis. Ich liebe einfach alles, wo Kürbis drinnen steckt. So sehr, dass ich das vielfältige Gemüse wahrscheinlich jeden Tag auf dem Teller haben könnte - klingt schwer nach Obsession, ich weiß.

Aber ihr habt sicher auch das ein oder andere Lieblings-Herbstgericht, in dem Kürbis steckt, oder? Bei mir sind das an erster Stelle Kürbissuppe, Ofen-Kürbisspalten und Currys, wobei die Liste noch viel länger ist (die Definition "ein oder anderes" Gericht passt bei mir nicht ganz). Und die neueste Ergänzung darauf, mein zurzeit mit Abstand liebstes Frühstück, ist das himmlische Winterporridge, das ich heute für euch habe.


Kürbis in süßem Porridge? Mag im ersten Moment etwas ungewöhnlich klingen, aber spätestens nach dem ersten Bissen Pumpkin Pie habt ihr keine Zweifel mehr daran, dass Süßes und Kürbis perfekt zusammenpassen.

Wie perfekt, solltet ihr unbedingt ausprobieren! Und wem dafür Pumpkin Pie backen zu aufwendig ist, der kann es einfach mit der unkomplizierten, weitaus gesünderen Variante versuchen: Pumpkin-Oats. Das süße, wärmende Frühstück ist nicht nur schnell gemacht, sondern ist als Comfort Food auch das ideale Mittel gegen kalte, graue Wintermorgen ;)


Ihr braucht für eine große/zwei kleinere Portionen:
60 g Haferflocken
4 EL Kürbispüree 
120 ml Milch
1/2 TL Zimt
Spritzer Zitronensaft
230 ml Wasser
1/4 TL Salz
Ahornsirup
1 Apfel
Toppings nach Wahl

*am besten selbstgemacht, indem ihr Kürbis im Ofen backt/kocht und anschließend püriert


1) Zuerst den Apfel kleinschneiden und alle weiteren Toppings vorbereiten.

2) Die Milch in einem kleinen Topf gemeinsam mit dem Zimt aufkochen und anschließend das Wasser, Salz und die Haferflocken hinzufügen. Gut umrühren und das Ganze auf niedriger Flamme köcheln lassen (weiterrühren nicht vergessen, damit nichts anbrennt!).

3) Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, den Topf vom Herd nehmen und einen Spritzer Zitrone, das Kürbispüree und die Apfelstückchen unterheben. Nach Belieben mit Ahornsirup süßen und das Porridge für ein paar Minuten zurück auf den Herd stellen, um es wieder aufzuwärmen. 

4) Nun nur noch in einer Schüssel servieren und mit euren liebsten Toppings bestreuen (bei mir dieses Mal Mandeln und Bananenscheiben) - Fertig ♡

Probiert das Porridge unbedingt aus und sagt mir wie euch die Kombination Kürbis und Süßes schmeckt, ich bin gespannt! ;)

Alles Liebe,

Mittwoch, 14. Dezember 2016

I'm back - aber nicht wortwörtlich {London is Calling}

Hallo ihr Lieben ♡

Wow, that's been a while now. Was passiert ist; Warum ich so lange weg war? Und was hat das Ganze mit London zu tun? Dass es hier auf dem Blog nach fast vier Monaten Ruhe so plötzlich wieder etwas zu lesen gibt, wird den ein oder anderen von euch wahrscheinlich verwundern - zumindest würde es mir so gehen. Ich könnte jetzt natürlich auf jede Frage ausführlich eingehen, aber ich glaube das Ganze lässt sich mit einem Satz abkürzen: Ich bin nach London gezogen.

Ja, richtig gelesen, ich schreibe diesen Post während ich hier in London vor meinem Notebook sitze. Ich habe nicht plötzlich beschlossen, dass mir das Bloggen keine Freude mehr macht und ich einfach von heute auf morgen damit aufhöre - ich bin umgezogen. Eine Veränderung, die ziemlich viel Zeit abverlangt, wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt; Deshalb die lange Ruhe hier.


Aber was mache ich in London? Es hört sich abenteurlicher an als es eigentlich ist. Ich bin zum Studieren hierher gezogen und ganz nebenbei habe ich mich auch gleich in diesen Ort verliebt. Natürlich verfliegt die Anfangseuphorie und der Glanz der Stadt nach der Zeit etwas. Spätestens, wenn man abends eingequetscht in der übervollen U-Bahn steht oder die halbe Stadt absuchen muss, um die einfachsten Zutaten zu finden, die es bei uns in jedem Supermarkt um die Ecke gibt. Aber, ich liebe es trotzdem hier zu leben. London ist wirklich wunderschön, die Menschen sind, außer wenn sie nach Feierabend in der Tube stecken, unglaublich freundlich und hilfsbereit.


So viel zu mir. Wie es hier auf dem Blog nun weitergeht? Wie bisher. Ich werde weiterhin meine liebsten Rezepte, Reise- und Lifestyle-Tipps mit jedem von euch teilen, der sie gerne lesen möchte.
Außerdem bietet es sich jetzt natürlich an, Posts über London zu schreiben, wenn ihr das gerne lesen möchtet ;) Egal ob es Tipps für Restaurants, Cafés, Märkte, Things (not) to do, Weihnachten in London sind, sagt mir einfach Bescheid und ich erkunde die Stadt für euch!

