Dienstag, 15. Juli 2014

Ein bisschen Inspiration gefällig? Oder: Just another 'What's in my bag' ♡

Hallo ihr Lieben ♡ 

Ich habe diesen Post hier schon seit über einer Woche in meinen Entwürfen! Und eigentlich wollte ich ja schon letzten Sonntag damit abschließen, damit sich hier auf meinem Blog auch ein bisschen was tut. Aber wie das meistens so ist, es läuft nicht alles nach Plan ;)

Ich weiß ja nicht wie das bei euch so ist, aber ich brauche ab und an ein bisschen Inspiration für neue Ideen, Rezepte, Postthemen und so weiter. Meine hole ich mir am liebsten beim Schmökern in Zeitschriften oder auf Seiten wie "We Heart It" oder "Pinterest".
Letztens habe ich auch da die Idee bekommen ein Mal so ein 'was ich an Kram in meiner Tasche habe' Post zu schreiben. Ja ich weiß, es ist nicht das überdrüber Thema und auch nicht wirklich was neues. Aber vielleicht ist es ja für den ein oder anderen von euch eine kleine Inspiration. Und gegen ein bisschen 'sich inspirieren lassen' hat glaube ich keiner was ;)

Ich habe solche "What's in my bag" ja bereits ein paar Mal gelesen oder auf Youtube gesehen. Dabei habe ich mich immer wieder gewundert, wie viele Dinge manche Mädels mit sich rumschleppen. Da komme ich mir mit meinem Tascheninhalt fast schon minimalistisch vor ;)
Dauerhaft ansässig sind in meinem Beutel nämlich nur 6 Sachen. Dafür geht es ohne die dann aber nicht!

1.  Tasche
Ja, eines der wirklich essentiellen Dinge. Ich nehme am liebsten einen Jutebeutel oder einen Rucksack. In erster Linie weil sie für mich ziemlich praktisch sind. Ich hasse es nämlich ewig in 20 Fächern und Seitentaschen einer Handtasche nach meinen Sachen zu suchen. Hier habe ich alles auf einen Blick.
Mein Jutebeutel ist übrigens von Eleven Paris. Ich habe ihn letztes Jahr im Abverkauf erhascht. Aber ich plane mir demnächst einen neuen zuzulegen und ihn, als kleines "DIY-Projekt", selbst zu beschreiben.

2. Smartphone
Auch ganz wichtig. Aber nicht unbedingt, um damit stundenlang in Facebook etc. herumzuhängen. Eher für so Dinge wie 'auf die Uhr schauen', 'im Supermarkt schnell ein Rezept suchen' oder um meine Freunde anzurufen, wenn entweder sie noch immer nicht da sind oder ich wieder einmal zu spät bin ;)

3.  Planer
Ist auch (fast) immer dabei. Gebraucht wird er hauptsächlich zum Eintragen von Terminen, Abgabefristen usw. für die Schule, aber auch für 'ganz normale' Dinge. Ich bin ein Mensch, der es liebt "zu organisieren".
Zurzeit habe ich übrigens einen Moleskine Kalender, der wirklich viel Platz bietet und deswegen nächstes Jahr sicher wieder nachgekauft wird.

4. Geldbörse
Erklärt sich glaube ich von selbst ;)

5. Sonnenbrille
Hat auch einen fixen Platz in meinem Beutel, zumindest jetzt im Sommer. Man weiß ja nie, wann sich die Sonne Mal wieder blicken lässt!

6. Schminke
Ich kenne Mädchen, die haben immer eine ganze Ausrüstung an Schminke dabei! Bei mir ist meist nur das Nötigste da, für mich etwas für die Lippen und ein Parfum. Zurzeit hat übrigens der KIKO Rock Idol Lippenstift einen fixen Platz in meiner Tasche. Ich liebe die Konsistenz, die zuerst ganz cremig ist und dann auf den Lippen zu einer matten Farbschicht wird. Kann ich nur weiterempfehlen!

