Samstag, 19. Dezember 2015

Dulce de Leche + matching Kekse {Weihnachtsgeschenke aus der Küche} ♡

Hallo ihr Lieben 

Heute ist was? Schon der 19. Dezember? Das macht, wartet mal, 24-19 gleich 5 Tage bis Weihnachten. OH MY... die Geschenke!
Geht es euch gerade auch so? Ich bin erst jetzt dabei, die letzten Geschenke zu besorgen (shame on me) und suche einen Online-Shop nach dem nächsten nach Express-Lieferzeiten ab (4-8 Werktage? - nächster Shop!), um die Geschenke noch rechtzeitig unter den Baum zu bekommen.

Ein Päckchen habe ich allerdings schon vor einer Weile gut behütet zur Seite gestellt. Das für eine Freundin, die Süßes über alles liebt. Und was in diesem Päckchen drinnen ist, seht ihr unten auf den Bildern - Dulce de Leche oder etwas weniger fancy "Milchkonfitüre". 
Klingt erst mal nicht besonders. Aber hinter dem Namen versteckt sich eine wirklich h-i-m-m-l-i-s-c-h-e Karamellcreme (falls es überhaupt nicht-himmlisches Karamell gibt).
Dazu gibt's die passenden Kekse: in weiße Schokolade getunkte Kipferl mit Karamell- statt Marmeladenfüllung.

Zumindest hätte es diese Kekse dazu gegeben, wenn ich ein paar von ihnen davor hätte retten können, in den Bäuchen von Freunden und Familie zu landen...
Vielleicht finde ich ja doch noch einen Online-Shop, der mir rechtzeitig Keks-Ersatz liefern kann ;)




Für die Karamellcreme braucht ihr:
20 g Butter
220 g Kondensmilch 10%
125 g Zucker
gute Prise Salz

Für die Kipferl braucht ihr:
230 g Mehl
70 g Maisstärke
110 g Puderzucker
1 Prise Salz
200 g Butter
2 Eigelb
Mark einer halben Vanilleschote
1 TL Zimt
Abrieb einer halben Bio-Zitrone

Dulce de Leche (Karamellcreme)
Weiße Schokoladen Kuvertüre

Rezept abgewandelt von hier


Dulce de Leche
1 - Den Zucker in einem beschichteten Topf geben und auf mittlerer bis hohe Hitze langsam schmelzen lassen (nicht umrühren!). Die Kondensmilch in einem kleinen Topf zum Kochen bringen.

2 - Wenn der Zucker karamellisiert ist, also eine "bernsteinfarbene" Farbe bekommen hat, vom Herd nehmen, mit einem Holzlöffel umrühren und die Milch dazu geben. Dabei immer schön weiterrühren! Dann den Topf wieder auf den Herd stellen und während dem Rühren nochmals aufkochen lassen. 

3 - Wenn keine Klümpchen mehr zu sehen sind, den Topf zur Seite stellen und die Butter in kleinen Stückchen unterrühren. Das Karamell in ein großes Einweckglas umfüllen (es sollte noch viel Platz nach oben sein) und gut verschließen. In einem kleinen Topf Wasser zum Sieden bringen und das Einweckglas hineinstellen. Das Wasser sollte dabei mindestens so hoch sein, wie das Karamell im Glas drinnen. Den Herd runter schalten und das Karamell etwa eineinhalb Stunden im "kochenden" Wasserbad lassen. 

4 - Das Glas aus dem Wasserbad nehmen und das Karamell bei Bedarf in kleiner Gläser umfüllen (lässt sich so besser verschenken ;) ). Jetzt nur noch abkühlen lassen und zum "Aushärten" in den Kühlschrank stellen.

Kipferl
1 - Das Mehl mit Maisstärke und Puderzucker in eine Schüssel sieben und das Salz hinzufügen. Dann die Butter in kleinen Stückchen dazugeben und am besten mit einem Mixer (Knethaken) gemeinsam mit den 2 Eigelb, dem Vanillemark, dem Zimt und dem Zitronenabrieb zu einem Teig verkneten.

2 - Diesen auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und noch einmal kurz mit der Hand durchkneten. Den Teig in Klarsichtfolie einpacken und eine halbe Stunde lang im Kühlschrank ruhen lassen.

3 - Den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Teig portionenweise aus dem Kühlschrank nehmen und etwas warm werden lassen. Wenn ihr einen Fleischwolf mit Gebäckaufsatz habt, könnt ihr den Teig einfach durch einen sternförmigen Aufsatz drehen und kleine Stückchen abschneiden.
Ich habe so etwas leider nicht, also habe ich den Teig etwas weich werden lassen und mit so einer "Garnierspritze" bzw. einem starken Spritzbeutel aufgespritzt, Stückchen abgeschnitten und zu Kipferln geformt.

4. Die Kipferl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und ca. 10 min backen, bis sie an den Seiten leicht goldbraun sind (Öfen sind verschieden!). Danach aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

5. Nun nur noch Dulce de Leche in einen Gefrierbeutel füllen, unten eine kleine Ecke abschneiden und jeweils auf eine Kipferl-Hälfte spritzen. Die Zweite darauf setzen und leicht andrücken. Kurz trocknen lassen und währenddessen schon einmal die Kuvertüre schmelzen. Die Enden der Kipferl hineintunken und zurück aufs Backpapier legen. Noch trocknen lassen und fertig sind die passenden Kipferl zum süßen Geschenk!


Ich wünsche euch und euren Liebsten noch einen schönen 4. Advent und falls wir uns bis dahin nicht mehr hören - ein frohes Fest! 