Der erste Post kommt übrigens schon morgen, also schaut unbedingt vorbei! Ich verrate so viel - es ist das beste (und mein liebstes) Mittel gegen graue Wintermorgen ;)

Alles Liebe,




Samstag, 2. Juli 2016

EM-Partysnacks - Nicht nur für Fußballfans ♡

Hallo ihr Lieben  

Na, auch schon gespannt auf's EM-Finale? Nur noch eine Woche, dann ist es soweit. Ich muss ehrlich sagen, normalerweise bin ich nicht ganz so Fußball-affin, aber bei Großereignisse wie der Europameisterschaft packt mich das Fußballfieber schon. Dann kommen auch immer ungeahnte Fan-Qualitäten zum Vorschein und ich fange sogar an, die einzelnen Spiele zu analysieren (natürlich ganz professionell). Echte Fußballkenner schütteln zwar bei meinen Aussagen à la "Warum spielen die so defensiv?!" meist den Kopf, aber für mich gehört das zum Fußball-Schauen dazu ;)

Apropos Fußball-Schauen. Mit wem und wo schaut ihr eigentlich am liebsten? Ich genieße es am meisten, wenn ich mit Freunden vor der Leinwand sitze. Da kommt, finde ich, viel mehr Stimmung auf, als wenn man sich das Spiel alleine ansieht. Außerdem habe ich so auch immer jemanden, mit dem ich über meine Analysen diskutieren kann ;)
Und was dabei natürlich nicht fehlen darf, sind die passenden Snacks für's Fußball-Schauen. Für mich gilt da (bei Party-Snacks generell) immer: Sie müssen schnell, einfach und in großen Mengen zubereitet werden können. Und das am besten, ohne dafür die Küche auf den Kopf stellen oder die Haushaltskasse leeren zu müssen.

Was ich deshalb immer ganz gerne mache, sind Nachos mit Dips. Jeder mag Nachos und bei mehreren Dips ist auch immer für jeden etwas dabei. Die Rezepte, die ich heute für euch habe, beinhalten zusätzlich noch Tortilla-Schnecken, für die ihr dieselben Zutaten braucht wie für die Nachos. So habt ihr aus nur wenigen Zutaten ein unschlagbares Snack-Duo, das lecker schmeckt, einfach zuzubereiten und sogar eine gesunde Alternative zu den Tüten-Snacks aus dem Supermarkt ist ;)


Paprikahummus
1 große rote Spitzpaprika
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Salz
1/2 TL scharfes Paprikapulver
1/2 TL Kreuzkümmel
400 g Kichererbsen aus der Dose
1 Zitrone
etwas Joghurt (optional)

1. Für den Paprikahummus die Paprika waschen, halbieren und entkernen. Den Ofen bei 200°C auf die Grillfunktion stellen und mit der Schnittfläche nach unten, auf oberer Schiene ca. 15 min garen. Die Haut sollte anfangen Blasen zu werfen und schwarz zu werden. Dann aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.

2. Ist die Paprika abgekühlt, könnt ihr ganz einfach die Schale abziehen. Die enthäutete Paprika in eine Schüssel geben und gemeinsam mit dem Knoblauch, dem Saft der Zitrone und den Gewürzen pürieren (am einfachsten geht das mit dem Pürierstab). Dann die gewaschenen und abgetropften Kichererbsen dazugeben und weitermixen, bis eine geschmeidige Masse entstanden ist.




Nachos
Tortillas eurer Wahl
Olivenöl
Salz
Pfeffer

1. Für die Nachos die Tortillas auf beiden Seiten mit etwas Olivenöl bepinseln. Dann die Brote zuerst in Streifen und die Streifen dann in Dreiecke schneiden.

2. Den Ofen auf 190°C vorheizen. Die Nachos auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Blech in den Ofen schieben und die Nachos für ca. 7 Minuten backen, dabei nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.


Tortilla-Schnecken
Tortillas
Paprikahummus (siehe Rezept oben)
Eisbergsalat
Gemüse eurer Wahl (z.B. Paprika, Karotten)
Schinken eurer Wahl (optional)

1. Zunächst muss der Belag vorbereitet werden. Das heißt, ein paar Salatblätter waschen und das Gemüse klein schneiden (am besten in dünne Streifen).

2. Dann einen Tortilla-Wrap kurz erwärmen, damit dieser weicher und leichter rollbar wird. Auf einer Seite etwa 2 Esslöffel Paprikahummus auf der ganzen Tortilla verteilen. Anschließend zuerst mit einer Schicht Salat und dann mit Schinken belegen. Auf den Schinken drauf kommt euer kleingeschnittenes Gemüse. 

3. Den Wrap eng aufrollen und fest in Frischhaltefolie wickeln. Für mindestens 10 min in den Kühlschrank stellen. 

4. Die gekühlte Rolle dann in gleich breite Schnecken schneiden und diese auf Holzspieße stecken - Fertig ist euer leckeres Snack-Duo ;)


Ich wünsch euch ganz viel Spaß beim Fußball-Schauen und Feiern heute ;)
Alles Liebe,

Mittwoch, 8. Juni 2016

Alles andere als nebensächlich: Sides für's Grillen ♡

Hallo ihr Lieben 

Liebt ihr es auch zu grillen? Für mich ist es eines der Dinge, auf die ich mich am meisten freue, wenn es wieder wärmer wird. Das gemütliche Beisammensitzen mit Freunden und Familie, die lauen Sommerabende und natürlich das gute Essen. Wobei es ehrlich gesagt gar nicht das Gegrillte selbst ist, das ich so sehr mag. Es sind eher die Beilagen, wie die frischen Sommersalate, das Knoblauchbrot oder die Folienkartoffeln mit Quark, die ich so liebe. Und wenn wir ehrlich sind, sind die ja auch das beste am Grillen, findet ihr nicht? ;)

Ich weiß, beim momentanen Wetter ist nicht wirklich an Grillen zu denken. Kaum lässt sich die Sonne blicken, fängt es wieder an, in Strömen zu regnen oder zu gewittern. Aber ich bin mir sicher, das wird noch. Schließlich steht der Sommer vor der Tür. Und damit ihr dann gewappnet seid, wenn es wieder dauerhaft schön wird, habe ich heute ein paar passende Rezepte für Grill-Sides für euch!



Ihr braucht für...
den Avocado-Nudelsalat
1 1/2 Avocados
1 Knoblauchzehe
Saft von 2 Zitronen
2 EL griechischen Joghurt
1 TL Kreuzkümmel (Cumin)
ein Paar Minzblätter
Salz
Pfeffer

300 g Dinkelspiralnudeln
Cocktailtomaten
Frühlingszwiebel
2 rote Spitzpaprika
1/2 Avocado
etwas Petersilie


1. Die zwei Avocados halbieren und entkernen. Das Fruchtfleisch von drei Hälften in einen Mixbehälter geben und gemeinsam mit Knoblauch, Zitronensaft, Kreuzkümmel, Minze und 2 EL Wasser pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ungefähr ein Viertel des Dressings für die Kartoffel Wedges beiseite stellen.

