Sonntag, 5. April 2015

Mission Osterzopf? Abgehakt! ♡

Hallo ihr Lieben 

Wie lange warte ich schon auf diesen Post? Zumindest schon so lange, dass mich gerade Glücksgefühle überkommen, weil ich es endlich geschafft habe. Also ziemlich lange.
Nur um klarzustellen. Ich lüfte hier weder ein Geheimrezept, noch zeige ich euch ein Meisterwerk der Haute Cuisine, es geht einfach nur um einen Hefezopf.

Als ich mit dem Bloggen begonnen habe, im März vor zwei Jahren, hatte ich die FIXE Vorstellung, ich würde zu Ostern einen wunderschönen, goldgelbenen Zopf backen, ihn mit Hagelzucker bestreuen und auf dem reichlich gedeckten Ostertisch für diesen Post ihr ablichten.
 - Nur so für's Protokoll, der Zopf, der jetzt dabei herausgekommen ist, entspricht nicht ganz diesem Ideal, schmeckt aber auf jeden Fall so!

Damals habe ich es nicht geschafft und auch letztes Jahr wurde nichts aus dem mittlerweile schon Langzeitprojekt "Osterzopf". Und das obwohl ich sogar den Hagelzucker besorgt hatte!
Was mir in die Quere kam war meine Reise nach Rom. Wobei diese es ganz ehrlich wert war, meine Ostern-Blog-Träume zu zerstören ;)



Die Hagelzuckerpackung blieb also ungeöffnet, bis jetzt. 
Nun, darf ich vorstellen? Mein Osterzopf in all seiner Pracht. Keineswegs perfekt, mit Hagelzucker aus dem letzten Jahr (Zucker wird doch hoffentlich nicht schlecht?), aber lecker. Mission erfüllt.
Und jetzt soll einer Mal sagen Backen und Bloggen ist keine Leidenschaft ;)

Vielleicht stellt sich noch die Frage nach dem 'Warum'. Warum bis Ostern warten, wenn ich den Zopf auch unter dem Jahr hätte backen können?
Das habe ich ja auch, schließlich verzichte ich kein ganzes Jahr lang auf frisches Hefegebäck! ;)
Aber für mich gehören Zopf und Ostern einfach zusammen, so wie  Stollen und Weihnachten, oder Tartelettes und Sommer.


Ihr braucht für 2 kleiner Zöpfe/Knöpfe:
500 g Mehl
1 Prise Salz
270 ml Milch + eventuell etwas mehr
1 Päckchen Trockenhefe
60 g Zucker
50 g Butter
eine Handvoll Rosinen
1 Eigelb 
etwas Hagelzucker



1. Das Mehl sieben und mit dem Salz vermischen. Die Milch in einem Topf lauwarm werden lassen.

2. Etwas von der Milch in eine kleine Schüssel geben, einen Teelöffel vom Zucker und die Trockenhefe darüber streuen. Das dann für ein paar Minuten beiseite Stellen. 

3. Währenddessen die Butter in Stückchen schneiden und gemeinsam mit dem restlichen Zucker in der warmen Milch (auf dem Herd) auflösen.

4. Eine Mulde ins Mehl drücken, zuerst die Hefe und dann die Butter-Milch-Mischung einarbeiten. Wenn der Teig ein bisschen zu trocken ist, einfach noch einen Schuss Milch dazu geben.

5. Den Teig zugedeckt für 2 Stunden, an einem warmen Ort gehen lassen. Die Rosinen einarbeiten, einen Zopf flechten und diesen noch einmal eine Stunde ruhen lassen.

6. Den Ofen auf 200°C vorheizen. Das Eigelb mit etwas Milch verquirlen und den Zopf damit bestreichen. Mit dem Hagelzucker bestreuen, den Zopf auf ein vorgewärmtes Blech legen und auf mittlerer Schiene 35-40 min backen. 