Freitag, 11. Dezember 2015

Soulfood December: süßer, leichter und veganer Zimtbrot-Stern ♡

Hallo ihr Lieben ♡

Angefangen habe ich diesen Post vor ungefähr zwei Wochen und eigentlich hätte er pünktlich zu Dezemberbeginn erscheinen sollen. Tja, eigentlich, wäre da nicht der ganze Prüfungsstress vor Weihnachten losgegangen... Also wundert euch nicht, wenn ich hier vom ersten Schnee schreibe, der ist auch bei mir nicht erst gestern gefallen ;) 

Draußen fallen gerade die ersten Schneeflocken, endlich. Warum ich den Schnee liebe? Schließlich ist das doch nur ein bisschen gefrorenes Wasser, was da vom Himmel fällt?
Ich bin da womöglich ein wenig über sentimental, aber ohne Schnee kann ich mich einfach nicht auf den Winter freuen, geschweige denn in Weihnachtsstimmung kommen. Egal wie viel Weihnachtswerbung im Fernsehen läuft, Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen hängt, oder Schoko-Nikoläuse im Supermarkt stehen. Und mit Schnee geht das schon. Deshalb mag ich ihn so.

Aber Krise abgewendet, der Winter ist da (zumindest so ansatzweise). Und das bedeutet zwei grundlegende Dinge:
1. Weihnachten kann kommen (ich hatte mir ja schon Sorgen gemacht, dass wir den Punsch am Weihnachtsmarkt bei 10°C Außentemperatur trinken müssen)

2. Es ist Soulfood-Zeit. Die perfekte Zeit, um es sich, in eine warme, kuschelige Decke gehüllt, auf der Couch gemütlich zu machen und genüsslich heiße Schokolade & Co zu trinken. Und Kekse zu naschen. Und Schokolade zu essen.
Ihr seht schon die Liste an Soulfood ist lang - und es steht auch nicht nur Süßes auf ihr. 
Soulfood ist einfach alles, was einem gut tut, so von innen heraus. Schwer zu beschreiben, aber ihr wisst bestimmt, was ich meine.


Und wenn nicht, dann probiert das Rezept aus, das ich heute für euch habe. Für mich ist nämlich genau das Soulfood: süßes Zimtbrot, das die ganze Küche nach Karamell und Zimt duften lässt, wenn es im Ofen ist. Klingt schon mal nicht schlecht, oder? 
Zur großen Überraschung ist das süße Brot auch noch leicht und das, obwohl es ganz und gar nicht "light" schmeckt (wir fangen mal klein an, steigern können wir den Soulfood-Grad immer noch ;)). Und es ist vegan.

Ihr braucht für den Teig:
150-170 ml Milch nach Wahl 
(z.B. Mandelmilch oder normale Milch, wenn's nicht vegan sein muss)
2 Teelöffel Trockenhefe
2 EL Goldsirup
(oder Ahornsirup, gibt es beides im Bio-Laden oder bei DM)
20 g geschmolzene Margarine
1 Prise Salz
190 g Weizenmehl
30 g Roggenmehl (oder 220 g Weizenmehl)
1-2 EL Marillenmarmelade (optional)

Zucker-Zimt Füllung:
braunen Zucker
Zimt
etwas Margarine

Die Anzahl der Sterne variiert übrigens stark nach Größe. Macht ihr einen, wird er eher groß. Ich habe drei ganz kleine gemacht (war etwas aufwändig). Aber es ist ganz euch überlassen.
Rezept abgewandelt von hier


1. Die Milch aufwärmen, bis sie lauwarm ist. Einen Teil in eine kleine Schüssel geben, den Sirup darin auflösen und die Trockenhefe auf die Oberfläche streuen. Ca. 10 min stehen lassen bis die Hefe anfängt zu schäumen. Dann mit der geschmolzenen Margarine vermengen.

2. Das Mehl in eine große Schüssel sieben und das Salz untermengen. Nach und nach die Hefe-Margarine-Milch hinzugeben und währenddessen den Teig mit dem Mixer (Knethaken) oder der Hand kneten. Dann so viel von der restlichen warmen Milch hinzugeben, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist (deshalb die ungefähre Mengenangabe). Diesen dann zu einer Kugel formen, in eine leicht gefettete Schüssel geben und mit Folie abdecken.

3. Den Teig an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er die doppelte Größe hat (etwa 1 1/2 bis 2 Stunden). Pro Stern braucht ihr 3 gleich große Stücke Teig. Diese dann jeweils zu einer Kugel formen und dünn auswalken (so einen halben cm). Ihr habt dann drei gleich große Teigkreise.

4. Die Füllung zubereiten, indem ihr Zucker und Zimt zusammenmischt und etwas Margarine schmelzt (je nachdem wie süß/zimtig ihr es haben wollt nehmt ihr mehr oder weniger Zimt/Zucker).

5. Jetzt geht es ans Schichten. Etwas geschmolzene Margarine auf den ersten Kreis geben und verteilen. Anschließend die Hälfte des Zimt-Zuckers darauf verteilen. Dann den zweiten Kreis darauf legen. Diesen wieder mit geschmolzener Margarine bestreichen, den restlichen Zucker darauf streuen und den letzten Teigkreis darauf setzen.

6. Nun den Kreis in 16 "Tortenstücke" teilen, dabei in der Mitte einen kleinen Kreis frei lassen, also nicht ganz bis zur Mitte einschneiden. Es entstehen 16 Stränge, die in der Mitte alle zusammenhängen. Jeweils die Enden zweier dieser Stränge nehmen, von einander weg eindrehen und die Enden etwas zusammendrücken. Den Vorgang wiederholen, bis alle Teile eingedreht sind (das Ganze ist übrigens hier ganz gut erklärt ;) ) 

7. Den Stern auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, mit Frischhaltefolie abdecken und erneut ca. eine halbe Stunde gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Stern ungefähr 20 Minuten backen, bis er goldbraun ist (Achtung: die Backzeit variiert stark nach Größe der Sterne und Ofen) Dann aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

8. Wenn ihr wollt, dass der Stern schön glänzt, dann könnt ihr noch 1-2 EL Marillenmarmelade erwärmen, durch ein Sieb streichen und den Stern damit bepinseln. Aber so weit kommt es meistens erst gar nicht, weil der Stern schon vorher weg ist ;)

Genießt die verbleibende Adventzeit, das nächste Soulfood Rezept wartet schon auf euch. ♡