7. Taschentücher
Praktisch wenn man sie zur Hand hat, also auch immer dabei.

Ich hoffe es war ein bisschen Inspiration dabei ;)
Alles Liebe,

Sonntag, 22. Juni 2014

Hello Mr. Quizmaster {11 Fragen über mich oder: der 'Liebster Award'} ♡

Hallo ihr Lieben 

Genießt ihr den Sonntag auch gerade so wie ich? Ein bisschen faulenzen, in der Sonne liegen und ein Schokoeis vernaschen. So stelle ich mir den Sonntag vor! ;)

Vor kurzem bin ich von der lieben Steffi für den 'Liebster Award' nominiert worden. Da stellt man elf Bloggern mit etwas kleineren Blogs (unter 200 Lesern) 11 Fragen, die sie dann auf ihren Blogs beantworten sollen. Diese können dann wieder fünf nominieren und selber 11 Fragen stellen und das geht dann so weiter.
Ich finde das eine so schöne Idee, um einmal andere Blogs und Blogger kennen zu lernen und mache deswegen natürlich gerne mit :)



Hier nochmal die Regeln für den Award:
1. Bedanke dich bei dem Blogger, der dich nominiert hat.
2. Beantworte die Fragen.
3. Nominiere 11 andere Blogger mit weniger als 200 Followern.  Hmm. Hab' ich mehr oder weniger eingehalten, ist aber glaub ich nicht soo schlimm ;) 
4. Stelle den Nominierten 11 Fragen.
5. Schreibe den Nominierten einen Kommentar, dass du sie nominiert hast, und verlinke in deinem Post zu ihren Blogs.

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So, und nun zu meinen Antworten. Ihr könnt gespannt sein ;)

1. Worüber bloggst du am liebsten?
Über Essen. Ja so kurz und knapp lässt sich das beantworten. Und am liebsten über Leckereien, die durch Zufall und manchmal wildes Zusammenwürfeln in meiner Küche entstanden und wirklich lecker geworden sind ;)

2. Was sagt deine Familie zu deinem Blog?
Meine Familie wusste eigentlich ziemlich lange nichts von meinem Blog, weil ich ihn immer nur nebenbei erwähnt habe. Aber jetzt haben sie ihn gesehen und besonders meine Mama ist ganz stolz - süß irgendwie :)

3. Was ist dein Lieblingszitat?
Ich überlege gerade. Aber irgendwie hab ich gar kein Lieblingszitat. Ich bin einfach nicht so der Zitat-Mensch. 

4. Was willst du in deinem Leben erreichen?
Ahh da ist sie wieder diese schwierige Frage! Die hab ich ja schon Mal 'hier' beantwortet. Ich bin übrigens noch genauso ratlos wie damals :D

5. Was ist das verrückteste, das du in deinem bisherigen Leben getan hast?
Ha, das ist einfach. Mit ein paar Freunden bin ich einmal (irgendwo am Land) über den Zaun eines Freibads geklettert, weil wir unbedingt schwimmen wollten, es aber mitten am Tag zu hatte. Darüber, dasa das eigentlich Einbruch ist, hat keiner so genau nachgedacht! Es wurde uns erst klar, als es uns der Besitzer hochrot hinterherschrie, während wir davonliefen ;)

6. Wohin bist du überall schon gereist?
Ich bin schon ein bisschen herumgekommen, aber das vor allem, als ich noch ganz klein war. Sonst war ich schon in Frankreich, Spanien, England, Italien, Deutschland, Tschechien und in ein paar Ländern im Nahen Osten. 

7. Was bringt dich zum Lachen?
Vieles. Ich lache viel und gern - ist ja bekanntlich gesund ;)

8. Wenn es eine Zeitmaschine gäbe, in welche Zeit würdest du zurückreisen wollen und wieso?
Manchmal würde ich gerne in der Zeit zurückreisen einfach, um Fehler oder falsche Entscheidungen rückgängig zu machen. 

