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Freitag, 11. Dezember 2015

Soulfood December: süßer, leichter und veganer Zimtbrot-Stern ♡

Hallo ihr Lieben ♡

Angefangen habe ich diesen Post vor ungefähr zwei Wochen und eigentlich hätte er pünktlich zu Dezemberbeginn erscheinen sollen. Tja, eigentlich, wäre da nicht der ganze Prüfungsstress vor Weihnachten losgegangen... Also wundert euch nicht, wenn ich hier vom ersten Schnee schreibe, der ist auch bei mir nicht erst gestern gefallen ;) 

Draußen fallen gerade die ersten Schneeflocken, endlich. Warum ich den Schnee liebe? Schließlich ist das doch nur ein bisschen gefrorenes Wasser, was da vom Himmel fällt?
Ich bin da womöglich ein wenig über sentimental, aber ohne Schnee kann ich mich einfach nicht auf den Winter freuen, geschweige denn in Weihnachtsstimmung kommen. Egal wie viel Weihnachtswerbung im Fernsehen läuft, Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen hängt, oder Schoko-Nikoläuse im Supermarkt stehen. Und mit Schnee geht das schon. Deshalb mag ich ihn so.

Aber Krise abgewendet, der Winter ist da (zumindest so ansatzweise). Und das bedeutet zwei grundlegende Dinge:
1. Weihnachten kann kommen (ich hatte mir ja schon Sorgen gemacht, dass wir den Punsch am Weihnachtsmarkt bei 10°C Außentemperatur trinken müssen)

2. Es ist Soulfood-Zeit. Die perfekte Zeit, um es sich, in eine warme, kuschelige Decke gehüllt, auf der Couch gemütlich zu machen und genüsslich heiße Schokolade & Co zu trinken. Und Kekse zu naschen. Und Schokolade zu essen.
Ihr seht schon die Liste an Soulfood ist lang - und es steht auch nicht nur Süßes auf ihr. 
Soulfood ist einfach alles, was einem gut tut, so von innen heraus. Schwer zu beschreiben, aber ihr wisst bestimmt, was ich meine.


Und wenn nicht, dann probiert das Rezept aus, das ich heute für euch habe. Für mich ist nämlich genau das Soulfood: süßes Zimtbrot, das die ganze Küche nach Karamell und Zimt duften lässt, wenn es im Ofen ist. Klingt schon mal nicht schlecht, oder? 
Zur großen Überraschung ist das süße Brot auch noch leicht und das, obwohl es ganz und gar nicht "light" schmeckt (wir fangen mal klein an, steigern können wir den Soulfood-Grad immer noch ;)). Und es ist vegan.

Ihr braucht für den Teig:
150-170 ml Milch nach Wahl 
(z.B. Mandelmilch oder normale Milch, wenn's nicht vegan sein muss)
2 Teelöffel Trockenhefe
2 EL Goldsirup
(oder Ahornsirup, gibt es beides im Bio-Laden oder bei DM)
20 g geschmolzene Margarine
1 Prise Salz
190 g Weizenmehl
30 g Roggenmehl (oder 220 g Weizenmehl)
1-2 EL Marillenmarmelade (optional)

Zucker-Zimt Füllung:
braunen Zucker
Zimt
etwas Margarine

Die Anzahl der Sterne variiert übrigens stark nach Größe. Macht ihr einen, wird er eher groß. Ich habe drei ganz kleine gemacht (war etwas aufwändig). Aber es ist ganz euch überlassen.
Rezept abgewandelt von hier


1. Die Milch aufwärmen, bis sie lauwarm ist. Einen Teil in eine kleine Schüssel geben, den Sirup darin auflösen und die Trockenhefe auf die Oberfläche streuen. Ca. 10 min stehen lassen bis die Hefe anfängt zu schäumen. Dann mit der geschmolzenen Margarine vermengen.

2. Das Mehl in eine große Schüssel sieben und das Salz untermengen. Nach und nach die Hefe-Margarine-Milch hinzugeben und währenddessen den Teig mit dem Mixer (Knethaken) oder der Hand kneten. Dann so viel von der restlichen warmen Milch hinzugeben, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist (deshalb die ungefähre Mengenangabe). Diesen dann zu einer Kugel formen, in eine leicht gefettete Schüssel geben und mit Folie abdecken.