Freitag, 23. Oktober 2015

Das perfekte Frühstück für graue Herbsttage {Avocado and Eggs on Toast} ♡

Hallo ihr Lieben 

Wie schwer es manchmal sein kann, einfach nur den "Veröffentlichen"-Button anzuklicken. Ich glaube ich schiebe das schon seit ein paar Wochen vor mir her, obwohl der Post eigentlich schon fertig war. Aber vielleicht kennt ihr das, wenn einfach zu viel "Anderes" im Kopf herumschwirrt... Jetzt möchte ich ihn euch aber wirklich nicht mehr länger vorenthalten. Also hier ist er ;)

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch so aussieht, aber schaue ich morgens aus dem Fenster, sehe ich derzeit nur eines - Nebel. Der Herbst zeigt sich von seiner "allerbesten" Seite und beschert uns fast jeden Morgen einen "wunderschönen", eintönigen, grauen Himmel. Und das schon seit Tagen.
Ich hab' ja nichts dagegen, dass es kühler wird und eigentlich mag ich den Herbst ja. Aber so ein paar Sonnenstrahlen würden, finde ich, trotzdem nicht schaden. Nur um die Stimmung ein wenig zu heben, wisst ihr?

Wenn ich nämlich in der Früh, halb verschlafen, aufwache und das Erste, was ich sehe, diese dichte Nebeldecke ist, würde ich mich am liebsten wieder umdrehen und den ganzen Tag im Bett verkriechen.
Das Einzige, was meine Laune da ein klein bisschen heben kann, ist Essen (haha). Aber ernsthaft, was gibt es besseres als ein großes, leckeres Frühstück am Morgen? So eines, auf das man sich schon am Abend davor freut und das richtig gute Laune macht. Der farblose Haferbrei fällt da schon Mal weg, denn würde ich mir den in meine Müsli-Schale klatschen, wäre es mit der Stimmung wahrscheinlich ganz vorbei. Es muss definitiv Farbe auf den Teller!

Und genau so eine Frühstücksidee habe ich heute für euch. Sie ist schnell gemacht, weil ihr die einzelnen Komponenten schon am Vorabend zubereiten könnt und schmeckt definitiv nicht nur an grauen Herbsttagen - pochierte Eier und Avocado auf getoastetem Schwarzbrot!


Ihr braucht für 1 Person:
1/2 reife Avocado
1/2 kleine Zitrone
eine gute Prise Kreuzkümmel
eine kleine Knoblauchzehe
eine Messerspitze gemahlene Chilis
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
Salz
2 Scheiben Schwarzbrot
1-2 frische Eier
Essig


1. Zuerst die Avocado halbieren. Eine Hälfte in kleine Würfel schneiden, die andere beiseite legen und für später aufheben - die braucht ihr bei einer Portion nicht. Die Knoblauchzehe schälen und pressen. Beide Zutaten in eine Schüssel geben und mit einer Gabel, gemeinsam mit Zitronensaft, Chili und Kreuzkümmel "zermatschen". Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und die Creme beiseite stellen.

2. In einem Topf Wasser erhitzen, bis es kurz vor dem Sieden ist. Einen guten Schuss Essig ins Wasser geben. Das frische! Ei in eine kleine Schüssel schlagen. Mit einem Kochlöffel kreisförmig im Wasser rühren, bis ein kleiner Strudel entsteht. Das Ei vorsichtig von der Schüssel in den Strudel gleiten lassen. 
Das Eiweiß sollte sich um das Eigelb legen und einen "Ball" formen. Das Ei ungefähr 2 min kochen. Dann herausnehmen und in kaltes Wasser legen, damit der Garvorgang gestoppt wird. Dann das Gleiche mit dem zweiten Ei wiederholen. So könnt ihr übrigens auch die Eier am Abend vorher zubereiten und bis zum Frühstück im Kühlschrank lagern.
Aufwärmen könnt ihr sie dann einfach wieder in warmem Wasser.

3. Die Schwarzbrotscheiben toasten, mit der Avocadocreme bestreichen und das pochierte Ei daraufsetzen. Jetzt nur noch anschneiden, kurz den Anblick genießen und dann genüsslich verspeisen.

Bei so einem Frühstück kann einem doch der grauste Herbstag (fast) nichts mehr anhaben, oder? ;) Habt auch ihr ein Lieblingsfrühstück für den Herbst? Dann schreibt es mir gerne in die Kommentare, ich würde mich freuen!

Alles Liebe, 

Samstag, 29. August 2015

One-Ingredient-Wonder {healthy Banana Ice Cream} ♡

Hallo ihr Lieben 

Lange ist es her, was? Ich hatte wirklich viel zu tun und obwohl der Sommer nicht gerade kurz war, bin ich erst jetzt mit "dem Gröbsten" durch. Nun heißt es die Füße hochlegen und entspannt (oder weniger entspannt) zurücklehnen, wenn ich daran denke, was noch alles auf mich zukommt, aber das ist eine andere Geschichte.
Klingt nach dem perfekten Zeitpunkt um die Sommerpause zu beenden, oder? ;)

Ist es bei euch wirklich so heiß wie bei mir? Ich bin nämlich gerade im Urlaub am Meer und es hat die üblichen 30°C +, die ja für solche Regionen nicht ungewöhnlich sind. Aber gerade habe ich einen Blick auf's Wetter zu Hause geworfen - ich gebe zu, vielleicht um ein klein wenig schadenfroh sein zu können - aber es ist bei euch fast noch heißer als bei mir, und das Ende August!

Beschweren dürfen wir uns aber wirklich nicht, schließlich haben wir bekommen, was wir wollten - einen Sommer, der seinem Namen alle Ehre macht.
Und trotzdem, was glaube ich keiner abstreiten kann, ist, dass solch ein heißes Wetter nach der Zeit wirklich anstrengend wird. Der Körper schreit nach Abkühlung. Und wer nicht gerade den See vor der Haustüre hat, muss sich eben anders helfen, mit kühlen Getränken und am besten auch etwas Erfrischendem zum Schlemmen. Wobei das wirklich nichts ist, über das ich mich beschweren würde. Besonders nicht, wenn es, im wahrsten Sinne des Wortes, so auf der Zunge zergeht, wie das was ich heute für euch habe. Selbstgemachtes Eis.