Ich wünsche euch und euren Lieben ein schönes Osterfest 
Alles Liebe,

Sonntag, 22. März 2015

Einmal Frühling, bitte! {fluffige Himbeerscones} ♡

Hallo ihr Lieben 

Es ist soweit, wir haben offiziell Frühling! Wie ich mich auf diese Jahreszeit freue. 
Ich liebe es einfach morgens von den ersten Sonnenstrahlen geweckt zu werden und draußen die Vögelchen zwitschern zu hören. 
Die ersten Wiesenblümchen blühen und es duftet  überall. Da lassen sich sogar das 'wunderbare' Dauerniesen und die tränenden Augen leichter ertragen ;)

Draußen ist der Frühling also schon da. Jetzt wird es allerhöchste Zeit, wir holen ihn uns auch ins Haus, oder besser gesagt auf den Tisch. Wie wär's mit fruchtigen, lockeren Himbeerscones?
Wusstet ihr, dass diese süßen Brötchen echt leicht und schnell zu machen sind? 
Der Teig ist nämlich super pflegeleicht ;) Er muss weder gehen, noch endlos lang geknetet werden. Ihr habt also in kaum mehr als 20 min fluffige Scones auf dem Tisch.



Ihr braucht für 8 kleine Scones:
350 g Mehl
zwei Esslöffel Backpulver (1 Tütchen)
3 Esslöffel Zucker
1/2 Teelöffel Salz
85 g Butter
175 ml Milch
einen Spritzer Zitronensaft
ein Ei
eine kleine Handvoll gefrorene Himbeeren



1. Das Mehl gut mit Backpulver, Zucker und Salz vermischen.

2. Die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und zum Mehl geben. Rasch mit den Händen zu Bröseln verarbeiten (verreiben). 

3. Die Milch erwärmen (nicht heiß werden lassen), einen guten Spritzer Zitronensaft dazugeben und verrühren. Kurz beiseite stellen. 

4. Den Ofen auf 220°C vorheizen. Eine Mulde in die Mehl-Butterbrösel drücken und die Milch hineinschütten. Mit einem Messer die Mischung 'zerschneiden' und so grob durmischen. Dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und kurz durchkneten. Der Teig soll nicht eine perfekte, homogene Kugel werden ;) Einfach so weit, bis er zusammenhält.

5. Das Ei verquirlen und auf die Seite stellen. Die gefrorenen Himbeeren ganz kurz einarbeiten. Dann den Teig mit den Händen platt drücken, bis er ca. 2 cm hoch ist. Dann mit einem runden 7 cm Ausstecher Scones ausstechen (ihr könnt auch ohne weiters ein Glas dafür nehmen). 

6. Ein heißes Backblech aus dem Ofen nehmen und mit Backpapier belegen. Die Scones draufsetzen und mit dem Ei bestreichen. Ca. 10-12 min auf mittlerer Schiene backen, bis sie goldbraun sind. 
Jetzt noch am besten warm mit etwas Marmelade genießen und fertig -  einmal Frühling auf dem Teller 

Alles Liebe,

Montag, 2. März 2015

Normale Pizza? Denkste! {quick & healthy Roggen-Pizzette} ♡

Hallo ihr Lieben 

Das letzte Mal, dass es hier Pizza gab, war damals bei diesen Leckereien hier. Aber "richtige" Pizza war das ja nicht und wenn ich recht überlege, gab es solch eine auch noch gar nicht? Großer Fehler! Pizza ist sehr lecker, aber davon muss ich glaube ich keinen überzeugen ;)

Allerdings möchte ich euch keine zu großen Hoffnungen machen. Die Pizza, die es heute gibt sieht nämlich auch nicht gerade aus, wie die vom Lieblingsitaliener. Eine gewisse Ähnlichkeit ist trotzdem da. Sie ist immerhin rund, hat einen knusprigen Rand, Tomatensauce und Mozzarella drauf und schmeckt himmlisch. Das sollten genug Gemeinsamkeiten sein, um eindeutig als Pizza durchzugehen ;)


Der wesentliche Unterschied liegt im Teig. Dieser enthält nämlich Roggenmehl (ja ich versuche mich immer noch am "Gesund-Essen-Vorsatz"). Und die Größe ist anders, wie nur unschwer zu erkennen ist ;) Die Teigfladen sind aber nicht "zufällig" zu klein geraten. Die gehören so, denn es sind Pizzette. Was das für einen Sinn hat? Abgesehen davon, dass es einfach süß aussieht, könnt ihr die kleinen Snacks so viel leichter mitnehmen und es passen gleich mehrere in den Bauch, ohne dass er platzt ;).

