Samstag, 22. November 2014

Wenn das kleine Nasch-Monster zu Besuch ist {Pumpkin-Oat-Bars} ♡

Hallo ihr Lieben 

Ich lieebe es zu naschen! Und am liebsten nasche ich Süßes. Ich würde sogar eine ganze Packung Chips für einen einzigen Schokokeks stehen lassen, ja so schlimm ist es!
Aber darin liegt gar nicht das Problem, denn ich glaube jeder nascht gerne und in Maßen ist ja alles erlaubt ;) Nur brauche ich die ganze Zeit was zum Naschen. Beim Lernen, am Nachmittag so zwischendurch, beim Filmschauen. Von "Maßen" kann hier nicht mehr die Rede sein. Also muss etwas her, dass süß UND gesund ist, damit ich mir ganz getrost meine Naschereien gönnen kann - selbstgemachte Kürbis-Bananen-Müsliriegel. 
Ideal zum Mitnehmen und perfekt, um das kleine Nasch-Monster zufriedenzustellen ;)


Ihr braucht:
 140 g Kürbispüree (habe ich aus einem Mini-Kürbis selbstgemacht)
 1     große, sehr reife Banane
 180 g Haferflocken
 1  TL Zimt
 20  g Honig
 1  Prise Muskat, Salz
 gehackte Nüsse, Trockenfrüchte, Zartbitterschokolade (oder andere Zutaten eurer Wahl)

Die Zubereitung ist ganz, ganz einfach. Ihr müsst nur das Kürbispüree mit der Banane, dem Honig, Zimt, Muskat und Salz pürieren. Die Haferflocken unterrühren und gut durchmischen. Dann die Zutaten (Toppings) eurer Wahl grob hacken und mit hineingeben. Die Masse schließlich auf einem tiefen Backblech verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 20 min backen.
Dann nur noch abkühlen lassen und in 8 Riegel schneiden. 

Ein Riegel (ohne Toppings) hat übrigens gerade einmal 110 kcal, 19 g Kohlenhydrate und 0,9 g Fett, ideal als Snack also :)


Denkt das nächste Mal daran, wenn euch das Nasch-Monster überfällt ;)
Alles Liebe, 

Montag, 17. November 2014

Nein, nicht noch ein Weihnachtspost {Gâteau aux Poires} ♡

Hallo ihr Lieben ♡

Dass Weihnachten vor der Türe steht (es sind wohlgemerkt immer noch fast 6 Wochen bis dahin!) dürfte uns mittlerweile klar sein. Dafür haben die Werbung für Lichterketten und Weihnachtskugeln und der Lebkuchen im Supermarktregal Mitte Oktober schon gesorgt. Und nur für den Fall, dass es jemand doch noch nicht mitbekommen hätte, stehen jetzt auch schon die ersten Punschstände und geschmückten Tannen bereit.
Ihr hört es vielleicht raus. Ich bin kein Freund von diesem verfrühten Weihnachtsrummel. Wahrscheinlich bin ich sogar diejenige, die sich immer am meisten darüber aufregt.

Aber wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich inzwischen auch schon ein bisschen Lust auf Zimt und Kekse bekommen. Ich weiß, zuerst groß maulen und dann selber nicht besser sein. Wobei ich nochmal betonen möchte, dass ich nie gesagt habe, ich hätte etwas gegen ein wenig winterliche Stimmung! ;) Und für Weihnachten, finde ich, ist es immer noch zu früh.
Deshalb verschone ich euch diese Woche noch mit Lebkuchen & Co und es gibt heute nur etwas "winterliches", Schokolade und Birnen, als kleine "Voreinstimmung" sozusagen ;)


Ihr braucht:
 - 500 g Birnen (ca. 3 Stück)
 - 75 g dunkle Schokolade
 - 65 g Butter
 - 120 g Zucker
 - 75 g Mehl
 - 35 g Maisstärke 
 - 25 g Kakaopulver, ungesüßt
 - 1 Ei
 - 120 ml Milch
 - 2 EL Marillenmarmelade

1 - Die Birnen schälen, entkernen und halbieren. Dann jede Hälfte jeweils in vier Spalten schneiden. 25 g Butter mit 25 g Zucker in einer Pfanne schmelzen. Die Spalten hineinlegen, einmal durchschwenken und zugedeckt ca. 5 min auf niedriger Stufe garen, bis sie weich sind.