2. Die Nudeln in ausreichend Salzwasser kochen, bis sie "al dente" sind. Die Tomaten, Frühlingszwiebeln, Paprika und Petersilie waschen und zerkleinern. Die vierte Avocadohälfte in kleine Würfel schneiden.

3. Die Nudeln abseihen und noch warm mit dem Dressing vermengen. Die zerkleinerten Zutaten hinzufügen und alles gut miteinander vermischen. Nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und anschließend den Salat für min. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.


für die Potato Wedges:
4-5 große Kartoffeln
1 EL Paprikapulver
1/2 TL Knoblauchpulver
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL schwarzen Pfeffer
1/2 TL Cayennepfeffer
1 EL getrockneten Rosmarin (optional)
1 EL Öl

1/4 des Avocadodressings
(siehe oben)
griechischen Joghurt

1. Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Kartoffeln gründlich waschen und abtrocknen. In Spalten schneiden und in eine Tupperdose geben. Die Gewürze und das Öl über die Wedges streuen, die Dose verschließen und gut durchschütteln.

2. Ein vorgeheiztes Blech mit Backpapier auslegen und die marinierten Kartoffelspalten darauf verteilen. Die Spalten ca. 35 min backen, dabei einmal wenden, damit beide Seiten knusprig werden.

3. Das beiseite gestellte Avocadodressing mit griechischem Joghurt vermischen und noch einmal nachwürzen. Dann die Wedges aus dem Ofen nehmen, salzen und mit dem Dip genießen.

Lasst es euch schmecken und genießt das Grillen ;)
Alles Liebe, 

Mittwoch, 25. Mai 2016

Spread it, dip it, eat it: veganer Linsenaufstrich

Hallo ihr Lieben 

Bereit für Runde zwei von "Spread it, dip it, eat it"? Heute gibt's Linsenaufstrich mit Curry. Das Rezept dafür erinnert mich persönlich immer an indisches Essen. Und nein, nicht weil der Aufstrich Currypulver enthält, sondern weil es in der indischen Küche viele Gerichte mit Linsen gibt. Ok, zugegeben auch ein kleines bisschen, weil Curry mit im Spiel ist ;)

Es klingt vielleicht etwas ungewöhnlich, sich zermanschte Linsen aufs Brot zu streichen, aber glaubt mir, das schmeckt wirklich gut. Seitdem ich diesen Aufstrich einmal zufällig bei der veganen Frühstücks-Kombi in meinem Lieblingscafé dabei hatte, kann ich nicht mehr genug davon bekommen. Und ich bin mir sicher, euch wird es genau so gehen!

Ihr braucht für 2 Personen:
300 g Linsen (aus der Dose)
etwas Olivenöl
1 kleine Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
1 gehäuften TL Currypulver
1/2 TL Kreuzkümmel (Cumin)
1/2 TL Paprikapulver
Saft einer Zitrone
Salz 
Pfeffer
etwas Chili (optional)

1. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch zerkleinern und in der Pfanne dünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Dann Kreuzkümmel, Paprikapulver und Curry dazugeben. Alles gut miteinander vermengen und für ein paar Minuten weiterdünsten.

2. Die Linsen aus der Dose abtropfen lassen und gründlich mit Wasser abspülen. Dann in eine Schüssel geben und gemeinsam mit Zitronensaft und der Zwiebel-Mischung pürieren. Dabei nach Bedarf etwas Wasser hinzugeben, damit die Masse cremiger ist. Jetzt noch mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Chili abschmecken - fertig.

Beim Würzen könnt ihr übrigens kreativ sein. Ich habe den Dip zum Beispiel schon mit Tomatenmark oder verschiedenen Kräutern wie Koriander und Petersilie ausprobiert. Und bisher haben alle Variationen geschmeckt ;)
Gegessen wird er bei mir übrigens wie Hummus; Entweder als Aufstrich auf Vollkorn- und Fladenbrot oder als Dip für Gemüsesticks. Und falls etwas vom Aufstrich übrig bleiben sollte, könnt ihr diesen ganz einfach für ein paar Tage abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. 

Probiert es aus und lasst es euch schmecken!

Freitag, 6. Mai 2016

Spread it, dip it, eat it - oriental style: Labneh & Baba Ghanoush

Hallo ihr Lieben 

Liebt ihr Brot auch so sehr wie ich? Ich glaube, ich bin die wohl ungeeignetste Person für eine Low Carb Diät auf diesem Planeten. Freiwillig auf rösches, dunkles Sauerteigbrot, warmes Pitabrot oder Brezeln verzichten? No way. Aber genug der Schwärmerei. Um Brot geht es heute nicht, zumindest nicht primär. Heute dreht sich alles um das, was drauf, rein und dazwischen kommt.

Und damit das bei euch nicht, so wie bei mir, immer wieder die übliche Scheibe Käse oder der langweilige Kräuterquark ist, starte ich, als kleine Inspiration, die neue Reihe "Spread it, dip it, eat it". Es sind Rezepte und Ideen für Aufstriche und Dips, die sowohl zur Schnitte am Abend als auch - für weniger Carb-Begeisterte ;) - zu den Gemüsesticks zwischendurch passen. Heute à la Orient.

Keine Sorge, es sind nicht wieder Hummus und Falafel. Obwohl ich beides sehr, sehr liebe und gerne esse, finde ich, dass es Zeit für etwas Abwechslung ist. Die orientalische Küche hat nämlich noch viel mehr zu bieten; Zum Beispiel Baba Ghanoush, eine Tomate-Auberginen Paste, und Labneh, ein erfrischender Joghurt-Aufstrich. Und die schmecken mindestens genauso gut!