3. Den Teig an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er die doppelte Größe hat (etwa 1 1/2 bis 2 Stunden). Pro Stern braucht ihr 3 gleich große Stücke Teig. Diese dann jeweils zu einer Kugel formen und dünn auswalken (so einen halben cm). Ihr habt dann drei gleich große Teigkreise.

4. Die Füllung zubereiten, indem ihr Zucker und Zimt zusammenmischt und etwas Margarine schmelzt (je nachdem wie süß/zimtig ihr es haben wollt nehmt ihr mehr oder weniger Zimt/Zucker).

5. Jetzt geht es ans Schichten. Etwas geschmolzene Margarine auf den ersten Kreis geben und verteilen. Anschließend die Hälfte des Zimt-Zuckers darauf verteilen. Dann den zweiten Kreis darauf legen. Diesen wieder mit geschmolzener Margarine bestreichen, den restlichen Zucker darauf streuen und den letzten Teigkreis darauf setzen.

6. Nun den Kreis in 16 "Tortenstücke" teilen, dabei in der Mitte einen kleinen Kreis frei lassen, also nicht ganz bis zur Mitte einschneiden. Es entstehen 16 Stränge, die in der Mitte alle zusammenhängen. Jeweils die Enden zweier dieser Stränge nehmen, von einander weg eindrehen und die Enden etwas zusammendrücken. Den Vorgang wiederholen, bis alle Teile eingedreht sind (das Ganze ist übrigens hier ganz gut erklärt ;) ) 

7. Den Stern auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, mit Frischhaltefolie abdecken und erneut ca. eine halbe Stunde gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Stern ungefähr 20 Minuten backen, bis er goldbraun ist (Achtung: die Backzeit variiert stark nach Größe der Sterne und Ofen) Dann aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

8. Wenn ihr wollt, dass der Stern schön glänzt, dann könnt ihr noch 1-2 EL Marillenmarmelade erwärmen, durch ein Sieb streichen und den Stern damit bepinseln. Aber so weit kommt es meistens erst gar nicht, weil der Stern schon vorher weg ist ;)

Genießt die verbleibende Adventzeit, das nächste Soulfood Rezept wartet schon auf euch. ♡

Dienstag, 23. Dezember 2014

Süßes Geschenk aus der Küche {gesunde, vegane, Last-Minute-taugliche Schokoladentrüffel} ♡

Hallo ihr Lieben 

Ich muss euch nicht fragen, ob ihr noch Ideen für ein schnell gemachtes Weihnachtsgeschenk braucht, oder? Die kann jetzt glaube ich jeder gut gebrauchen. Und dass, obwohl wir uns, wenn wir ehrlich sind, jedes Jahr wieder vornehmen, es dieses Mal anders zu machen und alle Geschenke rechtzeitig zu besorgen. Aber was soll's. ;)


Ein ziemlich süßes Last-Minute Geschenk für eure Liebsten sind Schoko-Pralinen. Nicht nur, dass sich fast jeder darüber freut, diese sind auch noch selbstgemacht. Und jetzt haltet euch fest. Alles, was ihr dafür braucht sind gerade einmal drei Zutaten!
Aber das ist noch nicht alles (ich weiß langsam grenzt das hier an einen Werbetext). Die Schokoladentrüffel sind sogar vegan und gesund. Ja richtig gelesen, gesund! Dass es so etwas gibt ;) Aber wirklich. Sie bestehen nämlich, statt aus Sahne und Schokolade, nur aus Kokosöl und 70%iger Bitterschokolade und beides enthält wirklich wertvolle Nährstoffe für unseren Körper, wie ihr vielleicht wisst.

Ihr braucht für 14 Trüffel:
 100 g Bitterschokolade (min 70%)
   22 g Kokosfett/öl (am besten aus dem Bio-Laden)
  1 El  Kakaopulver

Die Schokolade langsam und vorsichtig schmelzen. Dann das Kokosöl unterrühren und die Masse mindestens für eine Stunde Kaltstellen. Dann mit einem Löffel kleine Portionen herauslöffeln und zu kleinen Kügelchen formen. Dabei müsst ihr schnell sein, damit sie nicht zu weich werden. Das Kakaopulver in eine kleine Schale geben. Die Trüffel sofort darin wälzen und sie sind fertig 


So, jetzt aber kann ich meine Weihnachtswünsche für euch loswerden. Ich wünsche euch ein schönes und besinnliches Fest! Genießt die Ruhe und die Zeit mit euren Liebsten 
Alles Liebe,

Montag, 22. Dezember 2014

Auffüller für leere Keksdosen - leicht und schnell gemacht {Orangen-Kardamom-Spritzgebäck} ♡

Hallo ihr Lieben  

Bald ist es geschafft. Noch zwei Tage, dann ist Weihnachten. Aber genau jetzt, wenn der ganze aufgestaute Stress der letzten Wochen noch einmal hochkommt, ist der ein oder andere "Überlebenstipp" vielleicht genau richtig.

