Samstag, 26. März 2016

So läuft der Hase: zuckersüße Hasen für den Osterbrunch ♡

Hallo ihr Lieben,

Fast schon ungewohnt, hier etwas zu lesen, nicht? Ich kann es selbst kaum glauben, dass der letzte Eintrag schon drei Monate her ist. Gefühlt war gerade noch Neujahr und jetzt haben wir Ostern. Die Zeit verfliegt, wobei mir das wahrscheinlich auch nur so vorkommt, weil ich seit einigen Monaten im Matura-/Abistress alle Hände voll zu tun habe.

Die Osterfeiertage kommen also gerade richtig, es ist höchste Zeit für eine kleine Verschnaufpause. Und ich kann euch gar nicht sagen, wie gut die tut. Sich endlich wieder den Dingen widmen zu können, die einem Freude bereiten. Auszuschlafen, zu lesen oder in Jogginghosen auf dem Sofa "herumzugammeln", ohne daran denken zu müssen, wieviel Arbeit noch vor einem liegt. 
Aber was ich mit Abstand am liebsten mache, wenn ich wieder etwas Zeit für mich habe, ist die Küche auf den Kopf zu stellen, was auch sonst. ;) Bei mir türmen sich dort schon Schokoküchlein, Apfelkuchen, Crêpes und weil Ostern ist, auch diese zuckersüßen Osterhasen. Die sind übrigens wie für den Osterbrunch gemacht und die gute Nachricht ist: Sie so hinzubekommen erfordert fast kein Fingerspitzengefühl - wer eine Schnecke rollen kann, schafft auch das!

Ihr braucht:
500 g Mehl
eine gute Prise Salz
210 ml Milch
65 g feinen Zucker
einen Würfel Hefe
ein Ei
60 g Margarine oder Butter
eine Handvoll Rosinen (optional)

Zum Bestreichen:
ein Eigelb 
etwas Milch
Hagelzucker (optional)

1. Die Milch in einem kleinen Topf erwärmen und den Zucker darin auflösen. Wenn sie handwarm ist,  die Hefe hineinbröckeln und auflösen. Kurz beiseite stellen, bis die Hefe anfängt zu schäumen. 

2. Das Mehl mit dem Salz in eine große Schüssel sieben. Das Ei mit der Milch verquirlen und zum Mehl geben. Das Ganze mit der Küchenmaschine/ Handmixer (Knethaken!) zu einem festen Teig kneten, dabei die Margarine in kleinen Stücken dazugeben.

3. Wenn der Teig anfängt geschmeidig zu werden, ihn aus der Schüssel nehmen, kurz mit der Hand und dann nochmals mit der Küchenmaschine 5 Minuten weiterkneten. Mit einem feuchten Küchentuch abdecken und 10 Minuten ruhen lassen, damit anschließend die Rosinen leichter untergemengt werden können.

4. Nachdem die Rosinen eingearbeitet wurden, den Teig nochmals 20 min abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

5. Um die Hasen zu formen eine kleines Stück Teig nehmen und zu einem dünnen (!) Strang rollen. Diesen zu einer Schnecke formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Ein weiteres kleineres Stück Teig zu einer dickeren, kurzen Rolle formen. Diese an die Schnecke drücken und mit einem scharfen Messer ungefähr bis zur Hälfte einschneiden (das sind die Löffel). Noch einen kleinen Puschel drandrücken, fertig ist der Hase.

6. Die weiteren Hasen formen, aufs Blech legen und nochmals abgedeckt min. 45 Minuten ruhen lassen (wichtig, damit der Teig beim Backen oben nicht einreißt). 

7. Den Ofen auf 190°C vorheizen. Das Eigelb mit etwas Milch verrühren und die Hasen gegen Ende der Ruhezeit damit bestreichen. Nach ein paar Minuten das Ganze nochmal wiederholen, damit sie nach dem Backen auch schön glänzen. Mit Hagelzucker bestreuen und in den Ofen schieben. Die Hasen ungefähr 20 min backen. Sie sollten unten etwas Farbe bekommen haben und oben goldbraun glänzen.