Ihr braucht für 1-2 Personen:
Labneh
500 g leichten Naturjoghurt
einen 3/4 Teelöffel Salz
Olivenöl

außerdem
ein Sieb
Küchenrolle

Baba Ghanoush
eine Aubergine
1/2 Tomate
1 kleine Knoblauchzehe
1/2 kleine Zwiebel
etwas Petersilie
Saft einer halben Zitrone
einen Teelöffel Granatapfelsirup
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel
Olivenöl
Salz und Pfeffer



1. Für Labneh den Joghurt mit dem Salz verrühren. Zwei Blätter Küchenrollenpapier in ein Sieb legen und den Joghurt in das Sieb leeren. Das Sieb auf eine Schüssel setzten, damit die Flüssigkeit abtropfen kann und dann nur noch über Nacht in den Kühlschrank stellen. Je länger ihr den Aufstrich abtropfen lässt, desto fester wird er. Ist der Großteil der Flüssigkeit heraußen, könnt ihr die Labneh von der Küchenrolle lösen und in einen Behälter geben. Angerichtet wird sie mit Olivenöl und, nach Belieben, auch frischer oder getrockneter Minze.

2. Für Baba Ghanoush zunächst die Aubergine mit einer Gabel rundherum einstechen, halbieren und mit der Schnittfläche nach unten im Backofen bei 200°C im Ofen garen, bis sie innen weich ist (ca. 30 min). Dann den Ofen auf Grillfunktion stellen (bei höchster Stufe) und weitere 5-10 min garen, bis die Schale anfängt schwarz zu werden. Währenddessen die Tomate halbieren, entkernen und kleinschneiden. Zwiebel, Knoblauch und Petersilie klein hacken und in einer Schüssel mit Zitronensaft, Granatapfelsirup und Kreuzkümmel vermengen. Ist die Aubergine gar, die Schale abziehen bzw. das "Fleisch" herauskratzen, zerstampfen und mit den restlichen Zutaten vermengen. Mit einem Schuss Olivenöl verfeinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken - fertig.

Lasst es euch schmecken und bleibt gespannt, was als nächstes kommt.
Alles Liebe,

Samstag, 26. März 2016

So läuft der Hase: zuckersüße Hasen für den Osterbrunch ♡

Hallo ihr Lieben,

Fast schon ungewohnt, hier etwas zu lesen, nicht? Ich kann es selbst kaum glauben, dass der letzte Eintrag schon drei Monate her ist. Gefühlt war gerade noch Neujahr und jetzt haben wir Ostern. Die Zeit verfliegt, wobei mir das wahrscheinlich auch nur so vorkommt, weil ich seit einigen Monaten im Matura-/Abistress alle Hände voll zu tun habe.

Die Osterfeiertage kommen also gerade richtig, es ist höchste Zeit für eine kleine Verschnaufpause. Und ich kann euch gar nicht sagen, wie gut die tut. Sich endlich wieder den Dingen widmen zu können, die einem Freude bereiten. Auszuschlafen, zu lesen oder in Jogginghosen auf dem Sofa "herumzugammeln", ohne daran denken zu müssen, wieviel Arbeit noch vor einem liegt. 
Aber was ich mit Abstand am liebsten mache, wenn ich wieder etwas Zeit für mich habe, ist die Küche auf den Kopf zu stellen, was auch sonst. ;) Bei mir türmen sich dort schon Schokoküchlein, Apfelkuchen, Crêpes und weil Ostern ist, auch diese zuckersüßen Osterhasen. Die sind übrigens wie für den Osterbrunch gemacht und die gute Nachricht ist: Sie so hinzubekommen erfordert fast kein Fingerspitzengefühl - wer eine Schnecke rollen kann, schafft auch das!

Ihr braucht:
500 g Mehl
eine gute Prise Salz
210 ml Milch
65 g feinen Zucker
einen Würfel Hefe
ein Ei
60 g Margarine oder Butter
eine Handvoll Rosinen (optional)

Zum Bestreichen:
ein Eigelb 
etwas Milch
Hagelzucker (optional)

1. Die Milch in einem kleinen Topf erwärmen und den Zucker darin auflösen. Wenn sie handwarm ist,  die Hefe hineinbröckeln und auflösen. Kurz beiseite stellen, bis die Hefe anfängt zu schäumen. 

2. Das Mehl mit dem Salz in eine große Schüssel sieben. Das Ei mit der Milch verquirlen und zum Mehl geben. Das Ganze mit der Küchenmaschine/ Handmixer (Knethaken!) zu einem festen Teig kneten, dabei die Margarine in kleinen Stücken dazugeben.

3. Wenn der Teig anfängt geschmeidig zu werden, ihn aus der Schüssel nehmen, kurz mit der Hand und dann nochmals mit der Küchenmaschine 5 Minuten weiterkneten. Mit einem feuchten Küchentuch abdecken und 10 Minuten ruhen lassen, damit anschließend die Rosinen leichter untergemengt werden können.

4. Nachdem die Rosinen eingearbeitet wurden, den Teig nochmals 20 min abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

5. Um die Hasen zu formen eine kleines Stück Teig nehmen und zu einem dünnen (!) Strang rollen. Diesen zu einer Schnecke formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Ein weiteres kleineres Stück Teig zu einer dickeren, kurzen Rolle formen. Diese an die Schnecke drücken und mit einem scharfen Messer ungefähr bis zur Hälfte einschneiden (das sind die Löffel). Noch einen kleinen Puschel drandrücken, fertig ist der Hase.

6. Die weiteren Hasen formen, aufs Blech legen und nochmals abgedeckt min. 45 Minuten ruhen lassen (wichtig, damit der Teig beim Backen oben nicht einreißt). 

7. Den Ofen auf 190°C vorheizen. Das Eigelb mit etwas Milch verrühren und die Hasen gegen Ende der Ruhezeit damit bestreichen. Nach ein paar Minuten das Ganze nochmal wiederholen, damit sie nach dem Backen auch schön glänzen. Mit Hagelzucker bestreuen und in den Ofen schieben. Die Hasen ungefähr 20 min backen. Sie sollten unten etwas Farbe bekommen haben und oben goldbraun glänzen.