9. Was wolltest du einmal werden, bist es aber heute nicht?
Das kann ich noch nicht wirklich sagen als Schülerin ;)

10. Welches ist momentan dein Lieblingslied?
Love never felt so good. Macht einfach nur gute Laune!

11. Was ist dein schönstes Erlebnis?
Ich kann mich eigentlich an viele schöne Erlebnisse erinnern. So 'das Schönste' gibt es gar nicht. 
Aber was ich sagen kann ist, dass ich die wirklich schönen Dinge immer zusammen mit meiner Familie und/oder Freunden erlebe.
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So und jetzt bin ich dran, den Quizmaster zu spielen. 
1. Warum hast du angefangen zu bloggen?
2. Deine peinlichste Situation?
3. Gibt es etwas, was dich an deinem Blog manchmal so richtig nervt? Und wenn ja, was?
4. Was isst du am liebsten?
5. Welcher deiner Posts gefällt dir am besten?
6. Wohin möchtest du einmal reisen?
7. Dein Lieblingsfilm?
8. Hast du ein großes Vorbild? Und wenn ja welches?
9. Das letzte Buch, das du gelesen hast?
10. Ein Wunsch für die Zukunft? 
Und zum Schluss der 'Klassiker' - mir gehen nämlich schon die Fragen aus
11. Welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Nominiert habe ich:
Mia von Kochkarussell
Lea von Coal hearted
Yvonne von Mygreencloud
Stefanie von [Schmeckt wohl.]
Lea von Blushparty
Natalia von Apfel Sanderson
Petra von Copy.cat
Andrea von Zimtkeks und Apfeltarte
Timmy von Timmy's passion
Da & daneben
Madeleine von Mad(e)moments

Ich freu mich auf spannende Antworten!

Freitag, 20. Juni 2014

Rhabarber küsst Erdbeere unter Holunderblüten, oder einfach: Rhabarber-Erdbeermarmelade

Hallo ihr Lieben ♡
Aber ganz ehrlich, so ein Kuss klingt doch tausend Mal besser, als so 'ne langweilige Marmelade, nicht? ;)
Entstanden ist diese Liebschaft übrigens ganz zufällig. Durch den Supermarkt laufend fiel mir nämlich das letzte Päckchen der rosa Stangen in die Hände. Ich kam natürlich erst da darauf, dass ich die Rhabarber Saison schon (fast) verpasst hatte. Also musste ich dieses Päckchen einfach mitnehmen. Auch wenn ich keine Ahnung hatte, was aus dem Rhabarber werden sollte. 
Schließlich ist es gar nicht so einfach eine ganze Saison Rhabarber-Rezepte mit einem 500g Päckchen abzuarbeiten... 

Mindestens zwei Rezepte wollte ich aber unbedingt ausprobieren. 
Damit sich das ausging musste aber ein Partner für den Rhabarber her. Und was eignet sich da besser, als die Erdbeeren aus dem eigenen Garten? 
Damit aber noch nicht genug Liebe. Es fehlt nämlich noch der Holunder. 
Denn mit einem Schuss dieses Blütensirups wird aus so einem eingespielten Pärchen wie Rhabarber und Erdbeere, eine ganz besondere Marmelade.


Ihr braucht für 2 kleine Gläser (á ca. 140 ml)
200 g Rhabarber
60 g Erdbeeren
4 EL Holundersirup (selbstgemacht oder gekauft)
230 g Gelierzucker 1:1


(1) Den Rhabarber und die Erdbeeren putzen. In Stückchen schneiden und diese so lange pürieren, bis keine groben Stückchen mehr vorhanden sind.  

(2) In einem Topf die Masse aufkochen lassen und den Zucker hinzugeben. Den Deckel darauf geben und die Marmelade 9-10 min lang kochen lassen.

(3) Ein wenig Wasser aufkochen und damit die Gläser ausspülen. Den Sirup in die Marmelade einrühren und diese noch heiß in die abgekochten Gläser füllen. Sofort verschließen und abkühlen lassen.

Am besten schmeckt mir die Marmelade übrigens mit etwas Topfen (Quark) darunter auf dem Brötchen. 




Einen schönen Rhabarber-Erdbeer-Kuss!

Donnerstag, 29. Mai 2014

Erdbeer-Sahne-Tartlettes {der Sommer kann kommen} ♡

Hallo ihr Lieben 

Puhh. Ist schon 'ne Weile her, dass hier Mal wieder was gepostet wurde... Die Zeit vergeht echt rasend schnell und ich versinke gerade im Lern- und Prüfungsstress, sodass zum Durchatmen kaum Zeit bleibt. Da dann meinen Blog und alles andere, was noch so im Kopf herumschwirrt, unterzubringen ist wirklich nicht einfach. Ich bewundere echt alle Blogger, die das schaffen!