Da wäre zum Beispiel diese Sache mit dem unangekündigten Besuch. Wenn Oma oder Tante oder gleich beide spontan beschließen vorbeizuschauen und man mit leeren Keksdosen dasteht, weil alle Kekse bereits den abendlichen Heißhungerattacken zum Opfer gefallen sind ;)

Sich jetzt noch einen ganzen Tag lang in die Küche zu stellen, um Kekse zu backen, während die Küche zum Schlachtfeld wird, dafür ist definitiv keine Zeit mehr. Klar, ihr könntet jetzt schnell in den nächsten Supermarkt laufen und  dort welche besorgen, aber dass diese nicht selbstgemacht sind schmeckt man schon.


Da bleibt nichts anderes übrig, als doch zu backen. Aber keine Panik! Ich habe ein Rezept für euch, das superlecker ist und vor allem sehr schnell gemacht ist. Und geschmacklich übertrifft es jegliche Ausstechplätzchen. Orangen-Spritzgebäck mit Zimt und Kardamom.

Jetzt heißt es durchhalten ihr Lieben. Einmal noch die Backschürzen umwerfen, dann könnt ihr euch wieder ein ganzes Jahr vom Kekserlbacken erholen ;)

Ihr braucht:
  250 g Butter oder Margarine
  200 g Puderzucker
  2 Pck. Vanillezucker
  3 Eigelb
  3 EL Orangensaft
  2 EL Milch
  etwas Abrieb einer Bioorange
  40 g Stärke
  380 g Mehl
  1 TL Zimt
  1/4 TL gemahlener Kardamom

  100 g weiße Kuvertüre
  10 g Kokosfett

1. Den Ofen auf 190 Grad vorheizen. Die Butter luftig schlagen, bis sie hellgelb ist. Den Puderzucker und Vanillezucker dazugeben und weiter aufschlagen. Die Eigelbe einzeln dazugeben und kurz unterrühren. Dann die Milch und den Orangensaft, sowie den Orangenabrieb hinzugeben.

2. Das Mehl mit der Stärke sieben, Zimt und Kardamom untermischen. Vorsichtig in kleineren Portionen unter die Butter-Ei-Masse heben. Den Teig in eine Spritztüte mit Sterntülle füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen und 10-15 min backen.

3. Die Kekse auskühlen lassen. Währenddessen die Schokolade mit dem Kokosfett ganz langsam schmelzen und anschließend die Kekse darin eintunken. Trocknen lassen (geht am schnellsten am Balkon) - und fertig!


Ich wünsche euch viel Erholung und Ruhe in den Feiertagen! Aber ihr werdet morgen noch von mir hören, so viel sei gesagt ;)

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Aus der Keksdose geplaudert {Vanille- und Schokokipferl} ♡

Hallo ihr Lieben 

Was ist klein, schmeckt nach Vanille, zerfällt im Mund und gehört in jede Keksdose?
Richtig, Vanillekipferl. Und was ist klein, schmeckt nach Vanille und Schoko und gehört in jede Keksdose?
Hä, Schokolade? Ja, richtig gelesen. Die kleinen Kipferl gibt es auch in dunkel. Und ich meine nicht das Spritzgebäck, an das der eine oder andere jetzt vielleicht denkt! Sondern echte Vanillekipferl, nur in Schoko eben. So kommen nämlich auch all jene auf ihre Kosten, die Schokolade lieber als Vanille haben (ihr Schokoholics, ich weiß, dass ihr da draußen seid!).
Alles, was ihr für diese kleine Abwandlung braucht, ist ein bisschen Kakaopulver.