Einem schönen Osterbrunch steht somit nichts mehr im Weg. Damit die Hasen bis dahin nicht trocken werden, könnt ihr sie in Frischhaltefolie einpacken oder in einer Plastikdose lagern und kurz vorher eventuell nochmal aufbacken. Das Gleiche gilt auch für übriggebliebene Häschen, wobei ich nicht glaube, dass es so weit kommen wird ;) Diese könntet ihr sonst nach dem Backen auch problemlos einfrieren.
Ich wünsche euch entspannte und schöne Osterfeiertage, genießt die Zeit 
Alles Liebe,

Samstag, 19. Dezember 2015

Dulce de Leche + matching Kekse {Weihnachtsgeschenke aus der Küche} ♡

Hallo ihr Lieben 

Heute ist was? Schon der 19. Dezember? Das macht, wartet mal, 24-19 gleich 5 Tage bis Weihnachten. OH MY... die Geschenke!
Geht es euch gerade auch so? Ich bin erst jetzt dabei, die letzten Geschenke zu besorgen (shame on me) und suche einen Online-Shop nach dem nächsten nach Express-Lieferzeiten ab (4-8 Werktage? - nächster Shop!), um die Geschenke noch rechtzeitig unter den Baum zu bekommen.

Ein Päckchen habe ich allerdings schon vor einer Weile gut behütet zur Seite gestellt. Das für eine Freundin, die Süßes über alles liebt. Und was in diesem Päckchen drinnen ist, seht ihr unten auf den Bildern - Dulce de Leche oder etwas weniger fancy "Milchkonfitüre". 
Klingt erst mal nicht besonders. Aber hinter dem Namen versteckt sich eine wirklich h-i-m-m-l-i-s-c-h-e Karamellcreme (falls es überhaupt nicht-himmlisches Karamell gibt).
Dazu gibt's die passenden Kekse: in weiße Schokolade getunkte Kipferl mit Karamell- statt Marmeladenfüllung.

Zumindest hätte es diese Kekse dazu gegeben, wenn ich ein paar von ihnen davor hätte retten können, in den Bäuchen von Freunden und Familie zu landen...
Vielleicht finde ich ja doch noch einen Online-Shop, der mir rechtzeitig Keks-Ersatz liefern kann ;)




Für die Karamellcreme braucht ihr:
20 g Butter
220 g Kondensmilch 10%
125 g Zucker
gute Prise Salz

Für die Kipferl braucht ihr:
230 g Mehl
70 g Maisstärke
110 g Puderzucker
1 Prise Salz
200 g Butter
2 Eigelb
Mark einer halben Vanilleschote
1 TL Zimt
Abrieb einer halben Bio-Zitrone

Dulce de Leche (Karamellcreme)
Weiße Schokoladen Kuvertüre

Rezept abgewandelt von hier


Dulce de Leche
1 - Den Zucker in einem beschichteten Topf geben und auf mittlerer bis hohe Hitze langsam schmelzen lassen (nicht umrühren!). Die Kondensmilch in einem kleinen Topf zum Kochen bringen.

2 - Wenn der Zucker karamellisiert ist, also eine "bernsteinfarbene" Farbe bekommen hat, vom Herd nehmen, mit einem Holzlöffel umrühren und die Milch dazu geben. Dabei immer schön weiterrühren! Dann den Topf wieder auf den Herd stellen und während dem Rühren nochmals aufkochen lassen. 

3 - Wenn keine Klümpchen mehr zu sehen sind, den Topf zur Seite stellen und die Butter in kleinen Stückchen unterrühren. Das Karamell in ein großes Einweckglas umfüllen (es sollte noch viel Platz nach oben sein) und gut verschließen. In einem kleinen Topf Wasser zum Sieden bringen und das Einweckglas hineinstellen. Das Wasser sollte dabei mindestens so hoch sein, wie das Karamell im Glas drinnen. Den Herd runter schalten und das Karamell etwa eineinhalb Stunden im "kochenden" Wasserbad lassen. 

4 - Das Glas aus dem Wasserbad nehmen und das Karamell bei Bedarf in kleiner Gläser umfüllen (lässt sich so besser verschenken ;) ). Jetzt nur noch abkühlen lassen und zum "Aushärten" in den Kühlschrank stellen.

Kipferl
1 - Das Mehl mit Maisstärke und Puderzucker in eine Schüssel sieben und das Salz hinzufügen. Dann die Butter in kleinen Stückchen dazugeben und am besten mit einem Mixer (Knethaken) gemeinsam mit den 2 Eigelb, dem Vanillemark, dem Zimt und dem Zitronenabrieb zu einem Teig verkneten.

2 - Diesen auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und noch einmal kurz mit der Hand durchkneten. Den Teig in Klarsichtfolie einpacken und eine halbe Stunde lang im Kühlschrank ruhen lassen.

3 - Den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Teig portionenweise aus dem Kühlschrank nehmen und etwas warm werden lassen. Wenn ihr einen Fleischwolf mit Gebäckaufsatz habt, könnt ihr den Teig einfach durch einen sternförmigen Aufsatz drehen und kleine Stückchen abschneiden.
Ich habe so etwas leider nicht, also habe ich den Teig etwas weich werden lassen und mit so einer "Garnierspritze" bzw. einem starken Spritzbeutel aufgespritzt, Stückchen abgeschnitten und zu Kipferln geformt.

4. Die Kipferl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und ca. 10 min backen, bis sie an den Seiten leicht goldbraun sind (Öfen sind verschieden!). Danach aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

5. Nun nur noch Dulce de Leche in einen Gefrierbeutel füllen, unten eine kleine Ecke abschneiden und jeweils auf eine Kipferl-Hälfte spritzen. Die Zweite darauf setzen und leicht andrücken. Kurz trocknen lassen und währenddessen schon einmal die Kuvertüre schmelzen. Die Enden der Kipferl hineintunken und zurück aufs Backpapier legen. Noch trocknen lassen und fertig sind die passenden Kipferl zum süßen Geschenk!


Ich wünsche euch und euren Liebsten noch einen schönen 4. Advent und falls wir uns bis dahin nicht mehr hören - ein frohes Fest! 