Einem schönen Osterbrunch steht somit nichts mehr im Weg. Damit die Hasen bis dahin nicht trocken werden, könnt ihr sie in Frischhaltefolie einpacken oder in einer Plastikdose lagern und kurz vorher eventuell nochmal aufbacken. Das Gleiche gilt auch für übriggebliebene Häschen, wobei ich nicht glaube, dass es so weit kommen wird ;) Diese könntet ihr sonst nach dem Backen auch problemlos einfrieren.
Ich wünsche euch entspannte und schöne Osterfeiertage, genießt die Zeit 
Alles Liebe,

Samstag, 19. Dezember 2015

Dulce de Leche + matching Kekse {Weihnachtsgeschenke aus der Küche} ♡

Hallo ihr Lieben 

Heute ist was? Schon der 19. Dezember? Das macht, wartet mal, 24-19 gleich 5 Tage bis Weihnachten. OH MY... die Geschenke!
Geht es euch gerade auch so? Ich bin erst jetzt dabei, die letzten Geschenke zu besorgen (shame on me) und suche einen Online-Shop nach dem nächsten nach Express-Lieferzeiten ab (4-8 Werktage? - nächster Shop!), um die Geschenke noch rechtzeitig unter den Baum zu bekommen.

Ein Päckchen habe ich allerdings schon vor einer Weile gut behütet zur Seite gestellt. Das für eine Freundin, die Süßes über alles liebt. Und was in diesem Päckchen drinnen ist, seht ihr unten auf den Bildern - Dulce de Leche oder etwas weniger fancy "Milchkonfitüre". 
Klingt erst mal nicht besonders. Aber hinter dem Namen versteckt sich eine wirklich h-i-m-m-l-i-s-c-h-e Karamellcreme (falls es überhaupt nicht-himmlisches Karamell gibt).
Dazu gibt's die passenden Kekse: in weiße Schokolade getunkte Kipferl mit Karamell- statt Marmeladenfüllung.

Zumindest hätte es diese Kekse dazu gegeben, wenn ich ein paar von ihnen davor hätte retten können, in den Bäuchen von Freunden und Familie zu landen...
Vielleicht finde ich ja doch noch einen Online-Shop, der mir rechtzeitig Keks-Ersatz liefern kann ;)




Für die Karamellcreme braucht ihr:
20 g Butter
220 g Kondensmilch 10%
125 g Zucker
gute Prise Salz

Für die Kipferl braucht ihr:
230 g Mehl
70 g Maisstärke
110 g Puderzucker
1 Prise Salz
200 g Butter
2 Eigelb
Mark einer halben Vanilleschote
1 TL Zimt
Abrieb einer halben Bio-Zitrone

Dulce de Leche (Karamellcreme)
Weiße Schokoladen Kuvertüre

Rezept abgewandelt von hier


Dulce de Leche
1 - Den Zucker in einem beschichteten Topf geben und auf mittlerer bis hohe Hitze langsam schmelzen lassen (nicht umrühren!). Die Kondensmilch in einem kleinen Topf zum Kochen bringen.

2 - Wenn der Zucker karamellisiert ist, also eine "bernsteinfarbene" Farbe bekommen hat, vom Herd nehmen, mit einem Holzlöffel umrühren und die Milch dazu geben. Dabei immer schön weiterrühren! Dann den Topf wieder auf den Herd stellen und während dem Rühren nochmals aufkochen lassen. 

3 - Wenn keine Klümpchen mehr zu sehen sind, den Topf zur Seite stellen und die Butter in kleinen Stückchen unterrühren. Das Karamell in ein großes Einweckglas umfüllen (es sollte noch viel Platz nach oben sein) und gut verschließen. In einem kleinen Topf Wasser zum Sieden bringen und das Einweckglas hineinstellen. Das Wasser sollte dabei mindestens so hoch sein, wie das Karamell im Glas drinnen. Den Herd runter schalten und das Karamell etwa eineinhalb Stunden im "kochenden" Wasserbad lassen. 

4 - Das Glas aus dem Wasserbad nehmen und das Karamell bei Bedarf in kleiner Gläser umfüllen (lässt sich so besser verschenken ;) ). Jetzt nur noch abkühlen lassen und zum "Aushärten" in den Kühlschrank stellen.

