Mittwoch, 1. Oktober 2014

Ein Hauch von Herbst {Birnen Clafoutis Soufflées} ♡

Hallo ihr Lieben 

Es ist Oktober. Das heißt in 22 Tagen ist Halloween, in 58 Tagen Nikolaus und in 76 Tagen Weihnachten. Schon Wahnsinn wie die Zeit vergeht, nicht? Es ist schon die Rede von Weihnachten und es kommt mir immer noch so vor, als wäre erst gestern noch Sommer gewesen!

Ich mag den Oktober. Er ist mit Abstand mein liebster Herbstmonat, weil ich finde, dass er für alles Schöne in dieser Jahreszeit steht. Die bunten Blätter auf den Straßen, Kastanien unter den Bäumen und das zusammen mit klaren Tagen und ein wenig Sonnenschein. 
Klar, schaue ich jetzt aus dem Fenster sehe ich alles andere als Sonne, sondern blicke nur in einen verregneten Himmel. 
Aber stellen wir uns einfach vor es ist schön draußen und wir sitzen im Garten umringt von Blättern, Kastanien und kleinen süßen Eichhörnchen ;) Und dazu passend noch ein gutes Buch in der einen und etwas zum Naschen in der anderen Hand. Ich wäre für Birnen Clafoutis Souflées!



Ihr braucht (für 6 Ramequins):
150 ml Milch (leichte)
35 g feinen Zucker
2 Eier
50 g Mehl
1/2 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz

2 Birnen
Braunen Zucker

Butter und Puderzucker für die Form


1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Die Dotter mit dem Zucker aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse hellgelb geworden ist.

2. Das Mehl sieben und abwechselnd mit der Milch unter die Eimasse rühren. Eine Prise Salz hinzugeben.

3. Den Eischnee in mehreren Schritten vorsichtig unter den Teig heben. Die Birnen klein schneiden, auf ein Küchenpapier legen und mit braunem Zucker bestreuen.

4. Die Förmchen ordentlich Buttern und mit Puderzucker bestäuben. Den Teig abwechselnd mit den Birnen hineinfüllen  und die Soufflees ca. 30 min im Ofen backen. 

5. Wenn sie fertig sind, den Ofen ausschalten und die Türe leicht aufmachen. Die Soufflees ca. 10 min abkühlen lassen und dann erst aus dem Ofen nehmen. 


Ich wünsch euch ein schönes Wochenende 
Alles Liebe,
Mary 

Montag, 22. September 2014

Orient's Delight {homemade Falafel} ♡

Hallo ihr Lieben ♡

Ich liebe orientalisches Essen. Besonders die kleinen tapasartigen Vorspeisen wie Hummus oder Taboulé. Und Falafel. Das sind kleine Bällchen aus Kichererbsen, die in Öl ausgebacken werden. Die schmecken echt super lecker und sind auch noch vegan!
Mittlerweile gibt es Falafel ja fast in jedem Supermarkt, aber leider konnten mich bis jetzt noch keine so richtig überzeugen. Ich finde die meisten schmecken irgendwie trocken und es ist für meinen Geschmack zu wenig Grünes drinnen. Kennt ihr vielleicht Falafel aus dem Supermarkt, die gut sind?

Jedenfalls hatte ich letztens wieder total Lust auf den kleinen Snack und habe mich deswegen daran gewagt die Falafel selbst zu machen. Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass das ein ziemlicher Aufwand werden würde, aber es ging erstaunlich einfach und ziemlich schnell. Das ganze Geheimnis liegt darin, einen guten Mixer/ Pürierstab zu verwenden ;)

Ihr braucht:
- 265 g Kichererbsen aus der Dose
 (habe dampfgegarte genommen)
- eine Handvoll Petersilie
- eine Handvoll frischen Koriander
- einen Schuss Olivenöl
- 2 Knoblauchzehen
- 1/2 kleine Zwiebel
- 1/2 TL Backnatron
- 1- 2 EL Mehl + ein bisschen mehr
- Kreuzkümmel, gemahlen
- Salz & Pfeffer

- Öl zum Ausbacken

1. Petersilie, Koriander, Knoblauch und die Zwiebel hacken und in einem Mixer mit einem Schuss Olivenöl zerkleinern. Die Kichererbsen abbrausen, gut trocknen und dann portionsweise dazugeben. Dazwischen immer wieder schön durchpürieren. 