Freitag, 11. Dezember 2015

Soulfood December: süßer, leichter und veganer Zimtbrot-Stern ♡

Hallo ihr Lieben ♡

Angefangen habe ich diesen Post vor ungefähr zwei Wochen und eigentlich hätte er pünktlich zu Dezemberbeginn erscheinen sollen. Tja, eigentlich, wäre da nicht der ganze Prüfungsstress vor Weihnachten losgegangen... Also wundert euch nicht, wenn ich hier vom ersten Schnee schreibe, der ist auch bei mir nicht erst gestern gefallen ;) 

Draußen fallen gerade die ersten Schneeflocken, endlich. Warum ich den Schnee liebe? Schließlich ist das doch nur ein bisschen gefrorenes Wasser, was da vom Himmel fällt?
Ich bin da womöglich ein wenig über sentimental, aber ohne Schnee kann ich mich einfach nicht auf den Winter freuen, geschweige denn in Weihnachtsstimmung kommen. Egal wie viel Weihnachtswerbung im Fernsehen läuft, Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen hängt, oder Schoko-Nikoläuse im Supermarkt stehen. Und mit Schnee geht das schon. Deshalb mag ich ihn so.

Aber Krise abgewendet, der Winter ist da (zumindest so ansatzweise). Und das bedeutet zwei grundlegende Dinge:
1. Weihnachten kann kommen (ich hatte mir ja schon Sorgen gemacht, dass wir den Punsch am Weihnachtsmarkt bei 10°C Außentemperatur trinken müssen)

2. Es ist Soulfood-Zeit. Die perfekte Zeit, um es sich, in eine warme, kuschelige Decke gehüllt, auf der Couch gemütlich zu machen und genüsslich heiße Schokolade & Co zu trinken. Und Kekse zu naschen. Und Schokolade zu essen.
Ihr seht schon die Liste an Soulfood ist lang - und es steht auch nicht nur Süßes auf ihr. 
Soulfood ist einfach alles, was einem gut tut, so von innen heraus. Schwer zu beschreiben, aber ihr wisst bestimmt, was ich meine.


Und wenn nicht, dann probiert das Rezept aus, das ich heute für euch habe. Für mich ist nämlich genau das Soulfood: süßes Zimtbrot, das die ganze Küche nach Karamell und Zimt duften lässt, wenn es im Ofen ist. Klingt schon mal nicht schlecht, oder? 
Zur großen Überraschung ist das süße Brot auch noch leicht und das, obwohl es ganz und gar nicht "light" schmeckt (wir fangen mal klein an, steigern können wir den Soulfood-Grad immer noch ;)). Und es ist vegan.

Ihr braucht für den Teig:
150-170 ml Milch nach Wahl 
(z.B. Mandelmilch oder normale Milch, wenn's nicht vegan sein muss)
2 Teelöffel Trockenhefe
2 EL Goldsirup
(oder Ahornsirup, gibt es beides im Bio-Laden oder bei DM)
20 g geschmolzene Margarine
1 Prise Salz
190 g Weizenmehl
30 g Roggenmehl (oder 220 g Weizenmehl)
1-2 EL Marillenmarmelade (optional)

Zucker-Zimt Füllung:
braunen Zucker
Zimt
etwas Margarine

Die Anzahl der Sterne variiert übrigens stark nach Größe. Macht ihr einen, wird er eher groß. Ich habe drei ganz kleine gemacht (war etwas aufwändig). Aber es ist ganz euch überlassen.
Rezept abgewandelt von hier


1. Die Milch aufwärmen, bis sie lauwarm ist. Einen Teil in eine kleine Schüssel geben, den Sirup darin auflösen und die Trockenhefe auf die Oberfläche streuen. Ca. 10 min stehen lassen bis die Hefe anfängt zu schäumen. Dann mit der geschmolzenen Margarine vermengen.

2. Das Mehl in eine große Schüssel sieben und das Salz untermengen. Nach und nach die Hefe-Margarine-Milch hinzugeben und währenddessen den Teig mit dem Mixer (Knethaken) oder der Hand kneten. Dann so viel von der restlichen warmen Milch hinzugeben, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist (deshalb die ungefähre Mengenangabe). Diesen dann zu einer Kugel formen, in eine leicht gefettete Schüssel geben und mit Folie abdecken.

3. Den Teig an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er die doppelte Größe hat (etwa 1 1/2 bis 2 Stunden). Pro Stern braucht ihr 3 gleich große Stücke Teig. Diese dann jeweils zu einer Kugel formen und dünn auswalken (so einen halben cm). Ihr habt dann drei gleich große Teigkreise.

4. Die Füllung zubereiten, indem ihr Zucker und Zimt zusammenmischt und etwas Margarine schmelzt (je nachdem wie süß/zimtig ihr es haben wollt nehmt ihr mehr oder weniger Zimt/Zucker).

5. Jetzt geht es ans Schichten. Etwas geschmolzene Margarine auf den ersten Kreis geben und verteilen. Anschließend die Hälfte des Zimt-Zuckers darauf verteilen. Dann den zweiten Kreis darauf legen. Diesen wieder mit geschmolzener Margarine bestreichen, den restlichen Zucker darauf streuen und den letzten Teigkreis darauf setzen.

6. Nun den Kreis in 16 "Tortenstücke" teilen, dabei in der Mitte einen kleinen Kreis frei lassen, also nicht ganz bis zur Mitte einschneiden. Es entstehen 16 Stränge, die in der Mitte alle zusammenhängen. Jeweils die Enden zweier dieser Stränge nehmen, von einander weg eindrehen und die Enden etwas zusammendrücken. Den Vorgang wiederholen, bis alle Teile eingedreht sind (das Ganze ist übrigens hier ganz gut erklärt ;) ) 

7. Den Stern auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, mit Frischhaltefolie abdecken und erneut ca. eine halbe Stunde gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Stern ungefähr 20 Minuten backen, bis er goldbraun ist (Achtung: die Backzeit variiert stark nach Größe der Sterne und Ofen) Dann aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

8. Wenn ihr wollt, dass der Stern schön glänzt, dann könnt ihr noch 1-2 EL Marillenmarmelade erwärmen, durch ein Sieb streichen und den Stern damit bepinseln. Aber so weit kommt es meistens erst gar nicht, weil der Stern schon vorher weg ist ;)