Kipferl
1 - Das Mehl mit Maisstärke und Puderzucker in eine Schüssel sieben und das Salz hinzufügen. Dann die Butter in kleinen Stückchen dazugeben und am besten mit einem Mixer (Knethaken) gemeinsam mit den 2 Eigelb, dem Vanillemark, dem Zimt und dem Zitronenabrieb zu einem Teig verkneten.

2 - Diesen auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und noch einmal kurz mit der Hand durchkneten. Den Teig in Klarsichtfolie einpacken und eine halbe Stunde lang im Kühlschrank ruhen lassen.

3 - Den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Teig portionenweise aus dem Kühlschrank nehmen und etwas warm werden lassen. Wenn ihr einen Fleischwolf mit Gebäckaufsatz habt, könnt ihr den Teig einfach durch einen sternförmigen Aufsatz drehen und kleine Stückchen abschneiden.
Ich habe so etwas leider nicht, also habe ich den Teig etwas weich werden lassen und mit so einer "Garnierspritze" bzw. einem starken Spritzbeutel aufgespritzt, Stückchen abgeschnitten und zu Kipferln geformt.

4. Die Kipferl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und ca. 10 min backen, bis sie an den Seiten leicht goldbraun sind (Öfen sind verschieden!). Danach aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

5. Nun nur noch Dulce de Leche in einen Gefrierbeutel füllen, unten eine kleine Ecke abschneiden und jeweils auf eine Kipferl-Hälfte spritzen. Die Zweite darauf setzen und leicht andrücken. Kurz trocknen lassen und währenddessen schon einmal die Kuvertüre schmelzen. Die Enden der Kipferl hineintunken und zurück aufs Backpapier legen. Noch trocknen lassen und fertig sind die passenden Kipferl zum süßen Geschenk!


Ich wünsche euch und euren Liebsten noch einen schönen 4. Advent und falls wir uns bis dahin nicht mehr hören - ein frohes Fest! 

Freitag, 11. Dezember 2015

Soulfood December: süßer, leichter und veganer Zimtbrot-Stern ♡

Hallo ihr Lieben ♡

Angefangen habe ich diesen Post vor ungefähr zwei Wochen und eigentlich hätte er pünktlich zu Dezemberbeginn erscheinen sollen. Tja, eigentlich, wäre da nicht der ganze Prüfungsstress vor Weihnachten losgegangen... Also wundert euch nicht, wenn ich hier vom ersten Schnee schreibe, der ist auch bei mir nicht erst gestern gefallen ;) 

Draußen fallen gerade die ersten Schneeflocken, endlich. Warum ich den Schnee liebe? Schließlich ist das doch nur ein bisschen gefrorenes Wasser, was da vom Himmel fällt?
Ich bin da womöglich ein wenig über sentimental, aber ohne Schnee kann ich mich einfach nicht auf den Winter freuen, geschweige denn in Weihnachtsstimmung kommen. Egal wie viel Weihnachtswerbung im Fernsehen läuft, Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen hängt, oder Schoko-Nikoläuse im Supermarkt stehen. Und mit Schnee geht das schon. Deshalb mag ich ihn so.

Aber Krise abgewendet, der Winter ist da (zumindest so ansatzweise). Und das bedeutet zwei grundlegende Dinge:
1. Weihnachten kann kommen (ich hatte mir ja schon Sorgen gemacht, dass wir den Punsch am Weihnachtsmarkt bei 10°C Außentemperatur trinken müssen)

2. Es ist Soulfood-Zeit. Die perfekte Zeit, um es sich, in eine warme, kuschelige Decke gehüllt, auf der Couch gemütlich zu machen und genüsslich heiße Schokolade & Co zu trinken. Und Kekse zu naschen. Und Schokolade zu essen.
Ihr seht schon die Liste an Soulfood ist lang - und es steht auch nicht nur Süßes auf ihr. 
Soulfood ist einfach alles, was einem gut tut, so von innen heraus. Schwer zu beschreiben, aber ihr wisst bestimmt, was ich meine.


Und wenn nicht, dann probiert das Rezept aus, das ich heute für euch habe. Für mich ist nämlich genau das Soulfood: süßes Zimtbrot, das die ganze Küche nach Karamell und Zimt duften lässt, wenn es im Ofen ist. Klingt schon mal nicht schlecht, oder? 
Zur großen Überraschung ist das süße Brot auch noch leicht und das, obwohl es ganz und gar nicht "light" schmeckt (wir fangen mal klein an, steigern können wir den Soulfood-Grad immer noch ;)). Und es ist vegan.