Aber genug Mitleidssuche für heute, ich schreibe ja nicht um herumzunörgeln, sondern um wieder Mal ein bisschen produktiv zu sein ;)
Ich habe nämlich ein Rezept für euch!
Eines, dass einfach nach Sommer schmeckt, also jetzt genau richtig ist, um sich auf die (hoffentlich bald kommenden) sonnigen und warmen Tage einzustellen. 
Die kleinen Leckereien sind Tartlettes, gefüllt mit einer Topfen(Quark)-Sahnecreme und ihr habt es wahrscheinlich schon erraten - Erdbeeren. 
Als ich am Samstagnachmittag in der Küche stand und ein bisschen herumexperimentiert habe, dachte ich ja ich hätte etwas "kreiert", dass so dieses Jahr noch keiner auf seinem Blog veröffentlicht hatte. Aber kaum hatte ich die Bilder geschossen und bearbeitet flogen schon die ersten Nachrichten von Posts über Erdbeertorten, Erdbeer-Sahne-Cremen, Erdbeermarmeladen und und und in meinen Emailpostkasten.  
Tja, so schnell war's das dann mit der super Idee ;) 

Vorenthalten möchte ich euch das Rezept aber trotzdem nicht (auch wenn ihr wahrscheinlich schon mit Erdbeer-Rezepten eingedeckt seid), denn für dieses Ergebnis lohnt es sich, noch einmal ein paar der süßen Früchte zu verarbeiten!


Ihr braucht für 2 Tartlettes
50 g Vollkorn-Butterkekse
25 g Butter
125 g Magertopfen (Magerquark)
110 g Sahne
20 g Puderzucker
1/2 Bio-Zitrone 
Prise Salz
große Handvoll Erdbeeren
2 TL Zucker


1. Die Kekse zu Bröseln zerkleinern (geht am besten mit in einem Gefrierbeutel und einem Nudelholz). Die Butter schmelzen und mit den Bröseln vermengen.

2. Den Ofen auf 180°C vorheizen und die Förmchen fetten. Die Bröselmischung in den Formen verteilen und bis zum Rand hoch festdrücken. Dann die Böden im Ofen für 12-15 Minuten backen. 

3. Die Sahne schlagen, bis sie fast ganz steif ist und beiseite stellen. Dann den Topfen "aufschlagen" und dabei den Puderzucker unterrühren. Die Schale der Zitrone abreiben und gemeinsam mit einem Spritzer Saft und der Prise Salz unter den Topfen rühren. Jetzt vorsichtig die Sahne unterheben.

4. Die Creme und die Böden am besten im Kühlschrank ein bisschen abkühlen lassen. Währenddessen die Erdbeeren kleinschneiden. Den Zucker in einem kleinen Topf mit etwas Wasser aufkochen lassen. Die Hälfte der Erdbeeren dazugeben und 2-3 Minuten köcheln lassen. Dann den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Ihr könnt entweder die Stückchen herauspicken oder gleich die frischen Erdbeerstückchen in den "Sirup" geben.

5. Zuletzt die Creme auf den Keksböden verteilen und mit der Erdbeersoße toppen. Dann noch für 1-2 Stunden in den Kühlschrank geben, oder wenn ihr, so wie ich, ungeduldig seid 15-20 min in den Gefrierschrank stellen ;) Und fertig ist der Sommer zum Naschen.


Euch einen schönen Feiertag und hoffentlich ein paar Sonnenstrahlen! 


Dienstag, 20. Mai 2014

Über Pasta, Gelato und die große Liebe... {Travel-Guide} ♡

Hallo ihr Lieben 
Roma - ti amo! Heute gibt es zur Abwechslung mal kein Rezept. Ja ich muss euch leider enttäuschen, ich habe weder ein Pasta, noch ein Gelato Rezept für euch...
Heute gibt es nämlich einen Travel-Guide, ihr könnt es euch wahrscheinlich schon denken - über Rom.
Bei meiner Reise dorthin habe ich mich hoffnungslos in die Stadt verliebt und muss euch deswegen unbedingt an dieser 'Liebe' teilhaben lassen ;). Diese gilt den engen Gassen, den kleinen Bäckereien, dem Espresso im famililenbetriebenen Café am Morgen, dem gelassene "No problem" mit italienischem Akzent. Auch wenn das jetzt alles unglaublich kitschig und klischeehaft klingt, ich habe Rom genau so erlebt...