Genießt die verbleibende Adventzeit, das nächste Soulfood Rezept wartet schon auf euch. ♡

Freitag, 23. Oktober 2015

Das perfekte Frühstück für graue Herbsttage {Avocado and Eggs on Toast} ♡

Hallo ihr Lieben 

Wie schwer es manchmal sein kann, einfach nur den "Veröffentlichen"-Button anzuklicken. Ich glaube ich schiebe das schon seit ein paar Wochen vor mir her, obwohl der Post eigentlich schon fertig war. Aber vielleicht kennt ihr das, wenn einfach zu viel "Anderes" im Kopf herumschwirrt... Jetzt möchte ich ihn euch aber wirklich nicht mehr länger vorenthalten. Also hier ist er ;)

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch so aussieht, aber schaue ich morgens aus dem Fenster, sehe ich derzeit nur eines - Nebel. Der Herbst zeigt sich von seiner "allerbesten" Seite und beschert uns fast jeden Morgen einen "wunderschönen", eintönigen, grauen Himmel. Und das schon seit Tagen.
Ich hab' ja nichts dagegen, dass es kühler wird und eigentlich mag ich den Herbst ja. Aber so ein paar Sonnenstrahlen würden, finde ich, trotzdem nicht schaden. Nur um die Stimmung ein wenig zu heben, wisst ihr?

Wenn ich nämlich in der Früh, halb verschlafen, aufwache und das Erste, was ich sehe, diese dichte Nebeldecke ist, würde ich mich am liebsten wieder umdrehen und den ganzen Tag im Bett verkriechen.
Das Einzige, was meine Laune da ein klein bisschen heben kann, ist Essen (haha). Aber ernsthaft, was gibt es besseres als ein großes, leckeres Frühstück am Morgen? So eines, auf das man sich schon am Abend davor freut und das richtig gute Laune macht. Der farblose Haferbrei fällt da schon Mal weg, denn würde ich mir den in meine Müsli-Schale klatschen, wäre es mit der Stimmung wahrscheinlich ganz vorbei. Es muss definitiv Farbe auf den Teller!

Und genau so eine Frühstücksidee habe ich heute für euch. Sie ist schnell gemacht, weil ihr die einzelnen Komponenten schon am Vorabend zubereiten könnt und schmeckt definitiv nicht nur an grauen Herbsttagen - pochierte Eier und Avocado auf getoastetem Schwarzbrot!


Ihr braucht für 1 Person:
1/2 reife Avocado
1/2 kleine Zitrone
eine gute Prise Kreuzkümmel
eine kleine Knoblauchzehe
eine Messerspitze gemahlene Chilis
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
Salz
2 Scheiben Schwarzbrot
1-2 frische Eier
Essig


1. Zuerst die Avocado halbieren. Eine Hälfte in kleine Würfel schneiden, die andere beiseite legen und für später aufheben - die braucht ihr bei einer Portion nicht. Die Knoblauchzehe schälen und pressen. Beide Zutaten in eine Schüssel geben und mit einer Gabel, gemeinsam mit Zitronensaft, Chili und Kreuzkümmel "zermatschen". Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und die Creme beiseite stellen.

2. In einem Topf Wasser erhitzen, bis es kurz vor dem Sieden ist. Einen guten Schuss Essig ins Wasser geben. Das frische! Ei in eine kleine Schüssel schlagen. Mit einem Kochlöffel kreisförmig im Wasser rühren, bis ein kleiner Strudel entsteht. Das Ei vorsichtig von der Schüssel in den Strudel gleiten lassen. 
Das Eiweiß sollte sich um das Eigelb legen und einen "Ball" formen. Das Ei ungefähr 2 min kochen. Dann herausnehmen und in kaltes Wasser legen, damit der Garvorgang gestoppt wird. Dann das Gleiche mit dem zweiten Ei wiederholen. So könnt ihr übrigens auch die Eier am Abend vorher zubereiten und bis zum Frühstück im Kühlschrank lagern.
Aufwärmen könnt ihr sie dann einfach wieder in warmem Wasser.

3. Die Schwarzbrotscheiben toasten, mit der Avocadocreme bestreichen und das pochierte Ei daraufsetzen. Jetzt nur noch anschneiden, kurz den Anblick genießen und dann genüsslich verspeisen.

Bei so einem Frühstück kann einem doch der grauste Herbstag (fast) nichts mehr anhaben, oder? ;) Habt auch ihr ein Lieblingsfrühstück für den Herbst? Dann schreibt es mir gerne in die Kommentare, ich würde mich freuen!

Alles Liebe, 

Samstag, 29. August 2015

One-Ingredient-Wonder {healthy Banana Ice Cream} ♡

Hallo ihr Lieben 

Lange ist es her, was? Ich hatte wirklich viel zu tun und obwohl der Sommer nicht gerade kurz war, bin ich erst jetzt mit "dem Gröbsten" durch. Nun heißt es die Füße hochlegen und entspannt (oder weniger entspannt) zurücklehnen, wenn ich daran denke, was noch alles auf mich zukommt, aber das ist eine andere Geschichte.
Klingt nach dem perfekten Zeitpunkt um die Sommerpause zu beenden, oder? ;)

Ist es bei euch wirklich so heiß wie bei mir? Ich bin nämlich gerade im Urlaub am Meer und es hat die üblichen 30°C +, die ja für solche Regionen nicht ungewöhnlich sind. Aber gerade habe ich einen Blick auf's Wetter zu Hause geworfen - ich gebe zu, vielleicht um ein klein wenig schadenfroh sein zu können - aber es ist bei euch fast noch heißer als bei mir, und das Ende August!

Beschweren dürfen wir uns aber wirklich nicht, schließlich haben wir bekommen, was wir wollten - einen Sommer, der seinem Namen alle Ehre macht.
Und trotzdem, was glaube ich keiner abstreiten kann, ist, dass solch ein heißes Wetter nach der Zeit wirklich anstrengend wird. Der Körper schreit nach Abkühlung. Und wer nicht gerade den See vor der Haustüre hat, muss sich eben anders helfen, mit kühlen Getränken und am besten auch etwas Erfrischendem zum Schlemmen. Wobei das wirklich nichts ist, über das ich mich beschweren würde. Besonders nicht, wenn es, im wahrsten Sinne des Wortes, so auf der Zunge zergeht, wie das was ich heute für euch habe. Selbstgemachtes Eis.