Ja ich weiß, "Eis zur Abkühlung" ist nicht unbedingt die neueste Erfindung, aber dieses Eis hier kann mehr. Es besteht nämlich nur aus einer Zutat* und das sind Bananen. Das heißt kein Zucker, keine Sahne, keine sonstigen "Schlechtes-Gewissen-Macher", nur Obst. Also können Berge davon verdrückt werden und das ist doch schon mal was, oder? ;)
Außerdem ist es ruck, zuck fertig und das bei minimalem Aufwand (der sich übrigens darauf beschränkt eine zermatschte Banane ins Gefrierfach zu legen und zu pürieren).

*solange ihr euch nicht kreativ austobt 



Für 3 Kugeln Eis braucht ihr:

2 Bananen, so reif wie möglich (am besten mit dunklen Stellen)

und fürs kreative Austoben
Kakaopulver
Zimt
Vanillemark
Kokosraspeln
gefrorene Beeren
Dark Chocolate Chips
Kekse 
(OK, ab hier ist es nicht mehr ganz so gesund)
Karamellsirup
Nutella
Erdnussbutter
und und und


Und jetzt kommt der beste Teil. Die Bananen zermatschen, in einen Gefrierbeutel geben und platt drücken, damit sie schneller gefrieren. Ins Eisfach legen und nach 1/2 bis 1 Stunde wieder herausholen. Die gefrorene Masse in grobe Stücke brechen und in den Mixer geben, oder einfach so wie ich mit dem Pürierstab pürieren (geht auch wunderbar). Jetzt alles, worauf ihr Lust habt, dazugeben und nochmal gut durchmixen.
Und fertig ist euer Eis. Es sollte ganz cremig sein (ohne größere Stückchen). Wenn nicht, dann noch ein paar Mal durchpürieren. Falls es bis dahin zu weich geworden sein sollte, könnt ihr es einfach für ein paar Minuten zurück ins Gefrierfach stellen.

Das ist jetzt zugegeben nicht wirklich ein "Rezept". Aber ich dachte mir: GESUNDES Eis, das ohne Ende geschlemmt werden kann und das in gerade einmal 5 min? Das kann ich euch nicht vorenthalten.

Ich esse übrigens am liebsten Schoko mit Schokostückchen und Banane mit Vanille. Ihr könnt mir gerne schreiben was eure Favoriten sind.

Genießt die letzten Sonnenstrahlen!
Alles Liebe,

Sonntag, 7. Juni 2015

Reuelos Brownies schlemmen! - kein Tippfehler ♡

Hallo ihr Lieben ♡

Schokolade macht glücklich.
Das tun Brownies auch, mich zumindest so lange, bis ich einen Blick auf das fast leere Blech geworfen und realisiert habe, dass das ganz allein mein Verdienst war. Das schlechte Gewissen und der zweistündige Marathon, um die überschüssigen Kalorien wieder loszuwerden, lassen grüßen...

Natürlich ist das jetzt ein klein bisschen übertrieben, aber wisst was ich meine ;). Wäre es nicht schön, wenn wir einfach ohne Reue Brownies schlemmen könnten? Und das, ohne unser Traumszenario aufzugeben, in dem wir à la Baywatch grazil, an der Seite des gutaussehenden Bademeisters, über den Strand schweben?



Ihr meint das geht nicht? Brownies und "gesund" können nicht im selben Satz verwendet werden, ohne ein großes NICHT dazwischen zu schieben?

Ha! Diese kleinen Schätze hier beweisen das Gegenteil. 119, ja richtig gelesen, 119 Kalorien hat ein gutes Stück davon nur und das bei der vollen Ladung Schokoladengenuss. Wie das möglich ist? Bohnen. Es sind Bean Brownies. Ihr wisst schon, diese ultra, mega, super gehypten Hipster-Leckereien. Aber bevor wir jetzt alle die Nase rümpfen - der "Hype" ist mehr als gerechtfertigt! Schmeckt null nach Bohnen, nur nach Schokolade. Probiert sie aus, dann wisst ihr was ich meine ;)


Ihr braucht für 10 Stück:
eine Dose Kidneybohnen
zwei große Eier
120 g Zucker
45 g ungesüßtes, gutes Kakaopulver
1/2 Teelöffel Öl
zwei Esslöffel frischgebrühten Espresso
einen Esslöffel Magermilch
einen Teelöffel Balsamico Essig
1/2 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Backnatron
Bitterschokolade nach Belieben
(40 g 70% Schokolade)

Rezept leicht abgeändert von hier 


1. Die Bohnen mit dem Pürierstab pürieren. Währenddessen die Eier einzeln dazugeben. Wenn alles eine homogene Masse ist, den Zucker dazugeben und gut unterrühren.

2. Den Ofen auf 180° C vorheizen. Ein Brownie-Blech mit Backpapier auskleiden. Dann das Kakaopulver sieben und mit den restlichen Zutaten unter den Teig heben. Habt ihr das Gefühl, dass er zu "trocken" ist, einfach noch etwas Milch dazugeben.

3. Die Schokolade in kleine Stückchen hacken. Einen Teil der Schokolade unter den Teig heben. Diesen dann ins Brownie-Blech füllen und glatt streichen. Die restliche Schokolade darauf verteilen (ich habe nur ca. 40 g für oben drauf genommen). Die Brownies für 25-30 min backen.

4. Nach 25 min die Stäbchenprobe machen. Wenn die Brownies durchgebacken sind, aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und losschlemmen!
(Mir schmecken sie übrigens, besonders um die Jahreszeit, am besten gekühlt aus dem Kühlschrank!)