Ihr braucht für den Teig:
150-170 ml Milch nach Wahl 
(z.B. Mandelmilch oder normale Milch, wenn's nicht vegan sein muss)
2 Teelöffel Trockenhefe
2 EL Goldsirup
(oder Ahornsirup, gibt es beides im Bio-Laden oder bei DM)
20 g geschmolzene Margarine
1 Prise Salz
190 g Weizenmehl
30 g Roggenmehl (oder 220 g Weizenmehl)
1-2 EL Marillenmarmelade (optional)

Zucker-Zimt Füllung:
braunen Zucker
Zimt
etwas Margarine

Die Anzahl der Sterne variiert übrigens stark nach Größe. Macht ihr einen, wird er eher groß. Ich habe drei ganz kleine gemacht (war etwas aufwändig). Aber es ist ganz euch überlassen.
Rezept abgewandelt von hier


1. Die Milch aufwärmen, bis sie lauwarm ist. Einen Teil in eine kleine Schüssel geben, den Sirup darin auflösen und die Trockenhefe auf die Oberfläche streuen. Ca. 10 min stehen lassen bis die Hefe anfängt zu schäumen. Dann mit der geschmolzenen Margarine vermengen.

2. Das Mehl in eine große Schüssel sieben und das Salz untermengen. Nach und nach die Hefe-Margarine-Milch hinzugeben und währenddessen den Teig mit dem Mixer (Knethaken) oder der Hand kneten. Dann so viel von der restlichen warmen Milch hinzugeben, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist (deshalb die ungefähre Mengenangabe). Diesen dann zu einer Kugel formen, in eine leicht gefettete Schüssel geben und mit Folie abdecken.

3. Den Teig an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er die doppelte Größe hat (etwa 1 1/2 bis 2 Stunden). Pro Stern braucht ihr 3 gleich große Stücke Teig. Diese dann jeweils zu einer Kugel formen und dünn auswalken (so einen halben cm). Ihr habt dann drei gleich große Teigkreise.

4. Die Füllung zubereiten, indem ihr Zucker und Zimt zusammenmischt und etwas Margarine schmelzt (je nachdem wie süß/zimtig ihr es haben wollt nehmt ihr mehr oder weniger Zimt/Zucker).

5. Jetzt geht es ans Schichten. Etwas geschmolzene Margarine auf den ersten Kreis geben und verteilen. Anschließend die Hälfte des Zimt-Zuckers darauf verteilen. Dann den zweiten Kreis darauf legen. Diesen wieder mit geschmolzener Margarine bestreichen, den restlichen Zucker darauf streuen und den letzten Teigkreis darauf setzen.

6. Nun den Kreis in 16 "Tortenstücke" teilen, dabei in der Mitte einen kleinen Kreis frei lassen, also nicht ganz bis zur Mitte einschneiden. Es entstehen 16 Stränge, die in der Mitte alle zusammenhängen. Jeweils die Enden zweier dieser Stränge nehmen, von einander weg eindrehen und die Enden etwas zusammendrücken. Den Vorgang wiederholen, bis alle Teile eingedreht sind (das Ganze ist übrigens hier ganz gut erklärt ;) ) 

7. Den Stern auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, mit Frischhaltefolie abdecken und erneut ca. eine halbe Stunde gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Stern ungefähr 20 Minuten backen, bis er goldbraun ist (Achtung: die Backzeit variiert stark nach Größe der Sterne und Ofen) Dann aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

8. Wenn ihr wollt, dass der Stern schön glänzt, dann könnt ihr noch 1-2 EL Marillenmarmelade erwärmen, durch ein Sieb streichen und den Stern damit bepinseln. Aber so weit kommt es meistens erst gar nicht, weil der Stern schon vorher weg ist ;)

Genießt die verbleibende Adventzeit, das nächste Soulfood Rezept wartet schon auf euch. ♡