Ja ich weiß, "Eis zur Abkühlung" ist nicht unbedingt die neueste Erfindung, aber dieses Eis hier kann mehr. Es besteht nämlich nur aus einer Zutat* und das sind Bananen. Das heißt kein Zucker, keine Sahne, keine sonstigen "Schlechtes-Gewissen-Macher", nur Obst. Also können Berge davon verdrückt werden und das ist doch schon mal was, oder? ;)
Außerdem ist es ruck, zuck fertig und das bei minimalem Aufwand (der sich übrigens darauf beschränkt eine zermatschte Banane ins Gefrierfach zu legen und zu pürieren).

*solange ihr euch nicht kreativ austobt 



Für 3 Kugeln Eis braucht ihr:

2 Bananen, so reif wie möglich (am besten mit dunklen Stellen)

und fürs kreative Austoben
Kakaopulver
Zimt
Vanillemark
Kokosraspeln
gefrorene Beeren
Dark Chocolate Chips
Kekse 
(OK, ab hier ist es nicht mehr ganz so gesund)
Karamellsirup
Nutella
Erdnussbutter
und und und


Und jetzt kommt der beste Teil. Die Bananen zermatschen, in einen Gefrierbeutel geben und platt drücken, damit sie schneller gefrieren. Ins Eisfach legen und nach 1/2 bis 1 Stunde wieder herausholen. Die gefrorene Masse in grobe Stücke brechen und in den Mixer geben, oder einfach so wie ich mit dem Pürierstab pürieren (geht auch wunderbar). Jetzt alles, worauf ihr Lust habt, dazugeben und nochmal gut durchmixen.
Und fertig ist euer Eis. Es sollte ganz cremig sein (ohne größere Stückchen). Wenn nicht, dann noch ein paar Mal durchpürieren. Falls es bis dahin zu weich geworden sein sollte, könnt ihr es einfach für ein paar Minuten zurück ins Gefrierfach stellen.

Das ist jetzt zugegeben nicht wirklich ein "Rezept". Aber ich dachte mir: GESUNDES Eis, das ohne Ende geschlemmt werden kann und das in gerade einmal 5 min? Das kann ich euch nicht vorenthalten.

Ich esse übrigens am liebsten Schoko mit Schokostückchen und Banane mit Vanille. Ihr könnt mir gerne schreiben was eure Favoriten sind.

Genießt die letzten Sonnenstrahlen!
Alles Liebe,

Sonntag, 7. Juni 2015

Reuelos Brownies schlemmen! - kein Tippfehler ♡

Hallo ihr Lieben ♡

Schokolade macht glücklich.
Das tun Brownies auch, mich zumindest so lange, bis ich einen Blick auf das fast leere Blech geworfen und realisiert habe, dass das ganz allein mein Verdienst war. Das schlechte Gewissen und der zweistündige Marathon, um die überschüssigen Kalorien wieder loszuwerden, lassen grüßen...

Natürlich ist das jetzt ein klein bisschen übertrieben, aber wisst was ich meine ;). Wäre es nicht schön, wenn wir einfach ohne Reue Brownies schlemmen könnten? Und das, ohne unser Traumszenario aufzugeben, in dem wir à la Baywatch grazil, an der Seite des gutaussehenden Bademeisters, über den Strand schweben?



Ihr meint das geht nicht? Brownies und "gesund" können nicht im selben Satz verwendet werden, ohne ein großes NICHT dazwischen zu schieben?

Ha! Diese kleinen Schätze hier beweisen das Gegenteil. 119, ja richtig gelesen, 119 Kalorien hat ein gutes Stück davon nur und das bei der vollen Ladung Schokoladengenuss. Wie das möglich ist? Bohnen. Es sind Bean Brownies. Ihr wisst schon, diese ultra, mega, super gehypten Hipster-Leckereien. Aber bevor wir jetzt alle die Nase rümpfen - der "Hype" ist mehr als gerechtfertigt! Schmeckt null nach Bohnen, nur nach Schokolade. Probiert sie aus, dann wisst ihr was ich meine ;)


Ihr braucht für 10 Stück:
eine Dose Kidneybohnen
zwei große Eier
120 g Zucker
45 g ungesüßtes, gutes Kakaopulver
1/2 Teelöffel Öl
zwei Esslöffel frischgebrühten Espresso
einen Esslöffel Magermilch
einen Teelöffel Balsamico Essig
1/2 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Backnatron
Bitterschokolade nach Belieben
(40 g 70% Schokolade)

Rezept leicht abgeändert von hier 


1. Die Bohnen mit dem Pürierstab pürieren. Währenddessen die Eier einzeln dazugeben. Wenn alles eine homogene Masse ist, den Zucker dazugeben und gut unterrühren.

2. Den Ofen auf 180° C vorheizen. Ein Brownie-Blech mit Backpapier auskleiden. Dann das Kakaopulver sieben und mit den restlichen Zutaten unter den Teig heben. Habt ihr das Gefühl, dass er zu "trocken" ist, einfach noch etwas Milch dazugeben.

3. Die Schokolade in kleine Stückchen hacken. Einen Teil der Schokolade unter den Teig heben. Diesen dann ins Brownie-Blech füllen und glatt streichen. Die restliche Schokolade darauf verteilen (ich habe nur ca. 40 g für oben drauf genommen). Die Brownies für 25-30 min backen.

4. Nach 25 min die Stäbchenprobe machen. Wenn die Brownies durchgebacken sind, aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und losschlemmen!
(Mir schmecken sie übrigens, besonders um die Jahreszeit, am besten gekühlt aus dem Kühlschrank!)

Nährwerte pro Stück Brownie:
119 kcal - 4 g Eiweiß - 3,8 g Fett - 16 g Kohlenhydrate 
(nach bestem Gewissen berechnet)

Ganz viel Freude beim Schlemmen! ;)
Alles Liebe,