Ihr braucht für einige Pizzette:
115 ml warmes Wasser
1 Päckchen Trockenhefe
1 Teelöffel Zucker
1 Teelöffel Salz
240 g Roggenmehl
240 g Weizenmehl + etwas mehr
2 Esslöffel Olivenöl
150 ml warmes Wasser oder etwas mehr/weniger

Tomatensauce
Mozzarella
Cherrytomaten
und was ihr sonst so auf eurer Pizza mögt



1. In 115ml warmem Wasser den Zucker auflösen. Dann die Hefe auf die Oberfläche streuen und 5-10 min warten, bis sich Bläschen bilden. Das Salz mit dem Mehl vermischen. Dann eine Mulde bilden und das Hefe-Wasser mit dem Öl schrittweise hineinarbeiten. Dann den Teig kneten und währenddessen soviel vom übrigen warmen Wasser hinzugeben, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. 

2. Den Teig zu einer Kugel formen und in eine große Schüssel legen. Die Oberfläche mit Öl bestreichen, damit sie nicht austrocknet. Dann an einem warmen Ort 1 h 30 min ruhen lassen. Den Teig herausnehmen und die Luft kurz "herausschlagen". Zurück in die Schüssel legen und noch einmal eine halbe Stunde bis Stunde gehen lassen.

3. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und den Teig darauf geben. Zu einer Rolle formen und in gleich große Stücke schneiden. Diese zu kleinen Kugeln formen und mit einem Nudelholz zu Fladen ausrollen. Den Ofen auf 230°C vorheizen. Die Pizzette mit Tomatensauce bestreichen und nach Belieben belegen. Bei mir waren es Cherrytomaten/ Zucchini mit Mozzarella und Oregano. 

4. Die Pizzen am besten auf dem Backofenboden oder dem untersten Blech, dass ihr vorher im Ofen heiß werden lässt, je nach Dicke 5 bis 10 min backen. Ihr müsst einfach ein bisschen probieren ;) Der Rand sollte knusprig, die Mitte durch und der Käse geschmolzen sein. Und es sollte herrlich duften! Dann wisst ihr, sie ist perfekt. 

Die ausgerollten Teiglinge eignen sich übrigens super zum Einfrieren. Das mache ich immer mit dem übriggebliebenen Teig. So könnt ihr sie einfach herausnehmen, wenn ihr Lust auf Pizza habt, sie auftauen lassen, während der Ofen aufheizt und ihr habt in etwas mehr als 10 min frische, gesunde Pizza! 

Alles Liebe,

Freitag, 13. Februar 2015

Not only on Valentine's Day {healthy lover's French toast breakfast} ♡

Hallo ihr Lieben ♡

Dass morgen der Tag der Liebe ist, dürften wir wohl alle mitbekommen haben. Wir werden schließlich überall und die ganze Zeit daran erinnert. Die Ausrede "Oh, hab' ich vergessen" gilt morgen also nicht! ;)
Mit Ideen und Tipps für Valentinstags-Geschenke sollten wir auch ausreichend versorgt sein. Die gab es ja in allen möglichen Zeitschriften, im Fernsehen und in den vielen tollen Blog-Posts.
Also mache ich mir keine Sorgen, dass jemand von euch noch nichts Passenden für seinen Schatz gefunden hat. Deshalb habe ich heute etwas für euch, dass morgen für den extra Wow-Effekt sorgen wird. Der Feinschliff sozusagen: French-Toast mit Früchten. Ein süßes (und sogar gesundes) Frühstück, dass euch den Tag versüßen wird ♡


Ihr braucht für zwei Personen:
4 Vollkorn-Toastscheiben
2 kleine Eier
160 ml magere Milch
1 TL Zimt
2 TL Agavendicksaft
(oder etwas mehr Honig)
1 Prise Salz
etwas Butter
Obst nach Wahl


1. Die Eier verquirlen und mit der Milch verrühren. Zimt, Salz und Agavendicksaft dazugeben und gut vermischen.
2. In einen großen, tiefen Teller leeren und die Toastscheiben darin wenden. Dann das Brot liegen lassen, damit es den Rest aufsaugen kann.
3. In einer beschichteten Pfanne etwas Butter schmelzen. Die Toastscheiben nach der Reihe von beiden Seiten jeweils ca. 2-3 min "backen".
4. Obst kleinschneiden und gemeinsam mit Honig/Zimt/Zucker auf dem Toast servieren ♡

Dieses Leckerei ist übrigens nicht nur für den Valentinstag. Ich gönn' mir die French-Toasts auch so gerne zum Frühstück. Dafür brauche ich keinen Valentinstag ;)

Alles Liebe,

Freitag, 6. Februar 2015

Wenn alles schiefgeht: healthy, low fat Banana Muffins Versuch Nr. 3 ♡

Hallo ihr Lieben ♡

Wenn ihr wüsstet, was für ein langer Weg hinter diesem Post steckt. Und das, obwohl es wohl die einfachsten Frühstücksmuffins sind, die es gibt! 
Aber es ist so einiges schiefgegangen und ich habe am Ende ganze 3 (!) Anläufe gebraucht, um die Bananen-Muffins endlich so hinzubekommen, wie ihr sie hier seht.