All jene, bei denen jetzt schon etliche Bilder im Kopf herumflatter, sollten also unbedingt einmal nach Rom! Und damit ihr dann den Charme der Stadt auch so schön erlebt wie ich bei meiner Reise, habe ich diesen Travel-Guide mit Tipps für Unterkunft, Essen und Shopping für euch. 
Stellt euch also auf einen langen Post ein ;)



Unterkunft
Wir haben uns in Rom ein kleines Apartment im Zentrum (nicht weit von der Via del Corso) gemietet und es war einfach perfekt! Hier also gleich Tipp Nr. 1: Kein Hotel, sondern eine Ferienwohnung als Unterkunft wählen.
Der erste Vorteil ist, dass ihr einfach mehr Platz habt, besonders wenn ihr mehr als zwei Personen seid und ihr unabhängig von Frühstückszeiten, lästigen Zimmernachbarn, usw. seid.
Mindestens genauso wichtig ist, dass es in/ um eine Ferienwohnung meist viel ruhiger ist, weil die Hotels, besonders im Zentrum, an sehr 'belebten' Orten stehen.
Wir waren wie gesagt nahe bei der Haupteinkaufsstraße und haben trotzdem weder in der Wohnung, noch vor der Wohnung etwas von irgendwelchen Touristen bzw. Menschenmassen mitbekommen.
Außerdem liegt ihr, natürlich abhängig vom Apartment, aber grundsätzlich, preislich günstiger oder gleich hoch wie bei einem Hotel in der gleichen Lage.
Plattformen, auf denen ihr schöne Apartments finden könnt sind z.B. Airbnb, Wimdu, Romelofts oder Gowithoh.


Essen
Ich glaube ich habe noch nie so viele gute Sachen innerhalb so kurzer Zeit gegessen ;) Allein schon das Essen dort ist ein triftiger Grund nach Rom zu reisen!
Aber besonders hier gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten, damit ihr nicht in einem der überteuerten und überfüllten Touristen-Restaurant landet, in denen das Essen genau so wie bei uns beim Italiener um die Ecke schmeckt.
Daher Tipp Nr. 2: Schaut euch vorab unbedingt die Bewertungen im Internet (z.B. auf Tripadvisor) an, bevor ihr in ein Restaurant geht oder/und wählt generell eher etwas abgelegene in Seitengassen, als welche die z.B. mitten auf der Piazza Navona stehen, aber ich glaube das ist eh klar ;) 
Ich hatte übrigens vor der Reise schon ein bisschen recherchiert und alle 'sehenswerten' Restaurants in der interaktiven Karte meiner Rom-App gespeichert. So konnten wir sie auch ohne Internetzugang finden,als wir unterwegs waren.
Aber was wäre das hier denn für ein Travel-Guide wenn ihr euch jetzt die ganzen Restaurants selber suchen müsstet und ich nicht vorab schon ein paar Schätze für euch hätte? Hier sind sie also: die (meiner Meinung nach) besten Restaurants Roms.


La Tavernetta 48
Gleich zu Anfang mein absoluter Favorit. Eine kleine Taverne, die mein Herz erobert hat.
Wir waren gleich zwei Mal abends dort essen, weil es so wahnsinnig lecker war. Das Restaurant liegt etwas abseits vom Rummel in einer kleinen Gasse versteckt, weswegen wir beim ersten Mal eine Weile suchen mussten, bis wir es fanden. Aber es hatte sich gelohnt. 
Die Bedienung, bestehend aus zwei Kellnern, war so freundlich und herzlich, wie ich es selten wo erlebt habe. Das Essen, besonders die Pastagerichte mit Meeresfrüchten sind wirklich lecker und man sollte das Restaurant nicht verlassen, bevor das warme Schokoladen-Fondant-Küchlein mit Eis im Magen gelandet ist!
Außerdem sind die Preise hier mehr als fair. Wir haben, so als Richtwert, für eine Vorspeise, zwei Hauptspeisen, zwei Nachspeisen, zwei Getränke und eine Flasche Wasser gerade einmal 53 € bezahlt - top für römische Verhältnisse.

Navona Notte
Überraschend nahe an der Piazza Navona und doch irgendwie weit weg vom ganzen Trubel, liegt die kleine Pizzeria, in der es alles gibt um den Hunger auf Italienisches zu stillen. Das Essen war sehr, sehr gut und wurde von einem singenden Kellner serviert, der gelassener nicht hätte sein können. Die Preise waren auch mehr als in Ordnung.

