Donnerstag, 30. Oktober 2014

Last Minute Halloween Quick Tip {Fake-Blut Rezept}

Hallo ihr Lieben 

Gehört ihr zu den Leuten, die schon das perfekte Halloween Kostüm haben und kaum erwarten können es morgen Nacht überzuwerfen? Oder seid ihr noch nicht wirklich zufrieden mit eurem?
Weil wenn nicht, habe ich einen kleinen (wortwörtlichen) Last Minute Quick Tip für euch! Fake-Blut. Es erhöht definitiv den "Grusel-Faktor" und macht jedes Kostüm ein klein wenig schauriger. Und das Beste? Es ist in 5 Minuten selbstgemacht. Let's go bloody, Mary!


Alles, was ihr brauch sind 3 Zutaten:
 - 1/2 TL Maisstärke
 - 2 EL Wasser
 - 1/4 TL rote und 1 Msp. blaue Lebensmittelfarbe (Gel/Paste)


1. Die Stärke mit den 2 EL (kaltes) Wasser verrühren und anschließend in einem Topf kurz aufkochen lassen. Dann die Hitze zurückschalten und ca. 30 Sekunden lang eindicken lassen.

2. Die sirupartige Flüssigkeit in eine kleine Schüssel geben und die rote Farbe unterrühren. Jetzt ganz, ganz wenig blaue Farbe hineinmischen und schauen wie euch die Farbe gefällt. Ist sie nicht intensiv genug könnt ihr noch etwas rot und wenn sie "zu rot" ist noch ein bisschen blau nachgeben, damit es echter wirkt.

3. Kurz stehen lassen und dann könnt ihr euer Blut schon überall auf euch verteilen ;) Und da es ja lebensmittelecht ist, könnt ihr auch gleich passend dazu eure Halloween Snacks damit verzieren!


Eine schaurige Nacht euch morgen! ♡

Freitag, 24. Oktober 2014

Backe, backe...Brötchen {Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl} ♡

Hallo ihr Lieben ♡

Habt ihr schon Mal selber Brot gebacken?
Ich nämlich nicht, bis vor 2 Tagen zumindest ;) Erklärt mich für blöd, aber ich dachte immer so richtiges Brot zu backen braucht Dinge wie einen Vorteig und würde eeewig dauern. Und weil ich kein wirklich geduldiger Mensch bin und darauf nicht so richtig Lust hatte, habe ich es einfach gelassen. Aber neulich im Supermarkt stand ich vor dem Mehlregal und habe spontan Roggenmehl statt normalem Weißmehl mitgenommen. Auf der Suche nach einem Rezept, bin ich dann auf diese Brötchen gestoßen. Und weil sie ganz ohne Vorteig funktionieren und nicht lange brauchen, habe ich mich ans Brotbacken gewagt.
Und was für Brötchen dabei herausgekommen sind! Ich habe gleich Mal die Hälfte verputzt, ohne Rücksicht auf Verluste ;) So lecker waren die. Für alle anderen blieb kaum was übrig. Aber so viel, wie die sonst immer abbekommen, da darf ich das auch Mal.



Ihr braucht:
- 2 1/4 TL Trockenhefe
- 1 TL Zucker
- 200 ml lauwarmes Wasser
- 200 g Roggenmehl
- 200 g Weizenmehl, glatt
- 1 Ei
- 1 TL Öl
- 1 TL Salz
- 1 EL Honig
- etwas Milch


1. Den Zucker in 60 ml vom lauwarmen Wasser auflösen und die Hefe auf die Oberfläche streuen. 10 min warten. In der Zwischenzeit die beiden Mehlsorten vermischen.

2. Das Ei mit Honig, Öl und Salz verquirlen. Dann die schaumige Hefe zum Mehl geben und gut durchkneten (am besten mit einer Küchenmaschine).

3. Jetzt abwechselnd jeweils ein bisschen Wasser und Eimischung zum Mehl hinzufügen. Währenddessen den Teig immer weiter kneten, bis er geschmeidig ist (es kann sein, dass ihr nicht das ganze Wasser braucht).

4. Eine Schüssel mit Öl ausstreichen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einer Kugel formen. Diese dann hineinlegen und mit Klarsichtfolie abdecken. Den Teig eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen.

5. Den Teig in 6 gleich große Portionen teilen und Brötchen formen. Diese dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit einem Geschirrtuch abgedeckt weitere 30 min ruhen lassen.