2. Zuerst einmal einen gehäuften Löffel Mehl mit dem Backnatron mit der Kichererbsenmasse vermischen. Der entstandene "Teig" sollte nicht zu feucht sein, sodass kleine Kügelchen geformt werden können. Wenn das nicht der Fall ist, einfach noch ein bisschen Mehl hinzufügen (übrigens auch wenn euch die Kugeln beim Frittieren zerfallen!).

3. Mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel nach Belieben abschmecken. Ich nehme immer ungefähr einen Teelöffel Kreuzkümmel, aber ihr könnt auch mehr oder weniger nehmen. Dann das Öl in einem kleinen Topf (ca. 5 cm hoch) erhitzen.

4. In einer flachen Schale ein, zwei Löffel Mehl verteilen. Dann aus dem Teig kleine Kugeln formen, diese kurz im Mehl wenden und anschließend in das heiße Öl geben. Die Falafel frittieren und dabei immer wieder wenden, damit sie nicht zu dunkel werden. Wenn sie die richtige Farbe haben (nach ca. 2-3 Minuten), die Bällchen aus dem Öl nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. 

Am besten schmecken die Falafel mit Petersilien-Tomatensalat. Dafür einfach Petersilie hacken, eine Tomate und ein bisschen Feta klein schneiden und zusammen mit einem Olivenöl-Zitronensaft-Dressing vermischen. Lecker ♡


Ich wünsche euch einen schönen Wochenbeginn ♡

Sonntag, 14. September 2014

{Quick & Healthy Naan "Pizza"} ♡

Hallo ihr Lieben 

Versucht ihr auch gerade noch ein letztes Stück Sommer zu retten? Ich auf jeden Fall. Aber der Dauerregen und die kühlen Temperaturen erinnern mich eher an Spätherbst, als an Spätsommer!

Wie wäre es da mit einem leichten, frischen Rezept für Zwischendurch? Mit Quark und Feigen bringt diese Naan 'Pizza' ein klein bisschen Sommerfeeling zurück.

Ich gebe zu, recht viel mit Pizza hat das ja nicht mehr zu tun. Aber lecker ist sie allemal. Und das Schöne daran: Alles ist in unter einer halben Stunde fertig. Erstens weil das Backen wegfällt und zweitens, das 'Express' Naan Brot ganz ohne Hefe auskommt.
Also nicht nur lecker, sondern auch schnell & gesund!


Ich mache mit dieser Naan Pizza übrigens bei der Aktion "Let's cook together" von Ina mit. Schaut einmal bei ihr vorbei!



Ihr braucht (für zwei Fladen)
- 180 g Mehl
- 1 1/2 EL Backpulver
- 1 TL Salz
- 160 ml Milch
- einen Schuss Olivenöl

Magerquark
Feigen
Lieblingskräuter
Salz & Pfeffer
ein Paar Spritzer Zitrone
Halloumi
Balsamicocreme (optional)


1. Das Mehl mit Salz und Backpulver vermischen.

2. Nach und nach die Milch dazugeben und zu einem Teig kneten. Dann einen Schuss Olivenöl hinzufügen. Der Teig sollte fest, aber gut formbar sein (also etwas Mehl wenn er zu klebrig oder Milch dazu wenn er zu trocken ist).

3. Den Teig zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und an einem warmen Ort ca. 15 min ruhen lassen (dann wird er etwas weicher).

4. Den Teig in zwei Portionen teilen und dünne Fladen ausrollen. Diese in einer beschichteten, sehr heißen Pfanne ohne Fett auf beiden Seiten 'braten' (zuerst die eine, dann die andere Seite). Sie sollten dabei ein bisschen aufgehen.

5. Die Fladen in Alufolie wickeln und währenddessen den Magerquark mit Salz, Pfeffer, Zitrone und den Kräutern abschmecken. Den Halloumi in Scheiben schneiden, mit ein wenig Öl bepinseln und in der Pfanne oder auf dem Elektrogrill grillen.

6. Zuletzt nurmehr die Fladen aus der Folie nehmen, mit dem Quark bestreichen, die Feigenscheiben und den Halloumi daraufgeben und garnieren. Fertig! 