Italia di Gusto
Die kleine, aber moderne, Weinbar hat sehr gute Bruschettas und Paninis. Es gibt dort auch eine kleine Theke in der ihr die verschiedensten Feinschmecker Käse- und Wurstsorten finden könnt (der Käse ist übrigens echt gut!). Den Wein haben wir nicht probiert, aber ich kann sagen, dass bei dieser Auswahl jeder Wein-Liebhaber auf seine Kosten kommt ;)

Giolitti
Das absolut BESTE Eis (in Rom), wobei das kein großes Geheimnis. Die Gelatteria am Ende der Via del Campo Marzio steht in fast jedem Reiseführer, weswegen ihr hier zu den Stoßzeiten Hunderte von Touristen antreffen werdet. Aber lasst euch nicht von der langen Schlange einschüchtern, es geht schneller als erwartet. Und auch wenn es ein kleiner Kampf ist, bis man endlich sein Eis in den Händen hält - ihr werdet es nicht bereuen!
Besonders empfehlenswert sind übrigens Zitrone und dunkle Schokolade.
Auch einen Besuch wert ist Obiká, eine Mozarella-Bar, DaGino, und Jardin du Russie (sehr hohe Preise, aber ein Erlebnis diesen riesigen Garten hinter einer unscheinbaren Fassade mitten in der Stadt zu sehen und zu genießen).


Shopping
Dass es hier der letzte Punkt auf der Liste ist, heißt übrigens nicht, dass es an letzter Stelle steht ;) Es ist mitunter das Wichtigste, denn hier in Rom zu shoppen ist ein absoluter Mädchentraum!
Um es ein bisschen kurz zu halten, der Post hier gerät nämlich langsam außer Kontrolle :D, habe ich die Geschäfte in 3 "Shopping Areas" eingeteilt.


Via del Corso
Das ist die Haupteinkaufsstraße. Hier findet ihr die üblichen Marken wie Mango, Zara usw., aber auch Marken die wir nicht haben und viele kleinere Geschäfte, hauptsächlich in den Nebengassen.
Wo ihr unbedingt vorbeischauen solltet sind Sephora (ja es gibt einen Sephora dort *-*), Brandy Melville (die sind im Gegensatz zu denen die ich in Deutschland und Österreich gesehen habe RIESIG und fast ÜBERALL), Guja shoes (tolle italienische Schuhe zu super Preisen), GAP und Twin Set (etwas teurer, aber einen Besuch wert).
Und hier kommt Tipp Nr. 3: Ich würde euch dringend empfehlen eher vormittags hier einkaufen zu gehen, da es ziemlich eng und voll wird, sobald die ganzen Touristen und Menschen da sind.

Via Cola di Rienzo
Ein unbedingtes Must-Go. Hier findet ihr eine weitere riesige Brandy Melville Filiale, gleich neben der Marke Subdued, die auch sehr süße und schöne Sachen hat. Außerdem gibt es auf dieser Straße einen Department Store (COIN) und viele weitere kleinere Geschäfte. 
Ganz wichtig war für mich auch der Oysho Store in der Via Ottaviano, die von der Cola di Rienzo weggeht. Ich weiß nicht ob ihr die Marke kennt, aber sie ist meine mit Abstand liebste Unterwäsche, Bikini und Pyjama Marke! Oysho hat übrigens auch einen Online Shop, wenn ihr da vorher schon einmal ein bisschen stöbern wollt.

Navona, Pantheon Viertel
Hier gibt es unzählige kleine Boutiquen und das Sortiment reicht von handgemachtem Schmuck bis zu Küchenutensilien.
Hier heißt es einfach vieel Zeit mitbringen und dann stundenlang durch die engen Straßen schlendern.
Ein paar Schmuckstücke sind hier Barton's, Officine und C.U.C.I.N.A (ein Muss für alle Koch- und Backbegeisterte ;) ).


So, hier ist dieser scheinbar endlose Post doch zu Ende. Mit über 1000 Wörtern könnte er doch glatt als eine Arbeit für die Schule durchgehen, nur dass mir da dann nicht so viel einfallen würde ;).
Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen für die wunderschöne Stadt begeistern und euch den ein oder anderen hilfreichen Tipp für eure Rom-Reise geben! ♥