6. Den Ofen auf 190°C vorheizen. Die Brötchen für 12 min auf unterster Schiene backen. Dann etwas Milch auf die Brötchen streichen und weiter oben im Ofen für weitere 5-10 min backen. Zwischendurch immer wieder schauen, wie weit sie sind.

7. Jetzt nur noch aus dem Ofen nehmen und in ein Tuch einschlagen um sie ein bisschen auskühlen zu lassen. Oder gleich ein Brötchen vernaschen und sich die Finger dabei halb verbrennen. Aber ich sag euch, das war es wert ;)



Genießt das Wochenende ♡

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Ein Hauch von Herbst {Birnen Clafoutis Soufflées} ♡

Hallo ihr Lieben 

Es ist Oktober. Das heißt in 22 Tagen ist Halloween, in 58 Tagen Nikolaus und in 76 Tagen Weihnachten. Schon Wahnsinn wie die Zeit vergeht, nicht? Es ist schon die Rede von Weihnachten und es kommt mir immer noch so vor, als wäre erst gestern noch Sommer gewesen!

Ich mag den Oktober. Er ist mit Abstand mein liebster Herbstmonat, weil ich finde, dass er für alles Schöne in dieser Jahreszeit steht. Die bunten Blätter auf den Straßen, Kastanien unter den Bäumen und das zusammen mit klaren Tagen und ein wenig Sonnenschein. 
Klar, schaue ich jetzt aus dem Fenster sehe ich alles andere als Sonne, sondern blicke nur in einen verregneten Himmel. 
Aber stellen wir uns einfach vor es ist schön draußen und wir sitzen im Garten umringt von Blättern, Kastanien und kleinen süßen Eichhörnchen ;) Und dazu passend noch ein gutes Buch in der einen und etwas zum Naschen in der anderen Hand. Ich wäre für Birnen Clafoutis Souflées!



Ihr braucht (für 6 Ramequins):
150 ml Milch (leichte)
35 g feinen Zucker
2 Eier
50 g Mehl
1/2 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz

2 Birnen
Braunen Zucker

Butter und Puderzucker für die Form


1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Die Dotter mit dem Zucker aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse hellgelb geworden ist.

2. Das Mehl sieben und abwechselnd mit der Milch unter die Eimasse rühren. Eine Prise Salz hinzugeben.

3. Den Eischnee in mehreren Schritten vorsichtig unter den Teig heben. Die Birnen klein schneiden, auf ein Küchenpapier legen und mit braunem Zucker bestreuen.

4. Die Förmchen ordentlich Buttern und mit Puderzucker bestäuben. Den Teig abwechselnd mit den Birnen hineinfüllen  und die Soufflees ca. 30 min im Ofen backen. 

5. Wenn sie fertig sind, den Ofen ausschalten und die Türe leicht aufmachen. Die Soufflees ca. 10 min abkühlen lassen und dann erst aus dem Ofen nehmen. 


Ich wünsch euch ein schönes Wochenende 
Alles Liebe,
Mary 

Montag, 22. September 2014

Orient's Delight {homemade Falafel} ♡

Hallo ihr Lieben ♡

Ich liebe orientalisches Essen. Besonders die kleinen tapasartigen Vorspeisen wie Hummus oder Taboulé. Und Falafel. Das sind kleine Bällchen aus Kichererbsen, die in Öl ausgebacken werden. Die schmecken echt super lecker und sind auch noch vegan!
Mittlerweile gibt es Falafel ja fast in jedem Supermarkt, aber leider konnten mich bis jetzt noch keine so richtig überzeugen. Ich finde die meisten schmecken irgendwie trocken und es ist für meinen Geschmack zu wenig Grünes drinnen. Kennt ihr vielleicht Falafel aus dem Supermarkt, die gut sind?

Jedenfalls hatte ich letztens wieder total Lust auf den kleinen Snack und habe mich deswegen daran gewagt die Falafel selbst zu machen. Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass das ein ziemlicher Aufwand werden würde, aber es ging erstaunlich einfach und ziemlich schnell. Das ganze Geheimnis liegt darin, einen guten Mixer/ Pürierstab zu verwenden ;)

Ihr braucht:
- 265 g Kichererbsen aus der Dose
 (habe dampfgegarte genommen)
- eine Handvoll Petersilie
- eine Handvoll frischen Koriander
- einen Schuss Olivenöl
- 2 Knoblauchzehen
- 1/2 kleine Zwiebel
- 1/2 TL Backnatron
- 1- 2 EL Mehl + ein bisschen mehr
- Kreuzkümmel, gemahlen
- Salz & Pfeffer

- Öl zum Ausbacken

1. Petersilie, Koriander, Knoblauch und die Zwiebel hacken und in einem Mixer mit einem Schuss Olivenöl zerkleinern. Die Kichererbsen abbrausen, gut trocknen und dann portionsweise dazugeben. Dazwischen immer wieder schön durchpürieren. 