Freitag, 23. Oktober 2015

Das perfekte Frühstück für graue Herbsttage {Avocado and Eggs on Toast} ♡

Hallo ihr Lieben 

Wie schwer es manchmal sein kann, einfach nur den "Veröffentlichen"-Button anzuklicken. Ich glaube ich schiebe das schon seit ein paar Wochen vor mir her, obwohl der Post eigentlich schon fertig war. Aber vielleicht kennt ihr das, wenn einfach zu viel "Anderes" im Kopf herumschwirrt... Jetzt möchte ich ihn euch aber wirklich nicht mehr länger vorenthalten. Also hier ist er ;)

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch so aussieht, aber schaue ich morgens aus dem Fenster, sehe ich derzeit nur eines - Nebel. Der Herbst zeigt sich von seiner "allerbesten" Seite und beschert uns fast jeden Morgen einen "wunderschönen", eintönigen, grauen Himmel. Und das schon seit Tagen.
Ich hab' ja nichts dagegen, dass es kühler wird und eigentlich mag ich den Herbst ja. Aber so ein paar Sonnenstrahlen würden, finde ich, trotzdem nicht schaden. Nur um die Stimmung ein wenig zu heben, wisst ihr?

Wenn ich nämlich in der Früh, halb verschlafen, aufwache und das Erste, was ich sehe, diese dichte Nebeldecke ist, würde ich mich am liebsten wieder umdrehen und den ganzen Tag im Bett verkriechen.
Das Einzige, was meine Laune da ein klein bisschen heben kann, ist Essen (haha). Aber ernsthaft, was gibt es besseres als ein großes, leckeres Frühstück am Morgen? So eines, auf das man sich schon am Abend davor freut und das richtig gute Laune macht. Der farblose Haferbrei fällt da schon Mal weg, denn würde ich mir den in meine Müsli-Schale klatschen, wäre es mit der Stimmung wahrscheinlich ganz vorbei. Es muss definitiv Farbe auf den Teller!

Und genau so eine Frühstücksidee habe ich heute für euch. Sie ist schnell gemacht, weil ihr die einzelnen Komponenten schon am Vorabend zubereiten könnt und schmeckt definitiv nicht nur an grauen Herbsttagen - pochierte Eier und Avocado auf getoastetem Schwarzbrot!


Ihr braucht für 1 Person:
1/2 reife Avocado
1/2 kleine Zitrone
eine gute Prise Kreuzkümmel
eine kleine Knoblauchzehe
eine Messerspitze gemahlene Chilis
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
Salz
2 Scheiben Schwarzbrot
1-2 frische Eier
Essig


1. Zuerst die Avocado halbieren. Eine Hälfte in kleine Würfel schneiden, die andere beiseite legen und für später aufheben - die braucht ihr bei einer Portion nicht. Die Knoblauchzehe schälen und pressen. Beide Zutaten in eine Schüssel geben und mit einer Gabel, gemeinsam mit Zitronensaft, Chili und Kreuzkümmel "zermatschen". Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und die Creme beiseite stellen.

2. In einem Topf Wasser erhitzen, bis es kurz vor dem Sieden ist. Einen guten Schuss Essig ins Wasser geben. Das frische! Ei in eine kleine Schüssel schlagen. Mit einem Kochlöffel kreisförmig im Wasser rühren, bis ein kleiner Strudel entsteht. Das Ei vorsichtig von der Schüssel in den Strudel gleiten lassen. 
Das Eiweiß sollte sich um das Eigelb legen und einen "Ball" formen. Das Ei ungefähr 2 min kochen. Dann herausnehmen und in kaltes Wasser legen, damit der Garvorgang gestoppt wird. Dann das Gleiche mit dem zweiten Ei wiederholen. So könnt ihr übrigens auch die Eier am Abend vorher zubereiten und bis zum Frühstück im Kühlschrank lagern.
Aufwärmen könnt ihr sie dann einfach wieder in warmem Wasser.

3. Die Schwarzbrotscheiben toasten, mit der Avocadocreme bestreichen und das pochierte Ei daraufsetzen. Jetzt nur noch anschneiden, kurz den Anblick genießen und dann genüsslich verspeisen.

Bei so einem Frühstück kann einem doch der grauste Herbstag (fast) nichts mehr anhaben, oder? ;) Habt auch ihr ein Lieblingsfrühstück für den Herbst? Dann schreibt es mir gerne in die Kommentare, ich würde mich freuen!