Nährwerte pro Stück Brownie:
119 kcal - 4 g Eiweiß - 3,8 g Fett - 16 g Kohlenhydrate 
(nach bestem Gewissen berechnet)

Ganz viel Freude beim Schlemmen! ;)
Alles Liebe,

Sonntag, 17. Mai 2015

Vom frühjährlichen Putzdrang und Aufräumaktionen {neues Rezepteregister, neuer Header} ♡

Hallo ihr Lieben ♡

Woher kommt im Frühling plötzlich immer dieses Gefühl, das uns weismachen will, dass wir alles auf Hochglanz polieren müssen und uns dazu bringt, unsere ganze Umgebung auf den Kopf zu stellen?
Es sollte ja eigentlich für mehr Ordnung sorgen, verursacht aber meistens, im Nachhinein gesehen, ein noch größeres Chaos, als vorher da war. Da stellt sich einem schon die Frage, warum der ganze Wahnsinn wenn's doch keinen Sinn hat? ;) Außerdem stört uns die Unordnung unter dem Jahr ja auch nicht...

Manchmal hat dieses "Altes-Rausschmeißen" und "Platz-für-Neues-Schaffen" aber auch einen positiven Effekt. Viel Platz für Neues bedeutet nämlich auch viel Platz für Licht und "frischen Wind". Deshalb habe ich mit dem Aufräumen angefangen. Zuerst nur in der Wohnung und eigentlich wäre das auch genug gewesen. Da aber eine Chaos-Quelle nicht reicht, wurde dann auch der Blog "Opfer" meines Frühjahrsputzes. Und das Ergebnis dieser Aufräumaktion seht ihr hier:



Was ist neu? 
Ich glaube es ist nur unschwer zu erkennen, dass ein neuer Header den Blog schmückt :)
Hier und da gibt es ein paar kleine neue Grafiken, aber sonst hat sich nicht großartig etwas verändert.
Die größte Veränderung ist wohl das neue Rezepteregister. Wobei ich, etwas peinlich berührt, zugeben muss, dass das vorher nicht wirklich als solches bezeichnet hätte werden können... 
Jetzt kann es sich finde ich sehen lassen und auch tatsächlich genutzt werden. Alles ist ganz ordentlich in Kategorien gegliedert. Na, was sagt ihr? Kein Vergleich zu vorher, nicht? ;) 

Soweit ist das alles. Die Betonung liegt auf soweit. Ich kann nicht versichern, dass der Frühjahsputz für mch damit erledigt ist. Vielleicht komme ich ja noch auf etwas drauf, das verändert werden muss. Damit genug Platz für den wirklich lang ersehnte Frühling ist.

Wie schaut es bei euch aus? Tobt ihr euch auch gerade aus, oder habt ihr das schon hinter euch? Oder gibt es vielleicht den ein oder anderen, dem dieses "Aufräumvirus" nichts anhat?

Donnerstag, 30. April 2015

Wenn die To-Do-Liste kein Ende nimmt {fast ein Lemon Angel Food Cake} ♡

Hallo ihr Lieben 

Kennt ihr das? Vor einem liegt ein Stapel voller Arbeit, der scheinbar kein Ende nimmt und während die To-Do-Liste immer länger wird, wird die Zeit immer knapper. Ich hasse dieses Gefühl wirklich. Und gerade hatte ich Klausurenphase, also war das Dauerzustand bei mir. Es gibt dann immer so vieles, das erledigt werden muss und zu Dingen, die einem/mir wichtig sind, so wie ihr zum Beispiel, komme ich einfach nicht.

So, genug gemeckert. Jetzt ist das alles erstmal vorbei. Zumindest habe ich eine kleine Verschnaufpause, bevor es wieder losgeht.
Vor ungefähr zwei Wochen hatte ich zwischendurch, eingequetscht zwischen den ganzen Terminen, ein kleines bisschen Zeit, um mich Mal wieder in die Küche zu stellen. Ich habe mich so richtig ausgetobt und was dabei herausgekommen ist, seht ihr hier. Fast ein Angel Food Cake. Fast? Ja richtig. Genau genommen ist es nämlich kein keiner, sondern einfach nur Zitronenkuchen. Klingt ein bisschen langweilig, wenn ihr mich fragt. Weder Rosmarin, noch Lemon Curd, oder Fleur de Sel haben während meines "Back-Exzesses" ihren Weg in den Teig gefunden ;) Dafür ist der Hupf waaahnsinnig leicht und locker geworden, sodass ich einfach beschlossen habe, dass es (fast) ein Angel Food Cake ist. Das klingt dann auch genau so gut wie's schmeckt. Und weil ohnehin kaum Butter drinnen ist, ist das Küchlein nicht nur geschmacklich, sondern auch für die Figur ein wahres Engelchen ;)


Ihr braucht für einen Hupf:

2 unbehandelte Zitronen
360 g Mehl
1 gehäuften Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Backnatron
gute Prise Salz
190 g Zucker
80 g Butter
3 große Eier
240 g Buttermilch 1% Fett

Für den Zitronenguss:

100 g Puderzucker
1 Esslöffel Buttermilch
Zitronensaft


1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Zitronen waschen, die Schale abreiben, den Saft auspressen und beides beiseite stellen. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. 

2. Die Butter in Würfel schneiden und in einer großen Schüssel aufschlagen. Den Zucker nach und nach unterrühren. Dann die Eigelbe einzeln dazugeben und dazwischen gut verrühren. 

3. Das Mehl gemeinsam mit Salz, Backpulver und Natron in eine Schüssel sieben. Jetzt abwechselnd etwas davon und etwas Buttermilch unter die Buttermasse rühren, bis alles zu einem Teig vermischt worden ist. 

4. Zitronensaft und Abrieb unter den Teig rühren. Dann vorsichtig schrittweise den Eischnee unterheben. Den Teig in eine gefettete und bemehlte Gugelhupfform füllen und für 40-45 min in den Ofen schieben. Kurz vor Schluss immer wieder schauen, ob der Hupf fertig ist. Dafür einfach die "Stäbchenprobe" machen.

5. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Für den Guss den Puderzucker in eine kleine Schüssel sieben und den Esslöffel Buttermilch hinzufügen. Dann unter Rühren soviel Zitronensaft dazumischen, bis ein dickflüssiger Zuckerguss entstanden ist. Ich mache das immer ein bisschen nach Gefühl. Einfach Schritt für Schritt immer wieder ein, zwei Teelöffel dazugeben und gut verrühren. Solange bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

6. Jetzt kommt der beste Teil. Den abgekühlten Hupf stürzen und mit dem Guss übergießen.
Kurz trocknen lassen, anschneiden und genießen 


Ich wünsche euch ein schönes und vor allem erholsames langes Wochenende! 


Sonntag, 5. April 2015

Mission Osterzopf? Abgehakt! ♡

Hallo ihr Lieben 

Wie lange warte ich schon auf diesen Post? Zumindest schon so lange, dass mich gerade Glücksgefühle überkommen, weil ich es endlich geschafft habe. Also ziemlich lange.
Nur um klarzustellen. Ich lüfte hier weder ein Geheimrezept, noch zeige ich euch ein Meisterwerk der Haute Cuisine, es geht einfach nur um einen Hefezopf.

Als ich mit dem Bloggen begonnen habe, im März vor zwei Jahren, hatte ich die FIXE Vorstellung, ich würde zu Ostern einen wunderschönen, goldgelbenen Zopf backen, ihn mit Hagelzucker bestreuen und auf dem reichlich gedeckten Ostertisch für diesen Post ihr ablichten.
 - Nur so für's Protokoll, der Zopf, der jetzt dabei herausgekommen ist, entspricht nicht ganz diesem Ideal, schmeckt aber auf jeden Fall so!

Damals habe ich es nicht geschafft und auch letztes Jahr wurde nichts aus dem mittlerweile schon Langzeitprojekt "Osterzopf". Und das obwohl ich sogar den Hagelzucker besorgt hatte!
Was mir in die Quere kam war meine Reise nach Rom. Wobei diese es ganz ehrlich wert war, meine Ostern-Blog-Träume zu zerstören ;)



Die Hagelzuckerpackung blieb also ungeöffnet, bis jetzt. 
Nun, darf ich vorstellen? Mein Osterzopf in all seiner Pracht. Keineswegs perfekt, mit Hagelzucker aus dem letzten Jahr (Zucker wird doch hoffentlich nicht schlecht?), aber lecker. Mission erfüllt.
Und jetzt soll einer Mal sagen Backen und Bloggen ist keine Leidenschaft ;)

Vielleicht stellt sich noch die Frage nach dem 'Warum'. Warum bis Ostern warten, wenn ich den Zopf auch unter dem Jahr hätte backen können?
Das habe ich ja auch, schließlich verzichte ich kein ganzes Jahr lang auf frisches Hefegebäck! ;)
Aber für mich gehören Zopf und Ostern einfach zusammen, so wie  Stollen und Weihnachten, oder Tartelettes und Sommer.


Ihr braucht für 2 kleiner Zöpfe/Knöpfe:
500 g Mehl
1 Prise Salz
270 ml Milch + eventuell etwas mehr
1 Päckchen Trockenhefe
60 g Zucker
50 g Butter
eine Handvoll Rosinen
1 Eigelb 
etwas Hagelzucker



1. Das Mehl sieben und mit dem Salz vermischen. Die Milch in einem Topf lauwarm werden lassen.

2. Etwas von der Milch in eine kleine Schüssel geben, einen Teelöffel vom Zucker und die Trockenhefe darüber streuen. Das dann für ein paar Minuten beiseite Stellen. 

3. Währenddessen die Butter in Stückchen schneiden und gemeinsam mit dem restlichen Zucker in der warmen Milch (auf dem Herd) auflösen.

4. Eine Mulde ins Mehl drücken, zuerst die Hefe und dann die Butter-Milch-Mischung einarbeiten. Wenn der Teig ein bisschen zu trocken ist, einfach noch einen Schuss Milch dazu geben.

5. Den Teig zugedeckt für 2 Stunden, an einem warmen Ort gehen lassen. Die Rosinen einarbeiten, einen Zopf flechten und diesen noch einmal eine Stunde ruhen lassen.

6. Den Ofen auf 200°C vorheizen. Das Eigelb mit etwas Milch verquirlen und den Zopf damit bestreichen. Mit dem Hagelzucker bestreuen, den Zopf auf ein vorgewärmtes Blech legen und auf mittlerer Schiene 35-40 min backen. 

Ich wünsche euch und euren Lieben ein schönes Osterfest 
Alles Liebe,

Sonntag, 22. März 2015

Einmal Frühling, bitte! {fluffige Himbeerscones} ♡

Hallo ihr Lieben 

Es ist soweit, wir haben offiziell Frühling! Wie ich mich auf diese Jahreszeit freue. 
Ich liebe es einfach morgens von den ersten Sonnenstrahlen geweckt zu werden und draußen die Vögelchen zwitschern zu hören. 
Die ersten Wiesenblümchen blühen und es duftet  überall. Da lassen sich sogar das 'wunderbare' Dauerniesen und die tränenden Augen leichter ertragen ;)

Draußen ist der Frühling also schon da. Jetzt wird es allerhöchste Zeit, wir holen ihn uns auch ins Haus, oder besser gesagt auf den Tisch. Wie wär's mit fruchtigen, lockeren Himbeerscones?
Wusstet ihr, dass diese süßen Brötchen echt leicht und schnell zu machen sind? 
Der Teig ist nämlich super pflegeleicht ;) Er muss weder gehen, noch endlos lang geknetet werden. Ihr habt also in kaum mehr als 20 min fluffige Scones auf dem Tisch.



Ihr braucht für 8 kleine Scones:
350 g Mehl
zwei Esslöffel Backpulver (1 Tütchen)
3 Esslöffel Zucker
1/2 Teelöffel Salz
85 g Butter
175 ml Milch
einen Spritzer Zitronensaft
ein Ei
eine kleine Handvoll gefrorene Himbeeren



1. Das Mehl gut mit Backpulver, Zucker und Salz vermischen.

2. Die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und zum Mehl geben. Rasch mit den Händen zu Bröseln verarbeiten (verreiben). 