Ich wünsch euch noch ein bisschen Sonnenschein ;)
Alles Liebe,

Freitag, 5. September 2014

Zwei süße Zöpfe und eine Handvoll Beeren ♡

Hallo ihr Lieben 

Ich kann von mir nicht wirklich behaupten, dass ich einen grünen Daumen habe.
Im Garten ist das einstige "Gemüse- & Kräuterbeet" in einen Wald mutiert. Mittlerweile sieht es so aus, als wäre das spärliche Gemüse das Unkraut und nicht umgekehrt ;)  Und das habe ich allein meinen Gärtnerkünsten zu verdanken. Ich weiß nicht - bin nur ich so "begabt" oder geht es ein paar von euch auch so?
Jetzt könnt ihr euch vielleicht vorstellen, was für Glücksgefühle alleine mein (noch lebender *Finger kreuz*) Supermarkt-Basilikum bei mir hervorruft - und erahnen was für ein Grinsen ich im Gesicht hatte, als ich letztens eine kleine Schale mit Brombeeren aus dem Garten füllen konnte.

Diese kleinen Früchtchen, bzw. das was von ihnen nach dem Naschen übrig geblieben ist, habe ich, mit ein wenig Crème pâtissière, in einen süßen Zopf geflochten. Süße von der Creme und den leicht säuerlichen Beeren, umhüllt von einer Kruste aus buttrigem Teig. Leute muss ich dazu noch was sagen?
Übrigens auch ideal zum mitnehmen zum Sonntagsbrunch bei Freunden oder einfach zum Genießen Daheim!



Ihr braucht für zwei mittlere Zöpfe:
1 Pck. Blätterteig
2 kleine Hände voll Brombeeren (bei mir ca. 140 g)

für die Crème pâtissière:
1 Eigelb
1/8 l Vollmilch
25 g Zucker
1 großen EL Maisstärke (Maizena)
das Mark 1/4 Vanilleschote




1. Die Milch in einen Topf geben und langsam mit dem Mark der Vanille aufkochen lassen. Währenddessen die Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen.

2. Die Stärke sieben und mit der Zuckermasse verrühren. Jetzt die Milch vom Herd nehmen und unter schnellem Schlagen mit einem Schneebesen vorsichtig die Eigelbe hinzufügen und untermengen. 

3. Den Topf wieder auf den Herd stellen und die Masse bei mittlerer Hitze weiterschlagen, bis sie zu einer Creme eingedickt ist. Gleich in eine Schüssel geben, etwas abkühlen lassen und mit Klarsichtfolie direkt abdecken, damit sich keine Haut bildet. Dann die Creme bis zur Weiterverarbeitung kalt stellen.
1. Jetzt kommt alles zusammen. Den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen. Mit einem scharfen Messer den Teig in der Mitte teilen. Dann jeweils links und rechts, in ca 2 cm Abständen, 4-6 cm  einschneiden (in der Mitte genug Platz lassen!).

2. Am besten mit einer Palette -Löffel geht aber auch- die Creme jeweils in der Mitte verteilen und möglichst glatt streichen.

3. Die Beeren waschen, gut abtrocknen und auf der Creme verteilen.

4. Abwechselnd von jeder Seite (über Kreuz) einen Streifen über die Füllung legen und zum Schluss die beiden Enden gut verschließen. 

5. Die Zöpfe wahlweise mit etwas Ei bestreichen und den Blätterteig nach Packungsangabe im Ofen backen, bei mir ungefähr 25 min bei 180°C.


Schönes Brunchen!
Alles Liebe,

Montag, 25. August 2014

Ist da jemand? {Eindrücke, FOOD, Shopping in Lissabon} ♡

Hallo ihr Lieben ♡
Es ist wieder einmal still geworden hier. Das liegt aber weder daran, dass ich irgendwelche Arbeiten schreiben, umziehen oder sonstigen Verpflichtungen nachgehen muss. Ich war einfach auf Urlaub. Ganz unspektakulär. Eigentlich hatte ich einen Post für die Zwischenzeit vorbereitet, aber ich bin einfach nicht rechtzeitig fertig geworden und ich wollte mir dann ein bisschen Pause gönnen, ohne allzu sehr daran zu denken. Ich hoffe ihr könnt das verstehen.
Es tut mir nur furchtbar leid, dass ich auf ein paar liebe Kommentare nicht antworten konnte, die sich während meines Wegseins angesammelt haben. Das wird aber sofort nachgeholt! Danke euch Lieben dafür, ich habe mich sehr gefreut ;)

Fast hätte ich's vergessen. Ich wollte euch ja noch sagen WO ich genau war, denn heute gibt es ein paar kleine Eindrücke meiner Reise und den ein oder anderen Tipp für euch. So, und wie ihr wahrscheinlich schon gelesen habt, war ich in Lissabon. Also, einmal Lissabon-to go!