2 - Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die restlichen Zutaten, bis auf die Schokolade, zu einem glatten Teig verrühren. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und vorsichtig unterheben.

3 - Eine 15 cm Form fetten und mit Backpapier auskleiden. Die Birnenspalten "schön" auf dem Boden auslegen. Dann die Teigmasse darauf verteilen und glatt streichen. Den Kuchen auf mittlerer Schiene ca. 45 min backen. Kurz vor Schluss mit einem Stäbchen kontrollieren, ob der Teig schon durch ist, oder noch nicht.

4 - Den Kuchen ca. 10 min abkühlen lassen und auf einen Platte stürzen. Die Marmelade erwärmen, durch ein Sieb streichen und die obere Seite damit bestreichen. Mit Eis, Creme, Schlagobers, Schokosauce oder einfach allem gemeinsam anrichten und genießen ;)



Eine schöne Woche euch allen ♡

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Last Minute Halloween Quick Tip {Fake-Blut Rezept}

Hallo ihr Lieben 

Gehört ihr zu den Leuten, die schon das perfekte Halloween Kostüm haben und kaum erwarten können es morgen Nacht überzuwerfen? Oder seid ihr noch nicht wirklich zufrieden mit eurem?
Weil wenn nicht, habe ich einen kleinen (wortwörtlichen) Last Minute Quick Tip für euch! Fake-Blut. Es erhöht definitiv den "Grusel-Faktor" und macht jedes Kostüm ein klein wenig schauriger. Und das Beste? Es ist in 5 Minuten selbstgemacht. Let's go bloody, Mary!


Alles, was ihr brauch sind 3 Zutaten:
 - 1/2 TL Maisstärke
 - 2 EL Wasser
 - 1/4 TL rote und 1 Msp. blaue Lebensmittelfarbe (Gel/Paste)


1. Die Stärke mit den 2 EL (kaltes) Wasser verrühren und anschließend in einem Topf kurz aufkochen lassen. Dann die Hitze zurückschalten und ca. 30 Sekunden lang eindicken lassen.

2. Die sirupartige Flüssigkeit in eine kleine Schüssel geben und die rote Farbe unterrühren. Jetzt ganz, ganz wenig blaue Farbe hineinmischen und schauen wie euch die Farbe gefällt. Ist sie nicht intensiv genug könnt ihr noch etwas rot und wenn sie "zu rot" ist noch ein bisschen blau nachgeben, damit es echter wirkt.

3. Kurz stehen lassen und dann könnt ihr euer Blut schon überall auf euch verteilen ;) Und da es ja lebensmittelecht ist, könnt ihr auch gleich passend dazu eure Halloween Snacks damit verzieren!


Eine schaurige Nacht euch morgen! ♡

Freitag, 24. Oktober 2014

Backe, backe...Brötchen {Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl} ♡

Hallo ihr Lieben ♡

Habt ihr schon Mal selber Brot gebacken?
Ich nämlich nicht, bis vor 2 Tagen zumindest ;) Erklärt mich für blöd, aber ich dachte immer so richtiges Brot zu backen braucht Dinge wie einen Vorteig und würde eeewig dauern. Und weil ich kein wirklich geduldiger Mensch bin und darauf nicht so richtig Lust hatte, habe ich es einfach gelassen. Aber neulich im Supermarkt stand ich vor dem Mehlregal und habe spontan Roggenmehl statt normalem Weißmehl mitgenommen. Auf der Suche nach einem Rezept, bin ich dann auf diese Brötchen gestoßen. Und weil sie ganz ohne Vorteig funktionieren und nicht lange brauchen, habe ich mich ans Brotbacken gewagt.
Und was für Brötchen dabei herausgekommen sind! Ich habe gleich Mal die Hälfte verputzt, ohne Rücksicht auf Verluste ;) So lecker waren die. Für alle anderen blieb kaum was übrig. Aber so viel, wie die sonst immer abbekommen, da darf ich das auch Mal.