3. Die Milch erwärmen (nicht heiß werden lassen), einen guten Spritzer Zitronensaft dazugeben und verrühren. Kurz beiseite stellen. 

4. Den Ofen auf 220°C vorheizen. Eine Mulde in die Mehl-Butterbrösel drücken und die Milch hineinschütten. Mit einem Messer die Mischung 'zerschneiden' und so grob durmischen. Dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und kurz durchkneten. Der Teig soll nicht eine perfekte, homogene Kugel werden ;) Einfach so weit, bis er zusammenhält.

5. Das Ei verquirlen und auf die Seite stellen. Die gefrorenen Himbeeren ganz kurz einarbeiten. Dann den Teig mit den Händen platt drücken, bis er ca. 2 cm hoch ist. Dann mit einem runden 7 cm Ausstecher Scones ausstechen (ihr könnt auch ohne weiters ein Glas dafür nehmen). 

6. Ein heißes Backblech aus dem Ofen nehmen und mit Backpapier belegen. Die Scones draufsetzen und mit dem Ei bestreichen. Ca. 10-12 min auf mittlerer Schiene backen, bis sie goldbraun sind. 
Jetzt noch am besten warm mit etwas Marmelade genießen und fertig -  einmal Frühling auf dem Teller 

Alles Liebe,

Montag, 2. März 2015

Normale Pizza? Denkste! {quick & healthy Roggen-Pizzette} ♡

Hallo ihr Lieben 

Das letzte Mal, dass es hier Pizza gab, war damals bei diesen Leckereien hier. Aber "richtige" Pizza war das ja nicht und wenn ich recht überlege, gab es solch eine auch noch gar nicht? Großer Fehler! Pizza ist sehr lecker, aber davon muss ich glaube ich keinen überzeugen ;)

Allerdings möchte ich euch keine zu großen Hoffnungen machen. Die Pizza, die es heute gibt sieht nämlich auch nicht gerade aus, wie die vom Lieblingsitaliener. Eine gewisse Ähnlichkeit ist trotzdem da. Sie ist immerhin rund, hat einen knusprigen Rand, Tomatensauce und Mozzarella drauf und schmeckt himmlisch. Das sollten genug Gemeinsamkeiten sein, um eindeutig als Pizza durchzugehen ;)


Der wesentliche Unterschied liegt im Teig. Dieser enthält nämlich Roggenmehl (ja ich versuche mich immer noch am "Gesund-Essen-Vorsatz"). Und die Größe ist anders, wie nur unschwer zu erkennen ist ;) Die Teigfladen sind aber nicht "zufällig" zu klein geraten. Die gehören so, denn es sind Pizzette. Was das für einen Sinn hat? Abgesehen davon, dass es einfach süß aussieht, könnt ihr die kleinen Snacks so viel leichter mitnehmen und es passen gleich mehrere in den Bauch, ohne dass er platzt ;).

Ihr braucht für einige Pizzette:
115 ml warmes Wasser
1 Päckchen Trockenhefe
1 Teelöffel Zucker
1 Teelöffel Salz
240 g Roggenmehl
240 g Weizenmehl + etwas mehr
2 Esslöffel Olivenöl
150 ml warmes Wasser oder etwas mehr/weniger

Tomatensauce
Mozzarella
Cherrytomaten
und was ihr sonst so auf eurer Pizza mögt



1. In 115ml warmem Wasser den Zucker auflösen. Dann die Hefe auf die Oberfläche streuen und 5-10 min warten, bis sich Bläschen bilden. Das Salz mit dem Mehl vermischen. Dann eine Mulde bilden und das Hefe-Wasser mit dem Öl schrittweise hineinarbeiten. Dann den Teig kneten und währenddessen soviel vom übrigen warmen Wasser hinzugeben, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. 

2. Den Teig zu einer Kugel formen und in eine große Schüssel legen. Die Oberfläche mit Öl bestreichen, damit sie nicht austrocknet. Dann an einem warmen Ort 1 h 30 min ruhen lassen. Den Teig herausnehmen und die Luft kurz "herausschlagen". Zurück in die Schüssel legen und noch einmal eine halbe Stunde bis Stunde gehen lassen.

3. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und den Teig darauf geben. Zu einer Rolle formen und in gleich große Stücke schneiden. Diese zu kleinen Kugeln formen und mit einem Nudelholz zu Fladen ausrollen. Den Ofen auf 230°C vorheizen. Die Pizzette mit Tomatensauce bestreichen und nach Belieben belegen. Bei mir waren es Cherrytomaten/ Zucchini mit Mozzarella und Oregano. 

4. Die Pizzen am besten auf dem Backofenboden oder dem untersten Blech, dass ihr vorher im Ofen heiß werden lässt, je nach Dicke 5 bis 10 min backen. Ihr müsst einfach ein bisschen probieren ;) Der Rand sollte knusprig, die Mitte durch und der Käse geschmolzen sein. Und es sollte herrlich duften! Dann wisst ihr, sie ist perfekt. 

Die ausgerollten Teiglinge eignen sich übrigens super zum Einfrieren. Das mache ich immer mit dem übriggebliebenen Teig. So könnt ihr sie einfach herausnehmen, wenn ihr Lust auf Pizza habt, sie auftauen lassen, während der Ofen aufheizt und ihr habt in etwas mehr als 10 min frische, gesunde Pizza! 