Ihr braucht für drei Bleche:
  280 g Mehl
    70 g Zucker
 1 Pck. Vanillezucker
  120 g Margarine
    80 g Butter 
  100 g gemahlene Mandeln
    1 El Kakaopulver

zum Wenden:
    80 g Puderzucker
 1 Pck. Vanillezucker


1. Das Mehl auf die Arbeitsplatte sieben und den Zucker darüber streuen. Die Mandeln sehr fein mahlen und auch durch das Sieb streichen. Dann alles vermischen.

2. Die Butter und Margarine kalt in Würfel schneiden und auf dem Mehl verteilen. Mit einem kalten Messer so lange "zerschneiden" bis die Masse aus kleinen Krümeln besteht. Die Hände kalt abspülen und die Krümel schnell zu einem Teig verarbeiten. Diesen in Klarsichtfolie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

3. Den Ofen auf 175°C vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und halbieren. Die eine Hälfte mit dem Kakaopulver verkneten und wieder in den Kühlschrank geben. 

4. Einen Teil vom hellen Teig nehmen und zu einer dünnen Rolle formen. Dann mit einem Messer gleich lange Stückchen abschneiden und Kipferl formen. Währenddessen den übrigen Teig immer wieder in den Kühlschrank geben, damit er nicht zu weich/warm wird.

5. Die Kipferl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 12-15 min auf mittlerer Schiene backen.

6. Den Puderzucker auf einen tiefen Teller sieben und mit dem Tütchen Vanillezucker vermischen. Die noch warmen Vanille-und Schokokipferl darin "wälzen" und abkühlen lassen.

7. Den vom Wälzen übriggebliebenen Puderzucker unten in eine Keksdose geben und die ausgekühlten Kipferl darauf Schichten und so verstauen, sofern sie bis dahin nicht schon weg sind ;)


Alles Liebe,

Samstag, 13. Dezember 2014

Goldig süß {Karamell-Buttermilchtörtchen} ♡

Hallo ihr Lieben

Seid ihr auch schon mitten in den Vorbereitungen für Weihnachten? Einkaufslisten schreiben, Geschenke besorgen, verzweifeln, weil man für diese eine Person nichts Passendes findet, verpacken, das Weihnachtsessen planen, stundenlang außergewöhnliche Rezepte auf Pinterest dafür suchen, um dann doch wieder Gans aufzutischen, und und und. Ihr kennt bestimmt das ein oder andere davon.
Aber mal ganz ehrlich, was wäre "das Fest der Besinnung" ohne all diesen Stress? ;)


Das auf den Fotos sind übrigens Karamelltörtchen. Stichwort Rezeptesammlung, diese könnt ihr ja gleich dazu geben ;) Nein, Spaß beiseite. Die kleinen Küchlein passen nämlich nicht nur zu Weihnachten (obwohl sie doch so "goldig" sind)!
Ihr könnt sie zu allen schönen und festlichen Anlässen backen, sie euch aber auch einfach als Soulfood in der kalten Jahreszeit gönnen. Also wehe sie landen in dieser "Pseudo-wird-zu-Weihnachten-gemacht-Rezeptesammlung" ;)


Für 12 Törtchen braucht ihr:
 100 g Butter
 180 g Zucker
 1/2 Pck. Vanillezucker
 3    Eier
 180 g Mehl
 1 Prise Salz
 1/4 TL Backnatron
 1/2 TL Zimt
 120 ml Buttermilch
für den goldenen Guss:
 50 g brauner Zucker
 1 EL Butter
 1 Prise Salz
 200 g Kondensmilch



1. Den Ofen auf 165°C vorheizen. Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier einzeln dazugeben und gut unterrühren. 

2. Das Mehl mit dem Backnatron und Zimt in eine Schüssel sieben. Dann abwechselnd jeweils vorsichtig etwas Mehl und Buttermilch unter die Butter-Zucker-Mischung heben (nicht rühren!), bis alles zu einem glatten Teig verarbeitet worden ist.

3. Den Teig in Silikonförmchen füllen und auf mittlerer Schiene ca. 40 min backen. Nach 35 min könnt ihr schon reinschauen und die Stäbchenprobe machen. 

4. Für den Karamell-Überzug die Kondensmilch mit der Butter erwärmen. Den Zucker und das Salz darin auflösen. Einmal aufkochen lassen und dann auf niedriger Flamme einreduzieren lassen, bis die Masse etwas eingedickt ist. Bei mir hat das ca. 30-40 min gedauert. Zwischendurch immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.

5. Den Guss etwas abkühlen lassen und dann (noch warm) auf den Törtchen verteilen. Jetzt müsst ihr sie nur noch trocknen lassen.