Lissabon lebt. Nicht nur im Hier und Jetzt, sondern auch in der Vergangenheit. Und diese zu spüren, während man die schmalen Gassen entdeckt, ist ein einmaliges Gefühl. Die alten, abgenutzten Fliesen an den Fassaden, die prunkvollen, aber oft leerstehenden Bauten, erinnern jeden daran, wie sehr diese Stadt einst geglänzt hat. Auf der anderen Seite das junge Lissabon. Die Graffitis an den Mauern, junge Künstler auf den Straßen. Und das alles verschmolzen ergibt eine wunderschöne Stadt. 
Besonders im Bairro Alto, der 'Altstadt', sind alt und neu so dicht beieinander, wie nirgends sonst. An jeder Straßenecke gibt es Restaurants, Bars, Cafés und Geschäfte, die von außen noch diesen alten "Charme" haben, innen aber voll von modernem Design sind. Nur so als kleiner Eindruck.

Shopping 
Aus meiner Sicht ist Lissabon nicht die Shopping-Metropole, was sie nicht sein muss, da die Stadt so viel mehr zu bieten hat. Allerdings kann ich euch schon ein paar Tipps geben, die euch vielleicht bei der Suche nach Einkaufsmöglichkeiten ein wenig weiterhelfen. Rua Garrett. Sie befindet sich gleich im Anschluss an die Altstadt bzw. gehört noch dazu. Hier findet ihr unter anderem einen Sephora, Zara, Stradivarius, Massimo Dutti, Loréal und nicht weniger wichtig, die beste Eisdiele Lissabons "Santini".


Die beste Adresse für das Einkaufen von Kleidung, Kosmetik aber auch Büchern, Einrichtung und Elektronik ist eindeutig die
Kleinere Geschäfte und Boutiquen gibt es im Bairro Alto. Um diese zu erkunden, solltet ihr euch aber genug Zeit einplanen, denn es sind einige. Und sie sind großteils gut versteckt!

Food
Mein Lieblingsthema, offensichtlich. Wenn euch die Eindrücke und Geschichte nicht vom Hocker gehauen haben, dann müsstet ihr trotzdem unbedingt nach Lissabon. Warum? Weil ich davon überzeugt bin, dass es hier die schönsten kleinen Restaurants und eine geniale Küche gibt! Na, das ist doch ein Argument, nicht? ;)
Besonders die Altstadt ist voll von diesen kleinen Restaurants, aber ihr könnt sie so ziemlich überall in Lissabon finden. Meist nur ein paar wenige Tische, dafür mit viel Liebe eingerichtet und man hat das Gefühl, es wird nur für einen selbst gekocht. Hab ich schon erwähnt wie wahnsinnig lecker das Essen ist? Nein im ernst, ich habe noch nie so guten Fisch gegessen! Außerdem findet sich im portugiesischen Essen ein leichter orientalischer Touch, z.B. in Form von Kichererbsen und Koriander, was auch genau meinen Geschmack trifft. 
Must-Go Adressen sind das Restaurante 13, hier gibt es 13 Vorspeisen und 13 Hauptspeisen, sowie das Restaurante Couto, gerade einmal 4 Tische, die freundlichste Bedienung und fast schon Sterne-Essen zu sehr günstigen Preisen oder das Quermesse. Nicht zu vergessen Frade dos Mares, in dem es Oktopus zu essen gibt, der zarter als jedes Filet ist. Ja genau, keine Spur von Kaugummi! Hier solltet ihr unbedingt vorher reservieren, da es immer voll ist. Damit solltet ihr aber keine Probleme haben, denn was ich so erlebt habe, sprechen fast alle Einheimischen gutes Englisch und sind noch dazu unglaublich freundlich und hilfsbereit!

Restaurante 13
Habt eine schöne Woche ♡