Alles Liebe,

Freitag, 13. Februar 2015

Not only on Valentine's Day {healthy lover's French toast breakfast} ♡

Hallo ihr Lieben ♡

Dass morgen der Tag der Liebe ist, dürften wir wohl alle mitbekommen haben. Wir werden schließlich überall und die ganze Zeit daran erinnert. Die Ausrede "Oh, hab' ich vergessen" gilt morgen also nicht! ;)
Mit Ideen und Tipps für Valentinstags-Geschenke sollten wir auch ausreichend versorgt sein. Die gab es ja in allen möglichen Zeitschriften, im Fernsehen und in den vielen tollen Blog-Posts.
Also mache ich mir keine Sorgen, dass jemand von euch noch nichts Passenden für seinen Schatz gefunden hat. Deshalb habe ich heute etwas für euch, dass morgen für den extra Wow-Effekt sorgen wird. Der Feinschliff sozusagen: French-Toast mit Früchten. Ein süßes (und sogar gesundes) Frühstück, dass euch den Tag versüßen wird ♡


Ihr braucht für zwei Personen:
4 Vollkorn-Toastscheiben
2 kleine Eier
160 ml magere Milch
1 TL Zimt
2 TL Agavendicksaft
(oder etwas mehr Honig)
1 Prise Salz
etwas Butter
Obst nach Wahl


1. Die Eier verquirlen und mit der Milch verrühren. Zimt, Salz und Agavendicksaft dazugeben und gut vermischen.
2. In einen großen, tiefen Teller leeren und die Toastscheiben darin wenden. Dann das Brot liegen lassen, damit es den Rest aufsaugen kann.
3. In einer beschichteten Pfanne etwas Butter schmelzen. Die Toastscheiben nach der Reihe von beiden Seiten jeweils ca. 2-3 min "backen".
4. Obst kleinschneiden und gemeinsam mit Honig/Zimt/Zucker auf dem Toast servieren ♡

Dieses Leckerei ist übrigens nicht nur für den Valentinstag. Ich gönn' mir die French-Toasts auch so gerne zum Frühstück. Dafür brauche ich keinen Valentinstag ;)

Alles Liebe,

Freitag, 6. Februar 2015

Wenn alles schiefgeht: healthy, low fat Banana Muffins Versuch Nr. 3 ♡

Hallo ihr Lieben ♡

Wenn ihr wüsstet, was für ein langer Weg hinter diesem Post steckt. Und das, obwohl es wohl die einfachsten Frühstücksmuffins sind, die es gibt! 
Aber es ist so einiges schiefgegangen und ich habe am Ende ganze 3 (!) Anläufe gebraucht, um die Bananen-Muffins endlich so hinzubekommen, wie ihr sie hier seht.

Schon die Voraussetzungen waren nicht gerade die besten. Zurzeit ist Prüfungsphase und ich stehe unter Dauerstress, ihr kennt das bestimmt. Da liegen die Nerven schon mal blank und wenn dann etwas auch noch nicht so funktionieren will, wie man gerne hätte...
Der erste Versuch ging gehörig schief. Und wenn ich ehrlich bin, hatte ich da schon keine wirkliche Lust mehr, das Rezept ein zweites Mal zu backen.


Aber, dass beim Backen schnell Mal etwas schiefgehen kann, wissen wir ja alle. Also wurde Versuch Nr. 2 gestartet, zur Sicherheit mit einem neuen Rezept.

Voller Hoffnung nehme ich also zum zweiten Mal schon an diesem Tag die Küchlein aus dem Ofen. Diesmal sind sie schön aufgegangen und sehen toll aus, aber die vermeintlich fluffigen Muffins entpuppten sich wieder als Desaster.
Von innen wollten sie einfach nicht fest werden und ihre Konsistenz glich so sehr einem Gummiball, dass mir der Muffin wohl wieder entgegengesprungen wäre, hätte ich ihn fallen gelassen.

Eigentlich ja schon die perfekten Voraussetzungen, um es einfach sein zu lassen. Der Obstkorb war außerdem auch schon so gut wie geplündert und ich, wie gesagt, am Rande der Verzweiflung.
Aus Neugierde habe ich dann aber trotzdem einen Muffin probiert und war echt überrascht, wie lecker er schmeckte! Ein Muffin mit Suchtfaktor. Und das, obwohl er so gesund ist, ganz ohne Butter und mit so wenig Zucker auskommt! 
Nur diese blöde Konsistenz! Aber alleine wegen des Geschmacks war es es wert, noch einen letzen Versuch zu wagen. Und beim dritten Mal klappte es dann, nach langer Recherche über mögliche Fehler, penibler Vorgehensweise und gefühlten 20 Stoßgebeten, auch endlich.

Übrigens lag am Ende mein ganzer Fehler darin, den Teig stehen gelassen und viel zu lange gerührt zu haben, anstatt ihn sofort zu backen.

Et voila, ich hatte die perfekten low fat Banana Muffins. Warum nicht gleich so? Aber manchmal geht einfach alles schief ;)


Ihr braucht für 4 Stück
eine große sehr reife Banane
zwei EL Apfelmark
ein kleines Ei
 20 g Zucker (oder mehr)
einen TL Backpulver
60 g Mehl
einen TL Zimt
eine Prise Salz
eine Prise Kardamom (wenn ihr mögt)
ein paar Haferflocken





1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Banane mit dem Apfelmus und dem Ei pürieren. Den Zucker hinzugeben und unterrühren.

2. Das Mehl mit  Zimt, Salz, Kardamom und Backpulver in eine Schüssel sieben. 

3. Die Förmchen vorbereiten. Dann kurz und schnell das Mehl unter die nassen Zutaten ziehen. Dabei ist es ganz wichtig, dass ihr nicht zu lange rührt, außer ihr habt Lust auf  Gummimuffins ;)
Lieber ein paar Mehlklümpchen drinnen lassen und vorher mit dem Rühren aufhören.
Den Teig in die Formen füllen, mit Haferflocken bestreuen und sofort in den Ofen schieben.

4. Für 30-35 min backen (oder bis die Muffins durch sind). Warm schmecken sie übrigens am besten!

Nährwerte (was ich mir errechnet habe) : 120 kcal , 22 g KH, 1,7 g Fett , 2,8 g Eiweiß

Wenn also bei euch das nächste Mal etwas schiefgeht und ihr am Rande der Verzweiflung seid, gebt nicht auf und versucht es noch einmal! Irgendwann klappt es bestimmt, denkt an mich und meine Bananen-Muffins ;)
Alles Liebe,