Ihr braucht:
- 2 1/4 TL Trockenhefe
- 1 TL Zucker
- 200 ml lauwarmes Wasser
- 200 g Roggenmehl
- 200 g Weizenmehl, glatt
- 1 Ei
- 1 TL Öl
- 1 TL Salz
- 1 EL Honig
- etwas Milch


1. Den Zucker in 60 ml vom lauwarmen Wasser auflösen und die Hefe auf die Oberfläche streuen. 10 min warten. In der Zwischenzeit die beiden Mehlsorten vermischen.

2. Das Ei mit Honig, Öl und Salz verquirlen. Dann die schaumige Hefe zum Mehl geben und gut durchkneten (am besten mit einer Küchenmaschine).

3. Jetzt abwechselnd jeweils ein bisschen Wasser und Eimischung zum Mehl hinzufügen. Währenddessen den Teig immer weiter kneten, bis er geschmeidig ist (es kann sein, dass ihr nicht das ganze Wasser braucht).

4. Eine Schüssel mit Öl ausstreichen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einer Kugel formen. Diese dann hineinlegen und mit Klarsichtfolie abdecken. Den Teig eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen.

5. Den Teig in 6 gleich große Portionen teilen und Brötchen formen. Diese dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit einem Geschirrtuch abgedeckt weitere 30 min ruhen lassen.

6. Den Ofen auf 190°C vorheizen. Die Brötchen für 12 min auf unterster Schiene backen. Dann etwas Milch auf die Brötchen streichen und weiter oben im Ofen für weitere 5-10 min backen. Zwischendurch immer wieder schauen, wie weit sie sind.

7. Jetzt nur noch aus dem Ofen nehmen und in ein Tuch einschlagen um sie ein bisschen auskühlen zu lassen. Oder gleich ein Brötchen vernaschen und sich die Finger dabei halb verbrennen. Aber ich sag euch, das war es wert ;)



Genießt das Wochenende ♡

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Ein Hauch von Herbst {Birnen Clafoutis Soufflées} ♡

Hallo ihr Lieben 

Es ist Oktober. Das heißt in 22 Tagen ist Halloween, in 58 Tagen Nikolaus und in 76 Tagen Weihnachten. Schon Wahnsinn wie die Zeit vergeht, nicht? Es ist schon die Rede von Weihnachten und es kommt mir immer noch so vor, als wäre erst gestern noch Sommer gewesen!

Ich mag den Oktober. Er ist mit Abstand mein liebster Herbstmonat, weil ich finde, dass er für alles Schöne in dieser Jahreszeit steht. Die bunten Blätter auf den Straßen, Kastanien unter den Bäumen und das zusammen mit klaren Tagen und ein wenig Sonnenschein. 
Klar, schaue ich jetzt aus dem Fenster sehe ich alles andere als Sonne, sondern blicke nur in einen verregneten Himmel. 
Aber stellen wir uns einfach vor es ist schön draußen und wir sitzen im Garten umringt von Blättern, Kastanien und kleinen süßen Eichhörnchen ;) Und dazu passend noch ein gutes Buch in der einen und etwas zum Naschen in der anderen Hand. Ich wäre für Birnen Clafoutis Souflées!



Ihr braucht (für 6 Ramequins):
150 ml Milch (leichte)
35 g feinen Zucker
2 Eier
50 g Mehl
1/2 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz

2 Birnen
Braunen Zucker

Butter und Puderzucker für die Form


1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Die Dotter mit dem Zucker aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse hellgelb geworden ist.

2. Das Mehl sieben und abwechselnd mit der Milch unter die Eimasse rühren. Eine Prise Salz hinzugeben.

3. Den Eischnee in mehreren Schritten vorsichtig unter den Teig heben. Die Birnen klein schneiden, auf ein Küchenpapier legen und mit braunem Zucker bestreuen.

4. Die Förmchen ordentlich Buttern und mit Puderzucker bestäuben. Den Teig abwechselnd mit den Birnen hineinfüllen  und die Soufflees ca. 30 min im Ofen backen. 

5. Wenn sie fertig sind, den Ofen ausschalten und die Türe leicht aufmachen. Die Soufflees ca. 10 min abkühlen lassen und dann erst aus dem Ofen nehmen. 


Ich wünsch euch ein schönes Wochenende 
Alles Liebe,
Mary