Es gibt übrigens gleich morgen wieder ein Rezept für euch, also vorbeischauen ;) 
Alles Liebe,

Sonntag, 30. November 2014

Weihnachtsbäckerei, Lebkuchen? Check! ♡

Hallo ihr Lieben

Jetzt ist es offiziell! Heute ist der erste Advent. Ich hoffe ihr hattet ein schönes Beisammensein mit euren Liebsten. Morgen ist ja schon der erste Dezember und ich freue mich wie ein kleines Kind auf das erste Türchen von meinem Schokoadventskalender. Ja ihr habt richtig gelesen. Ich habe mir keinen von diesen hübschen DIY-Kalendern gebastelt, die man auf so vielen Blogs entdecken konnte. Meiner muss eben süß und aus Schokolade sein. Das Thema "Naschen" hatten wir ja schon? ;)




Da sind wir auch gleich beim Nächsten, auf das ich mich schon wie verrückt freue: Keksezeit! Ich habe mir vorgenommen dieses Jahr besonders viele Sorten auszuprobieren und aaalle mit euch zu teilen ;) Und angefangen habe ich mit Lebkuchen, weil der am besten noch ein bisschen liegt, bevor er vernascht wird!


Ihr braucht für eine große Keksdose:
800 g Roggenmehl
380 g Rohrzucker 
200 g Honig

90 g weiche Butter
4 große oder 5 kleinere Eier
100 g Orangeat
60 g Zitronat
100 g Rosinen
2 TL Natron
20 g Lebkuchengewürz
20 g Kakaopulver
2 TL Zimt
1 TL Nelkenpulver
Abrieb einer Bio-Zitrone
140 g Walnüsse, fein gehackt

zum Bestreichen:
1 Eigelb 
2 TL Milch
evtl. Zuckerguss zum Verzieren

Rezept leicht verändert von hier

1. In einem Topf Zucker und Honig erwärmen. Das Mehl mit dem Kakaopulver und Natron in eine große Schüssel sieben. Die Gewürze dazugeben.

2. Das Orangeat, die Rosinen und das Zitronat grob hacken und in einer Schüssel mit den Eiern und dem Zitronenabrieb vermengen. Ich habe dann alles gut durchpüriert, weil ich Orangeat und so eigentlich nicht mag und man so beim Essen gar nichts, außer den "subtilen" Geschmack mitbekommt ;) Müsst ihr aber nicht machen.

3. Jetzt schrittweise zuerst die Eier und dann den Honig, die Butter und die Nüsse zum Mehl dazugeben und mit dem Knethaken eines Handmixers oder einer Küchenmaschine zu einem Teig verarbeiten. Dann den "festen", braunen Teig zu einem länglichen "Laib" formen und in luftdicht in Plastikfolie verpacken. Den Teig über Nacht an einem kühlen Ort (Fensterbrett, nicht Kühlschrank!) ruhen lassen.

4. Den Ofen auf 175°C Heißluft vorheizen. Immer ca. ein Viertel vom Teig nehmen, nochmal kurz durchkneten und ca. 5 mm dick ausrollen. Dann mit etwas größeren Keksausstechern die Lebkuchen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Das Eigelb mit der Milch verrühren und die Lebkuchen damit bestreichen. Ungefähr 10 min auf mittlerer Schiene backen. Wenn sie zu weich sind einfach noch 1-2 min weiterbacken. Sie sollten aber trotzdem weich bleiben!

5. Danach auskühlen lassen und in einer Blechdose schichten. Ihr könnt noch Orangenschalen oder Apfelscheiben mit Nelken bespicken und mit in die Dosen geben. Das verleiht ihnen nochmal ein bisschen "weihnachtlichen Duft und Geschmack" und macht sie weicher. Nach ein paar Tagen sollten die Lebkuchen dann ganz weich und bereit zum Vernaschen sein. Aber je länger sie ruhen dürfen, desto intensiver wird der Geschmack. Also am besten ein paar Tage länger ruhen lassen. 
Zum Schluss könnt ihr sie auch mit Zuckerguss oder Schokolade verzieren. 

Das heißt jetzt schon backen, dann könnt ihr in ein, zwei Wochen umso mehr schlemmen  ;)


Ich wünsche euch einen besinnlichen und schönen Start in die Weihnachtszeit