Alles Liebe, 

Samstag, 29. August 2015

One-Ingredient-Wonder {healthy Banana Ice Cream} ♡

Hallo ihr Lieben 

Lange ist es her, was? Ich hatte wirklich viel zu tun und obwohl der Sommer nicht gerade kurz war, bin ich erst jetzt mit "dem Gröbsten" durch. Nun heißt es die Füße hochlegen und entspannt (oder weniger entspannt) zurücklehnen, wenn ich daran denke, was noch alles auf mich zukommt, aber das ist eine andere Geschichte.
Klingt nach dem perfekten Zeitpunkt um die Sommerpause zu beenden, oder? ;)

Ist es bei euch wirklich so heiß wie bei mir? Ich bin nämlich gerade im Urlaub am Meer und es hat die üblichen 30°C +, die ja für solche Regionen nicht ungewöhnlich sind. Aber gerade habe ich einen Blick auf's Wetter zu Hause geworfen - ich gebe zu, vielleicht um ein klein wenig schadenfroh sein zu können - aber es ist bei euch fast noch heißer als bei mir, und das Ende August!

Beschweren dürfen wir uns aber wirklich nicht, schließlich haben wir bekommen, was wir wollten - einen Sommer, der seinem Namen alle Ehre macht.
Und trotzdem, was glaube ich keiner abstreiten kann, ist, dass solch ein heißes Wetter nach der Zeit wirklich anstrengend wird. Der Körper schreit nach Abkühlung. Und wer nicht gerade den See vor der Haustüre hat, muss sich eben anders helfen, mit kühlen Getränken und am besten auch etwas Erfrischendem zum Schlemmen. Wobei das wirklich nichts ist, über das ich mich beschweren würde. Besonders nicht, wenn es, im wahrsten Sinne des Wortes, so auf der Zunge zergeht, wie das was ich heute für euch habe. Selbstgemachtes Eis.



Ja ich weiß, "Eis zur Abkühlung" ist nicht unbedingt die neueste Erfindung, aber dieses Eis hier kann mehr. Es besteht nämlich nur aus einer Zutat* und das sind Bananen. Das heißt kein Zucker, keine Sahne, keine sonstigen "Schlechtes-Gewissen-Macher", nur Obst. Also können Berge davon verdrückt werden und das ist doch schon mal was, oder? ;)
Außerdem ist es ruck, zuck fertig und das bei minimalem Aufwand (der sich übrigens darauf beschränkt eine zermatschte Banane ins Gefrierfach zu legen und zu pürieren).

*solange ihr euch nicht kreativ austobt 



Für 3 Kugeln Eis braucht ihr:

2 Bananen, so reif wie möglich (am besten mit dunklen Stellen)

und fürs kreative Austoben
Kakaopulver
Zimt
Vanillemark
Kokosraspeln
gefrorene Beeren
Dark Chocolate Chips
Kekse 
(OK, ab hier ist es nicht mehr ganz so gesund)
Karamellsirup
Nutella
Erdnussbutter
und und und


Und jetzt kommt der beste Teil. Die Bananen zermatschen, in einen Gefrierbeutel geben und platt drücken, damit sie schneller gefrieren. Ins Eisfach legen und nach 1/2 bis 1 Stunde wieder herausholen. Die gefrorene Masse in grobe Stücke brechen und in den Mixer geben, oder einfach so wie ich mit dem Pürierstab pürieren (geht auch wunderbar). Jetzt alles, worauf ihr Lust habt, dazugeben und nochmal gut durchmixen.
Und fertig ist euer Eis. Es sollte ganz cremig sein (ohne größere Stückchen). Wenn nicht, dann noch ein paar Mal durchpürieren. Falls es bis dahin zu weich geworden sein sollte, könnt ihr es einfach für ein paar Minuten zurück ins Gefrierfach stellen.

Das ist jetzt zugegeben nicht wirklich ein "Rezept". Aber ich dachte mir: GESUNDES Eis, das ohne Ende geschlemmt werden kann und das in gerade einmal 5 min? Das kann ich euch nicht vorenthalten.

Ich esse übrigens am liebsten Schoko mit Schokostückchen und Banane mit Vanille. Ihr könnt mir gerne schreiben was eure Favoriten sind.

Genießt die letzten Sonnenstrahlen!
Alles Liebe,