2. Zuerst einmal einen gehäuften Löffel Mehl mit dem Backnatron mit der Kichererbsenmasse vermischen. Der entstandene "Teig" sollte nicht zu feucht sein, sodass kleine Kügelchen geformt werden können. Wenn das nicht der Fall ist, einfach noch ein bisschen Mehl hinzufügen (übrigens auch wenn euch die Kugeln beim Frittieren zerfallen!).

3. Mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel nach Belieben abschmecken. Ich nehme immer ungefähr einen Teelöffel Kreuzkümmel, aber ihr könnt auch mehr oder weniger nehmen. Dann das Öl in einem kleinen Topf (ca. 5 cm hoch) erhitzen.

4. In einer flachen Schale ein, zwei Löffel Mehl verteilen. Dann aus dem Teig kleine Kugeln formen, diese kurz im Mehl wenden und anschließend in das heiße Öl geben. Die Falafel frittieren und dabei immer wieder wenden, damit sie nicht zu dunkel werden. Wenn sie die richtige Farbe haben (nach ca. 2-3 Minuten), die Bällchen aus dem Öl nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. 

Am besten schmecken die Falafel mit Petersilien-Tomatensalat. Dafür einfach Petersilie hacken, eine Tomate und ein bisschen Feta klein schneiden und zusammen mit einem Olivenöl-Zitronensaft-Dressing vermischen. Lecker ♡


Ich wünsche euch einen schönen Wochenbeginn ♡

Sonntag, 14. September 2014

{Quick & Healthy Naan "Pizza"} ♡

Hallo ihr Lieben 

Versucht ihr auch gerade noch ein letztes Stück Sommer zu retten? Ich auf jeden Fall. Aber der Dauerregen und die kühlen Temperaturen erinnern mich eher an Spätherbst, als an Spätsommer!

Wie wäre es da mit einem leichten, frischen Rezept für Zwischendurch? Mit Quark und Feigen bringt diese Naan 'Pizza' ein klein bisschen Sommerfeeling zurück.

Ich gebe zu, recht viel mit Pizza hat das ja nicht mehr zu tun. Aber lecker ist sie allemal. Und das Schöne daran: Alles ist in unter einer halben Stunde fertig. Erstens weil das Backen wegfällt und zweitens, das 'Express' Naan Brot ganz ohne Hefe auskommt.
Also nicht nur lecker, sondern auch schnell & gesund!


Ich mache mit dieser Naan Pizza übrigens bei der Aktion "Let's cook together" von Ina mit. Schaut einmal bei ihr vorbei!



Ihr braucht (für zwei Fladen)
- 180 g Mehl
- 1 1/2 EL Backpulver
- 1 TL Salz
- 160 ml Milch
- einen Schuss Olivenöl

Magerquark
Feigen
Lieblingskräuter
Salz & Pfeffer
ein Paar Spritzer Zitrone
Halloumi
Balsamicocreme (optional)


1. Das Mehl mit Salz und Backpulver vermischen.

2. Nach und nach die Milch dazugeben und zu einem Teig kneten. Dann einen Schuss Olivenöl hinzufügen. Der Teig sollte fest, aber gut formbar sein (also etwas Mehl wenn er zu klebrig oder Milch dazu wenn er zu trocken ist).

3. Den Teig zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und an einem warmen Ort ca. 15 min ruhen lassen (dann wird er etwas weicher).

4. Den Teig in zwei Portionen teilen und dünne Fladen ausrollen. Diese in einer beschichteten, sehr heißen Pfanne ohne Fett auf beiden Seiten 'braten' (zuerst die eine, dann die andere Seite). Sie sollten dabei ein bisschen aufgehen.

5. Die Fladen in Alufolie wickeln und währenddessen den Magerquark mit Salz, Pfeffer, Zitrone und den Kräutern abschmecken. Den Halloumi in Scheiben schneiden, mit ein wenig Öl bepinseln und in der Pfanne oder auf dem Elektrogrill grillen.

6. Zuletzt nurmehr die Fladen aus der Folie nehmen, mit dem Quark bestreichen, die Feigenscheiben und den Halloumi daraufgeben und garnieren. Fertig! 


Ich wünsch euch noch ein bisschen Sonnenschein ;)
Alles Liebe,