Schon die Voraussetzungen waren nicht gerade die besten. Zurzeit ist Prüfungsphase und ich stehe unter Dauerstress, ihr kennt das bestimmt. Da liegen die Nerven schon mal blank und wenn dann etwas auch noch nicht so funktionieren will, wie man gerne hätte...
Der erste Versuch ging gehörig schief. Und wenn ich ehrlich bin, hatte ich da schon keine wirkliche Lust mehr, das Rezept ein zweites Mal zu backen.


Aber, dass beim Backen schnell Mal etwas schiefgehen kann, wissen wir ja alle. Also wurde Versuch Nr. 2 gestartet, zur Sicherheit mit einem neuen Rezept.

Voller Hoffnung nehme ich also zum zweiten Mal schon an diesem Tag die Küchlein aus dem Ofen. Diesmal sind sie schön aufgegangen und sehen toll aus, aber die vermeintlich fluffigen Muffins entpuppten sich wieder als Desaster.
Von innen wollten sie einfach nicht fest werden und ihre Konsistenz glich so sehr einem Gummiball, dass mir der Muffin wohl wieder entgegengesprungen wäre, hätte ich ihn fallen gelassen.

Eigentlich ja schon die perfekten Voraussetzungen, um es einfach sein zu lassen. Der Obstkorb war außerdem auch schon so gut wie geplündert und ich, wie gesagt, am Rande der Verzweiflung.
Aus Neugierde habe ich dann aber trotzdem einen Muffin probiert und war echt überrascht, wie lecker er schmeckte! Ein Muffin mit Suchtfaktor. Und das, obwohl er so gesund ist, ganz ohne Butter und mit so wenig Zucker auskommt! 
Nur diese blöde Konsistenz! Aber alleine wegen des Geschmacks war es es wert, noch einen letzen Versuch zu wagen. Und beim dritten Mal klappte es dann, nach langer Recherche über mögliche Fehler, penibler Vorgehensweise und gefühlten 20 Stoßgebeten, auch endlich.

Übrigens lag am Ende mein ganzer Fehler darin, den Teig stehen gelassen und viel zu lange gerührt zu haben, anstatt ihn sofort zu backen.

Et voila, ich hatte die perfekten low fat Banana Muffins. Warum nicht gleich so? Aber manchmal geht einfach alles schief ;)


Ihr braucht für 4 Stück
eine große sehr reife Banane
zwei EL Apfelmark
ein kleines Ei
 20 g Zucker (oder mehr)
einen TL Backpulver
60 g Mehl
einen TL Zimt
eine Prise Salz
eine Prise Kardamom (wenn ihr mögt)
ein paar Haferflocken





1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Banane mit dem Apfelmus und dem Ei pürieren. Den Zucker hinzugeben und unterrühren.

2. Das Mehl mit  Zimt, Salz, Kardamom und Backpulver in eine Schüssel sieben. 

3. Die Förmchen vorbereiten. Dann kurz und schnell das Mehl unter die nassen Zutaten ziehen. Dabei ist es ganz wichtig, dass ihr nicht zu lange rührt, außer ihr habt Lust auf  Gummimuffins ;)
Lieber ein paar Mehlklümpchen drinnen lassen und vorher mit dem Rühren aufhören.
Den Teig in die Formen füllen, mit Haferflocken bestreuen und sofort in den Ofen schieben.

4. Für 30-35 min backen (oder bis die Muffins durch sind). Warm schmecken sie übrigens am besten!

Nährwerte (was ich mir errechnet habe) : 120 kcal , 22 g KH, 1,7 g Fett , 2,8 g Eiweiß

Wenn also bei euch das nächste Mal etwas schiefgeht und ihr am Rande der Verzweiflung seid, gebt nicht auf und versucht es noch einmal! Irgendwann klappt es bestimmt, denkt an mich und meine Bananen-Muffins ;)
Alles Liebe,